Anschrift: Betreiber usw.
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Weinberg Campus ist ein high-tech Netzwerk aus Universität, Forschungsinstituten, Kliniken, Mittelständlern, Entrepreneurs und Experten aus den Bereichen Technologietransfer, Patentwesen, Wirtschaft, Dienstleistungen, Politik und Finanzierung. |
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Verein „weinberg campus e.V.“
Gründung: 02. Februar 2004 in Halle
Eintrag ins Handelsregister: 23. März 2004
Der weinberg campus e.V. hat seinen Sitz im Technologiepark in Halle und seinen Fokus darauf gerichtet, die Attraktivität des Netzwerkes weinberg campus zu fördern.
Ein wesentliches Ziel des Vereins besteht darin, den weinberg campus und damit auch die Stadt Halle im In- und Ausland bekannter zu machen.
Der Verein weinberg campus e.V. hat die Aufgabe eine Plattform zu schaffen für Wissenschaft, Kunst und Kultur sowie für wirtschaftliche und soziale Kontakte und dabei insbesondere mittels Vermarktungs- und Kommunikationsarbeit aktiv zu sein.
Weiterhin ist der Verein bestrebt die Aktivitäten zur Neuansiedlung von innovativen Unternehmen zu unterstützen und gleichzeitig die Kooperation der ansässigen Einrichtungen und Unternehmen zu stärken.
Der weinberg campus e.V. soll einen wesentlichen Beitrag leisten zur:
Prof. Dr. Dr. Reinhard Neubert
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Fachbereich Pharmazie
Prof. Dr.-Ing. Georg Frank
Prof. Dr. Dierk Scheel
Leiter der Abteilung Stress- und Entwicklungsbiologie des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie
Mike Großmann
Bio-Zentrum Halle GmbH, Projektmanager
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Lukas
Geschäftsführer der TGZ Halle Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH und der Bio-Zentrum Halle GmbH
§ 1
Name und Sitz
Der Verein führt den Namen „weinberg campus e.V.“ und hat seinen Sitz in Halle/Saale. Er wird rechtsfähig durch die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Halle.
§ 2
Zweck des Vereins
Der weinberg campus e.V. soll ein Forum für wirtschaftliche und soziale Kontakte sowie für Wissenschaft, Kunst und Kultur schaffen, die Attraktivität des Netzwerkes weinberg campus fördern und dabei insbesondere über Vermarktungs- und Kommunikationsarbeit aktiv sein. Weiterhin soll der weinberg campus e.V. die Aktivitäten zur Neuansiedlung von innovativen Unternehmen unterstützen, die wissenschaftliche Kooperation der ansässigen universitären und außeruniversitären Einrichtungen und der ansässigen Unternehmen unterstützen sowie zur Verbesserung der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Randbedingungen mit beitragen. Als ein innovatives und vernetzendes Instrument des Standortmarketing soll der weinberg campus e.V. insbesondere einen wesentlichen Beitrag leisten zur
Folgende Aufgaben sollen insbesondere wahrgenommen werden:
§ 3
Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das erste Rumpfgeschäftsjahr endet am 31.12.2004.
§ 4
Mitgliedschaft
§ 5
Organe des Vereins
Organe des Vereins sind
§ 6
Vorstand
§ 7
Mitgliederversammlung
§ 8
Mitgliedsbeiträge
§ 9
Auflösung des Vereins
Bei Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung, an welche Personen oder Einrichtungen das Vermögen des Vereins fällt.
Geschäftsstelle „weinberg campus e.V.“
SITZ
Heinrich-Damerow-Straße 3
06120 Halle (Saale)
POST
Weinbergweg 22
06120 Halle (Saale)
Ansprechpartner:
Susanne Dienemann Tel. (0345) 5583647
E-Mail: dienemann@tgz-halle.de
Erfolg braucht Köpfe
Einmalig für die neuen Bundesländer konzentriert sich auf dem weinberg campus unweit der historischen Innenstadt Halles ein vielschichtiges Innovationspotenzial mit überregionaler Ausstrahlung.
Auf dem weinberg campus wachsen internationale wissenschaftliche Spitzenleistungen in der Nähe zur Wirtschaft, ziehen Forscherdrang und Freiräume junge Eliten an. Neue Lösungen für die Wirtschaft von morgen entstehen durch disziplinübergreifende Kooperationen.
Wissenschaftsstandort weinberg campusErfolg braucht einen passenden Ort
Mehr als 5000 Menschen arbeiten und leben heute auf diesem Areal.
Als Schnittstelle zwischen Forschung und wirtschaftlicher Praxis ermöglicht der weinberg campus einzigartige Synergien: Junge technologieorientierte Firmen entwickeln zukunftsweisende Produkte auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse – vor Ort gewonnen in universitären und außeruniversitären Einrichtungen.
weinberg campus:
Kompetenzen bündeln, Potenziale nutzen
Lesen Sie auch hierzu das Interview mit Prof. Dr. Gunter Fischer, Direktor der Max-Planck-Forschungsstelle für Enzymologie der Proteinfaltung, Prof. Dr. Ulrich Gösele, Direktor am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik, Prof. Dr. Dieter Katzer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik, Dipl.-Ing. Michael Kiese, Geschäftsführer der HKS Prozeßtechnik GmbH und Prof. Dr. Dierk Scheel, Direktor des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie.
>> Interview Wissenschaft
Erfolg braucht Visionen
Die direkte Verbindung von unternehmerischer Kreativität und Forschergeist ist zum Wachstumsmotor einer ganzen Region avanciert. Das Kompetenznetzwerk zu erweitern und damit Wettbewerbsvorteile langfristig zu sichern, entspricht der Grundphilosophie des weinberg campus. Diese Ziele sind auch in den kommenden Jahren maßgeblich für das Wirken engagierter Initiatoren und namhafter Partner.
Die räumliche Nähe der Unternehmen und Institute auf dem weinberg campus, die projektbezogene Zusammenarbeit von Menschen unterschiedlichster Fachrichtungen und die sich Schritt für Schritt entfaltende Aufenthaltsqualität: das sind Reize, die die Unternehmer auf dem weinberg campus besonders schätzen.
weinberg campus:
Akzente setzen, Stadt entwickeln
Lesen Sie hierzu das Interview mit Rechtsanwalt Klaus-Dieter Schleier und Dr. Hans-Ulrich Demuth, Vorstand der Probiodrug AG im Gespräch über die erreichten Standortvorteile und auszubauenden weichen Faktoren am Campus.
>> Interview Wirtschaft

Fachbereiche der Martin-Luther-Universität und wissenschaftliche Institute auf dem weinberg campus
Derzeit angesiedelte Fachbereiche*:
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· Fachbereich Mathematik/Informatik mit insgesamt · Fachbereich Biologie mit insgesamt · Fachbereich Chemie mit insgesamt · Fachbereich Pharmazie mit insgesamt · Fachbereich Biochemie/Biotechnologie mit insgesamt · Fachbereich Ingenieurwissenschaften mit insgesamt · Fachbereich Geowissenschaften mit insgesamt
Gesamtstudierende |
747 Studierenden 1010 Studierenden 555 Studierenden 631 Studierenden 465 Studierenden 292 Studierenden 898 Studierenden
4598 |
(* Studierendenzahlen Stand 11.01.2008)
Der weinberg campus ist Forschungsstätte und Know-how-Pool in einem und zeichnet sich durch ein hohes Maß an Technologie-Transfer aus.
Wir bieten Ihnen hier Informationen über aktuelle Forschungsergebnisse, die Entwicklung der Unternehmen auf dem weinberg campus sowie eine Übersicht über Innovationspreise in Deutschland.
Tragen Sie Ihr Know-how und das positive Image des weinberg campus hinaus in die Welt. Viel Erfolg!
Gründen auf dem weinberg campusDie Vorraussetzungen sind gut. Viele Unternehmungen entstanden aus dem universitären Umfeld, andere wiederum aus Innovationskraft und Pioniergeist. Der weinberg campus bietet für alle ein breites Potenzial zur Existenzgründung.
UNIVATIONSUNIVATIONS das Hochschulgründernetzwerk an den Hochschulen in Sachsen-Anhalt dient der Verstärkung wissenschaftlicher Innovationen, der Qualifizierung, Weiterbildung und Unterstützung von akademischen Existenzgründungen sowie der Förderung des Wissens- und Technologietransfers. Ziel des Projektes ist die Verbesserung des Gründungsklimas und die Förderung innovativer und wachstumsorientierter Gründungen aus den am Netzwerk beteiligten Hochschulen – Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle, Hochschule Merseburg (FH) und Hochschule Anhalt (FH). Durch die Zusammenarbeit sollen vorhandene Leistungspotentiale und Ressourcen effizient genutzt und synergetisch miteinander verknüpft werden.
Das Hochschulgründernetzwerk UNIVATIONS wird aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt und der Europäischen Union gefördert.
Projektleitung: Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Neubert
Projektkoordination: Ulf-Marten Schmieder
Kontakt:
UNIVATIONS Sachsen-Anhalt
Technologiepark weinberg campus
Weinbergweg 23
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345-5522955
Fax: 0345-5522957
E-Mail: info@univations.de
Internet: www.univations.de
ScideaScidea ist ein Partner-Projekt von UNIVATIONS zur Unterstützung des Innovationstransfers und der Gründungsförderung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), koordiniert durch das Institut für Innovation und Entrepreneurship an der MLU.
Ziel von Scidea ist die Etablierung einer Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zur verstärkten Verwertung von Forschungsergebnissen. Durch die gezielte Unterstützung forschungsintensiver Gründungsvorhaben in Sachsen-Anhalt soll eine Stärkung der regionalen Wirtschaft erreicht werden. Forscher, Wissenschaftler und Unternehmer werden in ihren Kooperationsbestrebungen innerhalb eines Fünf-Phasen-Modells teilweise oder im gesamten Prozess von Scidea unterstützt: von der Ideenfindung und Ideenbewertung über die Erprobung und Umsetzung bis hin zur Gründung und dem Markteintritt. Dabei werden vor allem die regional starken Innovationsfelder Erneuerbare Energien, Automotive, Life Sciences, BioNano, Chemie/Neue Werkstoffe und Kreativwirtschaft anvisiert, denn diese bilden ein äquivalent zu den Forschungsexzellenzen der Hochschulen der Region.
Leistungen:
Scidea wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Förderprogramms EXIST III - Existenzgründung aus der Wissenschaft für drei Jahre gefördert und richtet sich an Professoren, Wissenschaftliche Mitarbeiter und Doktoranden.
Projektleitung: Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Neubert
Projektkoordination: Dr. Susanne Hübner
Kontakt:
Scidea
Technologiepark weinberg campus
Weinbergweg 23
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345-5522940
E-Mail: info@scidea.de
Internet: www.scidea.de futurego. Sachsen-Anhaltfuturego. Sachsen-Anhalt ist der Businessplanwettbewerb für Schüler zwischen 16 und 21 Jahren in Sachsen-Anhalt. Ziel des Projektes ist es, an allen Schulen des Landes den Schülern durch die Simulation einer Unternehmensgründung einen Einblick in praktisch relevante Gebiete der Betriebswirtschaft zu geben. In dem zweistufigen Wettbewerb sollen die Schüler in Teams eine eigene Geschäftsidee entwickeln und zu einem Businessplan ausarbeiten.
futurego. Sachsen-Anhalt wird durch die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg koordiniert und durch Mittel des Landes Sachsen-Anhalt und der Europäischen Union gefördert.
Projektleiter: Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Neubert
Projektkoordinator: Ulf-Marten Schmieder
Kontakt:
futurego. Sachsen-Anhalt
Technologiepark weinberg campus
Weinbergweg 23
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345.552 29 11
Fax: 0345.552 29 10
E-Mail: info@futurego.de
Internet: www.futurego.de
Institut für Innovation und Entrepreneurship an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Das Institut für Innovation und Entrepreneurship an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat seinen Sitz im Technologiepark weinberg campus in Halle. Zentrales Ziel ist die verstärkte Verwertung innovativer Ideen und Forschungsergebnisse in der regionalen Wirtschaft. Die Nähe zur Universität Halle-Wittenberg, insbesondere zu den technologieorientierten und naturwissenschaftlichen Fachbereichen, zu außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Fraunhofer- und der Max-Planck-Gesellschaft, der Helmholtz- und der Leibniz-Gemeinschaft sowie zu innovativen Ausgründungen und Jungunternehmen aus dem akademischen Umfeld, bietet eine hohe Effektivität und Effizienz der Aufgabenerfüllung sowie die Einbindung in regionale Innovations-, Technologie-, Gründer- und Unternehmensnetzwerke.
Leistungsangebot und Geschäftsfelder
Wissenschaftlicher Direktorium:
Frau Prof. Dr. Claudia Becker
Prof. Dr. Michael Domsgen
Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Neubert
Geschäftsführer: Ulf-Marten Schmieder
Kontakt:
Institut für Innovation und Entrepreneurship
an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Technologiepark weinberg campus
Weinbergweg 23
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345-5559604
E-Mail: info@iie-halle.de
Internet. www.iie-halle.de
Leben in HalleHalle hat sich als Kulturmetropole in Sachsen-Anhalt etabliert. Zahlreiche kulturelle, sportliche und politische Veranstaltungen finden ein breites Publikum. Gerade die Universität prägt das Stadtbild: Ob Kneipenmeile oder Peißnitz - die grüne Lunge - hier werden Sie sich wohl fühlen.
In Halle verbinden sich das Alte und das Neue harmonisch miteinander. Ob Architektur, Kunst und Kultur - Halle hat für jeden etwas zu bieten.
Das Netzwerk für Innovationen
Der weinberg campus ist die Adresse in Halle, wenn es um Entwicklung und Realisierung innovativer, marktfähiger Vorhaben geht. Firmengründer mit einer interessanten Geschäftsidee, insbesondere in den Bereichen Biotechnologie, Biomedizin sowie Nanotechnologie und angrenzender Gebiete, erhalten vor Ort ein umfassendes Coaching:
Geografische Lage:
Über NN im Mittel: 100,0 m
Östliche Lage: 12,0 Grad
Nördliche Lage: 51,5 Grad
Einwohner:
Mit 238.000 Einwohnern ist Halle die bevölkerungsreichste Stadt in Sachsen-Anhalt und die viertgrößte Stadt in den neuen Bundesländern.
(Stand 12.2007)
Stadtfläche: 134,9 qkm, davon
Infrastruktur:
Bahnhof (ICE- und IC-Haltepunkt)
Autobahnanschluss A 14 (Richtung Magdeburg, Hannover, Leipzig und Dresden) mit Zugang zur A 9 (Schkeuditzer Kreuz - Richtung München und Berlin)
Flughafen Leipzig-Halle
Sportflughafen Halle-Oppin mit Jet- und Helikopter-Landemöglichkeit ...
Entfernungen:
Chemnitz: 116 km
Dresden: 140 km
Erfurt: 93 km
Leipzig: 36 km
Magdeburg: 80 km
Rostock: 342 km
Berlin: 180 km
Dortmund: 397 km
Frankfurt/M.: 400 km
Hamburg: 400 km
Hannover: 200 km
München: 450 km
Brüssel: 840 km
Chicago: 7500 km
London: 1000 km
Luxemburg: 565 km
Paris: 939 km
Straßburg: 780 km
(Quelle: www.halle.de)
seit dem 13. Jahrhundert: Weinberge Das Areal zwischen der Heide und der Saale gehörte zum Außenbereich der Stadt Halle/Saale und bestand aus mehreren kleinen, „vornehmeren“ Weinbergen, deren Blütezeit auf das 14. Jahrhundert datiert wurde. Abbildung: Weinberge um 1820 (Aquarell) 1841: Baubeginn Heil- und Pflegeanstalt Auf dem Gelände des ehemaligen „Bahrdtschen Weinberges“ zu Nietleben befand sich ca. 90 Jahre lang die „Königliche Irren Heil- und Pflegeanstalt“. Sie wurde im Juli 1935 geschlossen und in den Komplex der Heeres- und Luftnachrichtenschule einbezogen. Abbildung: Heilanstalt Nietleben Quelle: www.scheer-halle.de 1935: Indienststellung Heeres- und Luftnachrichtenschule Die im Juli 1935 eröffneten Lehreinrichtungen von Luftwaffe und Heer, trennte man 1936 in eine eigene Luftnachrichtenschule und eine Heeresnachrichtenschule. Der Flugplatz Halle-Nietleben wurde ab sofort als Fliegerhorst militärisch genutzt. Abbildung: Heeres- und Luftnachrichtenschule 1935 (Postkarte) Quelle: www.scheer-halle.de 1945: Schließung der Schule und Stationierung der sowjetischen Streitkräfte Kurz vor Kriegsende wird Halle von den US-Streitkräften kampflos besetzt. Die 104. Infanteriedivision „The Timber wolves“ der US-Armee wird in der Heeres- und Luftwaffennachrichtenschule stationiert. Die 27. Gardeschützendivision der Sowjetarmee übernimmt im Juli die Anlage als „Garnison Heide“. Bis zu 9000 Soldaten und Offiziere mit ihren Familien fanden hier ihre Heimat. Abbildung: Heeres- und Luftnachrichtenschule 1939 (Postkarte) Quelle: www.scheer-halle.de 1952: Baubeginn des Universitätskomplexes Am Weinbergweg entstanden zahlreiche neue Universitätsgebäude der Martin-Luther-Universität und Forschungsinstitute. Bisher waren auf diesem Gelände das Königliche Gestüt Kreuz, eine Schäferei und die dazugehörigen Kabelhäuser ansässig. 1991: Abzug der GUS-Streitkräfte Mit der Übernahme des Geländes durch die deutschen Behörden begann die Planung und Vorbereitung für die heutige Nutzung des Komplexes. Seit Anfang der 90er Jahre wird hier zukunftsorientierte städtebauliche und wirtschaftliche Entwicklung betrieben. Abbildung: Heeres- und Luftnachrichtenschule kurz vor der Sanierung 90er Jahre Quelle: Denkmale in Halle/Saale unter www.denkmal.de/sa/halle/
Quelle: Hallesches Monatsheft Nummer 7 (Oktober 1954)
Abbildung: Neubau Chemisches Institut 1960
Quelle: Bilderkasten Weinbergweg, Stadtarchiv Halle
(Zur Großansicht bitte auf das entsprechende Bild klicken!)
Architektur-Guide|
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In unmittelbarer Nähe zu technologieorientierten Unternehmen erforschen internationale Wissenschaftler auf dem weinberg campus Neues und arbeiten mit Hilfe disziplinüberschreitender Kooperationen an Lösungen für die Wirtschaft von morgen.
Prof. Dr. Gunter Fischer, Direktor der Max-Planck-Forschungsstelle für Enzymologie der Proteinfaltung, Prof. Dr. Ulrich Gösele, Direktor am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik, Prof. Dr. Dieter Katzer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik, Dipl.-Ing. Michael Kiese, Geschäftsführer der HKS Prozeßtechnik GmbH und Prof. Dr. Dierk Scheel, Direktor des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie, im Gespräch über die derzeitige Bedeutung und die Perspektiven des weinberg campus.
International anerkannte Forschungsinstitute, naturwissenschaftliche Fachbereiche der Martin-Luther-Universität, nach 10 Jahren am Markt gefestigte High-Tech-Unternehmen und innovative Start-up-Unternehmen haben sich auf dem weinberg campus angesiedelt. Welche Chancen birgt diese räumliche Nähe?
Fischer: Der Campus birgt ein riesiges Forschungs- und Entwicklungpotenzial. Uns stehen hier die Ressourcen einer Volluniversität zur Verfügung. Die räumliche Nähe ist eine wesentliche Grundlage für die gelungene Symbiose von Wissenschaft und Wirtschaft: Ergebnisse der Grundlagenforschung werden direkt umgesetzt; daraus resultieren ca. zwei Drittel aller Innovationen.
Scheel: Gerade kleine Unternehmen profitieren von der engen Zusammenarbeit mit universitären und außeruniversitären Einrichtungen vor Ort, da sie oft selbst nicht die Kapazitäten für eigene FuE-Aktivitäten haben. Umgekehrt sichert der wissenschaftliche Austausch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten einen größeren
Praxisbezug in der Forschung.
Kiese: Der weinberg campus ist das bedeutendste Gewerbegebiet Halles. Wir sind uns dieser Stärke bewusst. Und das gemeinsam mit der Stadt, die das Areal und die räumliche Nähe angesiedelter Firmen als lohnendes Pfund in die Waagschale wirft, wenn es darum geht, Halle als Wirtschafts- und Technologiestandort zu vermarkten. Bundesweit als auch international.
Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Halle und der gesamten Region ist eng mit der des weinberg campus verknüpft. In welchen Bereichen sehen Sie verstärkt Handlungsbedarf, um Sachsen-Anhalt nach vorn zu bringen?
Gösele: Was wir vor allen Dingen brauchen, sind Ausgründungen. Leider war die Bereitschaft dazu unter meinen amerikanischen Studenten viel größer als sie es hierzulande ist. In Deutschland arbeiten viele fähige Köpfe lieber in wissenschaftlichen Einrichtungen, anstatt sich selbständig zu machen. Um Ausgründungen zu erleichtern, müssten die Wege von Seiten der Politik geebnet werden.
Katzer: Ein risikobereiteres gezieltes Finanzierungsmanagement, gekoppelt an bessere – zum Beispiel an bessere steuerliche – Rahmenbedingungen, würde das Unternehmertum generell lukrativer machen.
Die naturwissenschaftliche Ausbildung an der Martin-Luther-Universität genießt einen guten Ruf. Welche Chancen haben die Absolventen auf dem Arbeitsmarkt?
Gösele: Mehr als 90 Prozent der Nachwuchswissenschaftler in unserem Bereich bleiben nicht in Halle, nachdem sie ihr Studium abgeschlossen haben, sondern gehen entweder in die alten Bundesländer oder arbeiten im Ausland. Ursache dafür ist vor allen Dingen, dass die meisten unserer Kooperationspartner auch nicht aus der Region kommen. Noch nicht. Denn sie sind es, mit denen die Absolventen im Laufe ihrer Ausbildung Kontakt aufnehmen. Natürlich dient es auch der Reputation, wenn Studierende aus Halle von internationalen Spitzenunternehmen wie IBM in New York eingestellt werden oder an das berühmte MIT (Massachusetts Institute of Technology in Cambridge) in die USA gehen. Dennoch arbeiten wir mit unseren Möglichkeiten daran, dass ein Teil der Fachkräfte vor Ort bleibt und zum Beispiel durch eine Ausgründung zum regionalen Wirtschaftswachstum beiträgt.
Fischer: Leider haben sich in Mitteldeutschland bisher noch zu wenige große Unternehmen angesiedelt, die einerseits Absolventen beschäftigen und andererseits Forschungsergebnisse aus den Bereichen Mikro- und Biotechnologie bzw. Hightech anfordern könnten.
Wissenschaftliche Erkenntnisse und Innovationen machen nicht vor Landesgrenzen halt. Welche Rolle spielt Internationalität auf dem weinberg campus?
Katzer: Sie ist eines unserer Aushängeschilder. Ein Beispiel: vor kurzem hat sich ein afrikanischer Wissenschaftler auf dem weinberg campus im TGZ in Halle selbständig gemacht. Das ist nicht nur eine Referenz für Deutschland, sondern vor allem auch für Halle.
Kiese: In puncto Absatzmärkte gilt: Das Produkt muss gut, muss exzellent sein. Woher es kommt, ist dafür nachrangig. Doch durch die Internationalität auf dem Campus und weltweite Partnerschaften lernen wir verschiedene Kulturen, vielfältiges Zusammengehen von Wirtschaft und Wissenschaft und somit weiche Faktoren der Absatzmärkte kennen.
Scheel: Seminare und Vorlesungen werden inzwischen mehrheitlich in Englisch angeboten. Das erleichtert die internationale Zusammenarbeit wesentlich.
Hier auf dem weinberg campus entscheidet sich, ob Halle den Wandel zum Wissenschafts- und Innovationszentrum der Region bewältigt. Wie schätzen Sie vor diesem Hintergrund sowohl Entwicklungsmöglichkeiten als auch künftige Bedeutung des weinberg campus ein?
Fischer: Unsere wesentliche Aufgabe ist es nach wie vor, exzellente Wissenschaft zu betreiben. Das ist die Grundlage für das Entstehen neuer Arbeitsplätze durch Unternehmensausgründungen. Nur mit zukunftsweisenden Ideen können wir auf weltweiten Märkten bestehen.
Scheel: Unsere Arbeit entspricht internationalen Standards. Auf der Basis der Forschungsergebnisse entwickeln unsere Partner aus der Industrie innovative Verfahren bzw. Produkte. Allerdings wird der weinberg campus in der Öffentlichkeit noch nicht ausreichend wahrgenommen. Wir müssen deshalb unsere Marketingaktivitäten bündeln, um die vielseitigen Potenziale, nicht nur des Campus, sondern auch der Stadt Halle bekannter zu machen.
Katzer: Jeder Einzelne, der hier arbeitet und wohnt, sollte die Idee des weinberg campus selbst leben und stärker nach außen tragen.
zurück zu Wissenschaftsstandort
Interview „Neue Ansatzpunkte sind gefragtRechtsanwalt Klaus-Dieter Schleier und Dr. Hans-Ulrich Demuth, Vorstand der Probiodrug AG im Gespräch über die erreichten Standortvorteile und auszubauenden weichen Faktoren am Campus.
Für die Unternehmer spielen wirtschaftliche Überlegungen genauso wie die „Nachbarn“ aus Wissenschaft und Wirtschaft eine große Rolle bei ihrer Ansiedlung auf dem weinberg campus. Werden aber auch Faktoren wie die Arbeitsatmosphäre oder die städtische Lage mit in die Waagschale zugunsten des Campus geworfen?
Schleier: Eindeutig: ja. Nicht zuletzt, weil noch viel in Bewegung ist, sprich: neue Aufenthaltsqualitäten entstehen. Denk ich an meine eigene Ansiedlung zurück, so ist die Entscheidung für den weinberg campus in erster Linie eine berufliche gewesen. Aber auch private Vorlieben spielten eine Rolle. Zwischen Wohnen und Arbeiten liegt wirklich nur ein Katzensprung. Zudem ist die Lage in keinem anderen Stadtteil mit den Vorteilen einer naturnahen, grünen Umgebung so hervorragend mit denen der städtischen Infrastruktur verbunden wie hier.
Die Standortentwicklung orientierte sich vorrangig daran, Unternehmen den Zugang zur Forschung und Wissenschaft zu ermöglichen – und umgekehrt. Worauf müsste sich die Standortentwicklung in Zukunft außerdem konzentrieren?
Demuth: In den letzten Jahren ist enorm viel in die technische Infrastruktur investiert worden, um allen Unternehmen, Instituten oder Fachbereichen der Uni möglichst optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen. Und jetzt müssen wir das Vorhandene einer neuen Arbeitswelt anpassen.
Schleier: Vor allem die weichen Standortfaktoren müssen jetzt verbessert werden, um einerseits die Attraktivität des Campus zu erhöhen und andererseits den Kreis modernen Arbeitens zu schließen.
Demuth: Während früher acht Stunden am Stück gearbeitet wurde, richtet sich heute zunehmend alles nach spezifischen Aufgaben. Schnell entstehen zwei Stunden Pause zwischen einzelnen Versuchen. Wer diese Zeit beispielsweise sportlich nutzen will, dem bieten sich zum Joggen in der nahen Heide bisher kaum Alternativen. Ein Freizeitzentrum für Sportaktivitäten wie Squash oder Tennis, für weitere Fitnessmöglichkeiten zum aktiven Erholen von Körper und Geist sind dringend nötig.
Der wissenschaftliche Nachwuchs ist am weinberg campus zahlreich vertreten. Wie prägt er die Entwicklung der Standortqualitäten?
Demuth: Die Probiodrug AG beispielsweise betreut Praktikanten, Diplomanden und jährlich bis zu fünf Doktoranden. Gerade sie, die engagierten Nachwuchswissenschaftler, sind es, die eine neue Arbeitsweise einbringen, bestehende Prozesse hinterfragen und dadurch alle anderen Mitarbeiter anregen, Verfahrensweisen zu überdenken. Die Studenten erinnern uns immer wieder daran, über den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen.
Beim Blick über den Tellerrand fällt die Aufmerksamkeit auch auf die Effekte des weinberg campus für die Stadt. Wie wirken sie auf die Vermarktung Halles als Wirtschafts- und Innovationsstandort?
Schleier: Die Stadt hat jetzt die einmalige Chance, ein Fünftel ihrer Gesamtfläche neu zu gestalten und damit Akzente zu setzen, die das Wirtschaftspotenzial Halles und der gesamten Region unterstreichen. Wir befinden uns derzeit in einem sehr interessanten Umwandlungsprozess, der viele neue Wege eröffnet – wir müssen sie nur gehen.
Demuth: In den letzten Jahren haben wir uns hier zum Flaggschiff der Technologiestadt Halle entwickelt. Eine Vielzahl innovativer und Erfolg versprechender Konzepte entstehen vor Ort.
Schleier: Ich empfehle, noch campusbezogener zu denken und durch unkonventionelles Handeln aus den täglichen Erfahrungen heraus die Entwicklung dieses einzigartigen Gebietes voranzutreiben. Und das ist eine gemeinsame Herausforderung für Unternehmer, Wirtschaftsförderer, Stadtplaner und Verwaltungsfachleute.
Fachbereiche
Folgende Fachbereiche stehen eng in Verbindung mit den Entwicklungen auf dem weinberg campus bzw. sind dort angesiedelt:
BioZentrum; Weinbergweg 22; 06120 Halle
Geschäftsstellenleiter:
Dr. Reinhard Paschke
Telefon: (0345)5 52-16 01
Molekularbiologische, medizinische, pharmazeutische und biotechnologische Anwendungsforschung
Max Planck ForschungsstelleBioZentrum; Weinbergweg 22; 06120 Halle
Leiter:
Prof. Dr. Gunter Fischer
Telefon: (0345)5 52-28 01
Biochemische und molekularbiologische sowie Zellzuchtforschung
Institut für Bioverfahrens- und Reaktionstechnik der Martin-Luther-Universität Halle-WittenbergWeinbergweg 23; 06120 Halle
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Andreas Lübbert
Telefon: (0345)552-59 42
Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Bioverfahrenstechnik
Institut für Elektronenmikroskopie und AnalytikWeinbergweg 23; 06120 Halle
Ansprechpartner:
Dipl.-Phys. Horst Blumtritt
Telefon: (0345)5 48 01 01
Wissenschaftliche Dienstleistungen für
Weinbergweg 23; 06120 Halle
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Johannes Haerting
Telefon: 0345/552-29 77
Koordinierung klinischer Studien
Zentrum für Angewandte Medizinische und Humanbiologische Forschung - ZAMEDHeinrich-Damerow-Str. 1
Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Geschäftsstellenleiter:
Dr. Ilona Wolff
Telefon: (0345)552-28 60
Förderung und Koordination der interdisziplinären angewandten medizinischen und humanbiologischen Forschung an der Universität mit den Schwerpunkten
Weinbergweg 23; 06120 Halle
Geschäftsführer:
Dr. Frank Schmidt
Telefon: (03 45) 69 26 90
Projektleiter:
Dipl.-Ing. Weimann
Telefon: (03 45) 55 59-6 74
Planung, Entwicklung und Musterbau von wissenschaftlichen Geräten als Lehr- und Lernmittel für verfahrens- und automatisierungstechnische Prozesse sowie Entwicklung spezieller Analysenmesstechnik für Neuansiedlungen im Wissenschaftspark Heide-Süd, für Universitäten, Fachhochschulen und Bildungsträger der Region
Max-Planck-Institut für MikrostrukturphysikWeinberg 2
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345 - 55 82 50
Fax: 0345 - 55 11 223
E-Mail: hoehl@mpi-halle.mpg.de
Direktoren:
Prof. Dr. Jürgen Kirschner
Prof. Dr. Ulrich Gösele
Prof. Dr. Patrick Bruno
Forschungsschwerpunkte:
Weinberg 3
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345 - 5 58 20
Fax: 0345 - 5 58 21 119
E-Mail: pr@ipb-halle.de
Direktoren:
Prof. Dr. Dierk Scheel
Prof. Dr. Ludger Wessjohann
Prof. Dr. Dieter Strack
Forschungsschwerpunkte:
Theodor-Liesner-Straße 2
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345 - 29 28 100
Fax: 0345 - 29 28 199
E-Mail: tillack@iamo.de
Geschäftsführender Direktor:
Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Tillack
Forschungsschwerpunkte:
Institutsteil Halle
Heideallee 19
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345 - 55 89 100
Fax: 0345 - 55 89 101
E-Mail: info@iwmh.fhg.de
Leiter: Prof. Dr. Peter Gumbusch
Leiter des Institutsteils Halle: Prof. Dr. Dieter Katzer
Forschungschwerpunkte:
in der Helmholtz-Gemeinschaft
Standort Halle:
Theodor-Lieser-Straße 4
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345 - 55 85 0
Fax: 0345 - 55 85 449
E-Mail: info@gf.ufz.de
Wissenschaftlicher Geschäftsführer:
Prof. Dr. Peter Fritz
Forschungsschwerpunkte:
Erster biologischer Test zur Erkennung von Alzheimer
ACGT Progenomics AG [Link] (Bereiche -> Diagnostika)
First native DP IV-structure solved
Probiodrug AG [Link]
Innovation braucht Förderung. Hier finden Sie eine Auswahl an Innovationspreisen und Wettbewerben, die bundes- oder landesweit ausgeschrieben werden.
Dass die jungen Unternehmen am weinberg campus sehr erfolgreich sind, zeigt die Liste der Wettbewerbssieger.
Sehr gutes Gründerklima
Fünf Landessieger des vom „Stern“, McKinsey und dem Sparkassenverband bisher sechsmal durchgeführten StartUp- Wettbewerbes kommen aus dem TGZ bzw. Bio-Zentrum des weinberg campus.
Die Preisträger:
Probiodrug AG • Sensobi Sensoren GmbH • novosom AG • boraglas GmbH • Scanbec GmbH
Der Innovationspreis des Landes Sachsen-Anhalt für StartUp-Unternehmen ging 2002 an die ACGT ProGenomics AG aus dem Bio-Zentrum.
» Startup-Wettbewerb
» Innovationspreis der deutschen Wirtschaft
Entwicklung und Forschung gehen auf dem weinberg campus Hand in Hand.
Zwischen universitären Einrichtungen und den angesiedelten Unternehmen kommt es immer zu befruchtenden Symbiosen.
Kooperationspartner, Dienstleister, finanzielle und strukturelle Fördermöglichkeiten, Termine und Zahlen - auf diesen Internetseiten finden Sie alles, was Sie auf dem weinberg campus brauchen.
Folgende Branchen sind auf dem weinberg campus zu finden:
Die direkte Verbindung von unternehmerischer Kreativität und Forschergeist ist zum Wachstumsmotor einer ganzen Region avanciert.
Das Kompetenznetzwerk zu erweitern und damit Wettbewerbsvorteile langfristig zu sichern, entspricht der Grundphilosophie des weinberg campus. Diese Ziele sind auch in den kommenden Jahren maßgeblich für das Wirken engagierter Initiatoren und namhafter Partner.
Beste Bedingungen für die Grundlagen- und angewandte Forschung:
Zur Verfügung stehen:
TGZ/Bio-Zentrum - Branchenstruktur
Gründerpotenzial angesiedelt
Nach erfolgreichen Gründerjahren aus dem TGZ/Bio-Zentrum ausgesiedelte Firmen:
Unternehmerinnen und Unternehmer, die in Sachsen-Anhalt investieren wollen, steht eine breite Palette von Förderprogrammen für die unterschiedlichsten Vorhaben zur Verfügung. In dieser Rubrik können Sie sich einen ersten Überblick über die wichtigsten Förderinstrumentarien von Bund, Land und Europäischer Union verschaffen. Weil diese Zusammenstellung nach Nutzergruppen geordnet ist, sind die verschiedenen Programme zum Teil mehrfach aufgeführt.
Eine ausführliche Darstellung der Förderinstrumentarien und die entsprechenden Antragsformulare finden Sie auf der Homepage der Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Dort können Sie sich selbstverständlich auch in einem persönlichen Gespräch über die vielen Möglichkeiten der staatlichen Unterstützung beraten lassen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat gemeinsam mit den Vorständen großer deutscher Banken eine Finanzierungs-Hotline eingerichtet. Unter der Telefonnummer 01888 615-8000 können sich kleinere und mittlere Unternehmen in Finanzierungs- und Förderfragen an zwölf besonders geschulte Experten des Bundeswirtschaftsministeriums, der KFW-Mittelstandsbank, der Sparkassen-Finanzgruppe und der Zentralinstitute der Genossenschaftsbanken wenden.
ServiceHier finden Sie wichtige Informationen zum Leben, Arbeiten und Lernen in Halle (Saale) und auf dem weinberg campus.
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Nichts ist wichtiger in der Phase der Existenzgründung als gute Kontakte. Hier finden Sie eine Übersicht über Unternehmen, Institutionen und Vereine, die für Sie interessant sein könnten.
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Kontaktadressen Biotechnologie
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1993 |
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Heinrich-Damerow-Str. 1 Die quaderförmige Baugestalt und das im Grundriss variierte Planschema einer Dreiflügelanlage korrespondieren mit der städtebaulichen Struktur, die durch die Pavillonbauten der Irrenanstalt an dieser Stelle vorgegeben ist. Das TGZ ist gleichsam Eingangspavillon und Angelpunkt für den zentralen Platz eines am Rand der Gartenstadt Heide-Süd neu entstehenden Technologiecampus. Die kontrastive Baumassenverteilung entspricht der funktionalen Aufteilung des Gebäudes. Dem viergeschossigen Laborblock mit intern tragenden Schachtwänden und externen Fluchtbalkonen stehen im westlich anschließenden Flachbau Konferenzräume mit Oberlichtkästen und Managementbereiche gegenüber. Das Treppenhaus befindet sich an der transparent ausgeschnittenen Südwestecke des Laborblocks. Präsentiert sich der Komplex nach außen als orthogonal umrissenes, geschlossenes Volumen, so ist die Innenhofzone durch den trapezförmigen Zuschnitt des Labortraktes und die farbigen Balkonbrüstungen lebhafter gestaltet. Die Verbindung quaderförmiger Massenkomposition im Sinne der klassischen Moderne mit irregulären, teils spielerisch und zufällig anmutenden Elementen macht das TGZ zum anschaulichen Beispiel einer Neomoderne, die Gestaltungsansätze von Postmoderne und Dekonstruktivismus integriert. [aus: Architekturführer Halle an der Saale von Brülls und Dietzsch] |
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| Durch den Bau eines modernen Klinikums in Kröllwitz in den 70er Jahren erhielten medizinische Forschung und Lehre an der Universität Halle einen zweiten Standort und die Bevölkerung der Region ein neues Zentrum medizinisch-ärztlicher Versorgung und Betreuung.
Am 20. April 1998 erfolgte der erste Spatenstich für den weiteren Ausbau des Klinikums Kröllwitz. Zukünftige Vorhaben - Erweiterungsbau der Universitätsklinik am Standort Halle-Kröllwitz In den Jahren 1999 bis 2004 wird das Klinikum Halle-Kröllwitz durch die Errichtung eines Neubaus für 300 Millionen Mark wesentlich erweitert. Nach Fertigstellung dieses Vorhabens werden mit Ausnahme der Universitätsklinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Universitätsklinik und Poliklinik für Strahlentherapie, der Universitätsklinik und Poliklinik für Nuklearmedizin und der Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, alle derzeit im innerstädtischen Bereich befindlichen Kliniken am Standort Kröllwitz vereint. Neben den damit geschaffenen Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Betrieb des Universitätsklinikums werden durch den mit diesem Neubau zu errichtenden Lehr- und Forschungskomplex erstmals optimale Bedingungen für den universitären Betrieb geschaffen. Mit der Klinikerweiterung werden u.a. ein OP-Komplex mit 23 Operationssälen, neuen Intensivstationen, eine Blutbank, eine neue Zentralsterilisation sowie poliklinische Bereiche geschaffen. Zeitlich parallel zum Neubau erfolgt die schrittweise Sanierung der bereits vorhanden Gebäude. Begonnen wurde mit der Sanierung des Bettenhauses I ab August 1999. Die Umbaumaßnahmen sollen an diesem Gebäude im Jahr 2003 abgeschlossen sein. Am 06.04.2000 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau des Klinikums Kröllwitz. Bis Jahresende wurde der Rohbau für die ersten 4 Gebäude errichtet (Funktionsgebäude 1 bis 4 ), die künftig den Zentral-OP, Intensivstationen, Transfusionsmedizin, NTZ, Notaufnahme, Polikliniken und den Hubschrauberlandeplatz aufnehmen. Mit dem bauseitigen und betriebstechnischen Ausbau wurde begonnen. Nach dreieinhalbjähriger Bauzeit, weihte der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt am 06. Juni 2003 den Erweiterungsneubau ein. Das Klinikum am Standort Kröllwitz das modernste Krankenhaus der Maximalversorgung in der Region. [Quelle: Uni] |
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Weinbergweg 10 Seit den 1930er Jahren existieren Planungen, die naturwissenschaftlichen Fachbereiche der Universität am Weinbergweg zu konzentrieren. Mit dem Neubau des Biologicums fand dieses Konzept, zeitgleich mit der Umnutzung von Teilen der nahegelegen Heeresluftnachrichtenschule (Nr. 191) für Universitätszwecke, seine Fortsetzung. Die beiden schon fertiggestellten biologischen Institute präsentieren sich als eng nebeneinandergestellte Kuben, die ein geschossübergreifendes Gewächshaus als Atrium einklammern. Der lichtdurchflutete Kern ist Verkehrsfläche sowie Bewegungs- und Aufenthaltsraum für die Studierenden, eine atmosphärische Synthese aus Pflanzenhaus und Glaspalast als Reminiszenz Bauformen aus der Frühzeit der technischen Moderne. Außen verbindet die gelbe Ziegelschale beide Trakte zur optischen Einheit. Die liegenden Fensterformate und die Reduktion des Architekturvokabulars auf orthogonale Strukturen im Sinne der aktuellen Neomoderne entsprechen ebenso wie das an Industriebauten erinnernde Baumaterial dem funktionalen Charakter einer modernen wissenschaftlichen Einrichtung. Die Fensterwände im Erdgeschoss erfahren durch prismatisch umbrochene Natursteingewände eine ausgesprochen monumentale, an expressionistische Architektur erinnernde Betonung. [aus: Architekturführer Halle an der Saale von Brülls und Dietzsch] |
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Kurt-Mothes-Straße 3 |
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Diese aus vier Wohnheimen bestehende Anlage liegt am Weinberg in unmittelbarer Nachbarschaft zu verschiedenen Einrichtungen der Universität: die Fachbereiche Mathematik/Informatik, Chemie, Biologie, Pharmazie, Medizin, das Biotechnikum, das Biologikum und das Rechenzentrum sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Drei der vier elfgeschossigen, baugleichen Hochhäuser wurden rekonstruiert und stehen mit einer neugestalteten Raumaufteilung in Form von Wohngemeinschaften zur Verfügung. Zu jeder Wohngemeinschaft gehören 6 - 7 Einzelzimmer, 2 Bäder, 1 Gemeinschaftsküche sowie ein gemeinschaftlicher Aufenthaltsraum. Alle Zimmer sind möbliert. Alle Zimmer der Wohnheime II, III und IV verfügen über einen Datenanschluss an das Netz der Universität. Im unsanierten Wohnheim I sind die Sanitärbereiche und die Gemeinschaftsküchen für alle Mieter in der Etage nutzbar. In allen vier Wohnheimen findet man im Kellerbereich Räume mit Waschmaschinen und Wäschetrockner sowie Fahrradabstellräume. Auf dem Gelände der Wohnanlage kann man eine Station von Teilauto und eine Fahrradausleihe nutzen. Die Kindereinrichtung des Studentenwerkes und die Mensa direkt vor den Wohnheimen runden den kleinen Campus ab. |
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Von-Seckendorff-Platz1–4/Von Danckelmann-Platz 1–4 |
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1998 |
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Weinbergweg 2 |
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Die hallesche Eissporthalle wurde 1967 gebaut und 1969 überdacht. Bis 1990 war sie als Sportstätte für Wettkämpfe wie Eishockey, Boxen und Handball. Gleichzeitig wurde sie für den Schulsport genutzt.
1990 erfolgte die Schließung aufgrund technischer Mängel und zu hoher Sanierungskosten.
Erst 1998 konnte aufgrund der Übernahme der Eissporthalle durch eine Betreibergesellschaft die Sanierung erfolgen.
Seit Oktober 1998 können die Hallenser und Gäste der Stadt Halle in ihrer Freizeit nun wieder dem Eissport nachgehen.
Technische Daten:
Hallengröße: 72 X 58 m
Größe der Eisfläche: 60 X 30 m
Kälteanlage: Solekühlaggregat in Wasser gekühlter Ausführung von 480 kw
Weinbergweg 22; 06120 Halle
Geschäftsführer:
Prof. Dr. habil. Wolfgang Loettel
Dipl.-Braumeister Eyk Loettel
Telefon: (0345)55 59-7 63
Entwicklung von Verfahren und Produkten der Biotechnologie, Lebensmitteltechnik, Umwelttechnik
BIO Mitteldeutschland GmbHBioZentrum; Weinbergweg 22; 06120 Halle
Geschäftsführer:
Dr. Jens A. Katzek
Telefon: (0345)55 59-8 50
Stärkung in der biotechnologischen Wirtschaft in Mitteldeutschland
Die BIO MItteldeutschland GmbH (BMD) koordiniert die Biotechnologie-Offensive des Landes Sachsen-Anhalt. Ihr Ziel: die Biotechnologie in unserem Land bwz. in Kooperation mit Sachsen und Thüringen in ganz Mitteldeutschland zu stärken, unter anderem mit einem zu entwickelnden Marketingkonzept. Zudem soll Sachsen-Anhalt insbesondere im Bereich der Pflanzenbiotechnolgie zu einem wichtigen Zentrum in Deutschland werden. Die BMD übernimmt politische Lobby-Arbeit, um für Unternehmen entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Sie unterstützt Biotechnologiefirmen und Start-Ups bei der Ausarbeitung von Business-Plänen und bei der Suche nach Venture Capital. Außerdem koordiniert sie Netzwerk-Projekte beim Technologietransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.
Weinbergweg 22 ; 06120 Halle
Geschäftsführer:
Dr. Reinhard Paschke
Telefon: (0345)5 52-16 01
Servicearbeiten sowie FuE auf den Gebieten
Biologie, Biochemie und Biotechnologie, hämatologisch-onkologische Untersuchungen
BioZentrum , Weinbergweg 22; 06120 Halle
Geschäftsführer:
Prof. Yuri Gleba
Telefon: (0345)55 59-8 86
Pflanzenbiotechnologie
Die Icon Genetics GmbH hat ein Züchtungsverfahren für Planzen entwickelt, das dafür sorgt, dass neue Eigenschaften in der Pflanze bleiben, in die sie eingebracht wurden. Mit der konventionellen Züchtung ist das nur sehr eingeschränkt möglich. Das genetische Kennzeichungsverfahren LexiCON verspricht mehr Transparenz beim Einsatz transgenen Saatguts: Mit ihm sind Spuren fertiger Pflanzen nachzuweisen. Die Pflanze hat sozusagen künftig ihren Ausweis dabei. Damit könnten zum Beispiel staatliche Untersuchungsämter Spuren transgener Rohstoffe finden - ebenso wie dem Züchter, von dem das Saatgut stammt. Ein weiteres Feld für Icon Genetics sind Verfahren rund um die Pflanze als Fabrik - also etwa als Wirt für pharmazeutische Wirkstoffe oder die Züchtung von Industriepflanzen wie Kartoffeln mit extrem hohem Stärkegehalt. Hier hat Icon Genetics Verfahren entwickelt, die den Gehalt von Inhaltsstoffen erhöhen und so die pflanzliche gegenüber der chemischen Synthese wirtschaftlich machen - und entsprechende Sicherheitsbarrieren bieten.
Biozentrum; Weinbergweg 23; 06120 halle
Vorstand:
Dr. Hans-Ulrich Demuth
Arnd Christ
Telefon: (0345)55 59-9 00
Forschung, Entwicklung, präklinische und klinische Testung von neuen Arzneimitteln auf Basis eines target- orientierten Wirkstoffdesigns
Unbemerkt und selbstverständlich setzt unser Körper in jeder Sekunde äußere Reize in innere Signale um. Zahlreiche Signalkaskaden greifen dabei ineinander und laufen ungestört ab. Doch schädliche Umwelteinflüsse und zivilisatorischer Stress stören in der modernen Gesellschaft diese Abläufe, der Mensch wird krank. Die Probiodrug AG entwickelt an ihrem Standort in Halle neuartige Medikamente, mit denen diese gesellschaftsbedingten Erkrankungen zukünftig erfolgreich behandelt werden können.
Eine der bekanntesten Zivilisationskrankheiten ist Diabetes mellitus. Weltweit leiden 135 Millionen Menschen an dieser Stoffwechselkrankheit. Tendenz steigend, denn eine immer älter werdende Bevölkerung und zunehmende Übergewichtigkeit bedingen den rapiden Anstieg. Neben Aufklärung über Sport und Ernährung versuchen Krankenkassen und Mediziner, das Fortschreiten der Krankheit mit Medikamenten zu bremsen, bevor die Anwendung von Insulin unumgänglich wird.
Probiodrug begegnet dieser Stoffwechselkrankheit mit der Entwicklung oraler Antidiabetika und entwickelte sich mit einem neuartigen Therapiekonzept, umfangreichem Patentportfolio und der Entwicklung eigener Wirkstoffkandidaten zu einem international anerkannten Technologieführer. Die Grundlage der Forschungs- und Entwicklungsarbeit beruht auf der Kenntnis grundlegender Mechanismen zahlreicher moderner Zivilisationskrankheiten. Die Experten von Probiodrug untersuchen dazu bestimmte Schlüsselreaktionen in den Signalkaskaden des Stoffwechsels sowie des Nerven- und Immunsystems. Aus dieser Arbeit resultieren bis heute 26 Patentfamilien, die eine wichtige Grundlage für neue Therapieansätze gegen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Depression oder Schuppenflechte sind. Insbesondere im Bereich Diabetes steht das Unternehmen mit zwölf Patenten für neue Wege in der Diabetesbehandlung an der Spitze des internationalen Wettbewerbs.
Der Ansatz von Probiodrug nennt sich Inhibitortechnologie. Das zugrundeliegende Prinzip beruht auf Hormonen und den sie inaktivierenden Enzymen. Hormone lassen sich als Botenstoffe in verschiedene chemische Klassen unterteilen. Zu einer dieser Stoffklassen zählen auch die Peptidhormone, die auf ihrem Weg durch die Blutbahn von bestimmten Enzymen gespalten und dadurch aktiviert oder inaktiviert werden. Probiodrug entwickelt Moleküle, die diese deaktivierende Enzyme temporär blockieren. Diese sogenannte Inhibitortechnologie verlängert die Wirkzeit aktiver Hormonspezies unter pathophysiologischen Bedingungen.
Diese Technologie mit ihren vielversprechenden Produktkandidaten, das breite Patentportfolio und die Ausrichtung auf riesige Pharmamärkte überzeugte von Anfang an Investoren. Dazu zählt vor allem die Bonner tbg Technologie-Beteilligungs-Gesellschaft mbH der Deutschen Ausgleichsbank, die den heutigen Vorständen Hans-Ulrich Demuth und Konrad Glund seit der ersten Stunde zur Seite steht. Der Erfolg zeigt sich: das als Spin-Off des Hans-Knöll-Instituts für Naturstoff-Forschung in Jena entstandene Unternehmen beschäftigt heute über vierzig Mitarbeiter, die ihre Erfahrungen aus der Chemie, Biochemie, Genetik und Molekularbiologie sowie Pharmakologie in die Forschungsarbeit einbringen.
Mit diesem Team führt Probiodrug neuartige Wirkstoffe bis in frühe klinische Testphasen. Die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse stehen für Medikamentenkandidaten, die ihre Wirksamkeit in definierten Entwicklungsphasen bereits bewiesen haben. Diese lizenziert Probiodrug an Partner aus der Pharmaindustrie zur Weiterentwicklung und Kommerzialisierung aus. Dabei sorgen die Gründer des Unternehmens gemeinsam mit ihren Mitarbeitern dafür, dass auf dem Weg zum ertragsorientierten Unternehmen der akademische Spirit in den Laboren nicht verloren geht.
(Quelle:dta)
Heinrich-Damerow-Str.1; 06120 Halle
Geschäftsführerin:
Frau Dr. Ulrike Fiedler
Telefon: (0345)27 99-63 30
Verfahrensentwicklung zur Herstellung rekombinanter Proteine in E. coli, Small und pilot Scale Produktion von rekombinanten Proteinen für Validierung, Strukturaufklärung und Präklinik, Produktentwicklung für Wundheilung, Knorpel- und Knochenregeneration
Als Teil der SCIL-Gruppe (ca. 100 Mitarbeiter) beschäftigt sich SCIL Proteins mit der Produktion, Analyse und Reinigung so genannter rekombinater Proteine. Das sind Proteine, die in Organismen hergestellt werden, in denen sie eigentlich nicht vorkommen. SCIL Proteins hat beispielsweise die Wirkstoffe zur Produktion von neuem Knorpelgewebe, für die im Wachstumskern "Rekombinate Proteine" die Herstellungsverfahren erbrobt werden. Normalerweise ist der Körper nicht in der Lage, Knorpelgewebe neu zu bilden. Bei Verletzungen, die gerade bei modernen Hightech-Sportarten häufig vorkommen, gab es bisher nur die Möglichkeit, beschädigte Teile des Knorpels abzuschleifen. Durch das neue Verfahren werden die Stammzellen angeregt, Knorpelgewebe neu aufzubauen. Eine Behandlung wäre damit recht einfach. Das Protein müsste nur an die betroffene Stelle verpflanzt werden. Ein weiteres Hauptaugenmerk liegt auf der neuen Affilin-Technologie, der Produktion künstlicher Antikörper in Bakterien. Diese Technologie ist vor allem aus Kostengründen eine wichtige Alternative zur herkömmlichen Antikörper-Produktion. Den Affilinen, neuartigen Bindemodulen, geben die Forscher je nach Einsatz einen spezifischen "Schlüssel" mit, so dass sie an bestimmte Moleküle andocken können. Eingesetzt werden kann diese Technologie bei diagnostischen Tests, wo markierte Molek+le bestimmte Fremdkörper im Blut nachweisen. Möglich ist auch, Wasser von spezfischen Schadstoffen zu reinigen.
Weinbergweg 23; 06120 Halle
Geschäftsführer:
Dr. Antje Breitenbach
Mathias Zachlod
Telefon: (0345) 5559-749
Elektrische Biochips zur Analyse von Lebensmitten und Umwelthabitaten
BEC Innovations- und Technologie GmbH
Gebäude 1
Geschäftsführer:
Dipl.-Ing. Mathias Zachlod
Telefon: (0345)55 59-7 80
Planungs- und Beratungsleistungen auf den Gebieten Umwelt- und Verfahrenstechnik
BioSoil Deutschland GmbHBiosoil Deutschland GmbH
Erich-Neuß-Weg 15
06120 Halle Saale)
Geschäftsführer
Dipl. Geologe Dipl. Geophysiker Eize Drenth
Ir. A. van Diem
Tel.: 0345 550 1901
Fax: 0345 550 1902
Mikrobiologische Boden- und Grundwassersanierung
Gebäude 1
Ansprechpartner:
Dipl.-Bw. Christian Matschiner
Telefon: (0345)55 83-6 49
Umwelt-Consulting, Projekt-Management, Projekt-Abwicklung, Vermittlung von Bauleistungen
D & K - Daber & Kriege Halle GmbHGebäude 1
Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Christian Schlattmann
Telefon: (0345) 27 98 06 72
Ingenieur- und Architektenleistungen auf dem Gebiet der Freianlagenplanung, Umweltverträglichkeitsstudien, landschaftspflegerische Begleitpläne, Grünordnungs- und Flächennutzungspläne
ECH - Elektrochemie Halle GmbHGebäude 1
Geschäftsführer:
Prof. Dr. habil. Hermann Matschiner
Telefon: (0345)55 83-7 11
Entwicklung, Erprobung und Fertigung von elektro-chemischen Analysegeräten
FÖST - Fördergemeinschaft ökologische Stoffverwertung e.V. Halle/SaaleGebäude 1
Geschäftsführer:
Dr. Ute Bauermeister
Telefon: (0345)55 83-7 05
Innovationsförderung, Projektbearbeitung, Öffentlichkeitsarbeit, Förderung und Entwicklung von Technologien und Verfahren zur ökologischen Stoffverwertung in enger Kooperation mit Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Veröffentlichung der Berichte Ökologische Stoffverwertung
GNS - Gesellschaft für Nachhaltige Stoffnutzung mbHGebäude 1
Geschäftsführer:
Dr. Ute Bauermeister
Prof. Dr. habil. Herbert Spindler
Telefon: (0345)55 83-7 54
Entwicklung und Umsetzung von Verfahren zur Stoffwandlung, energetischen und stofflichen Nutzung und Verwertung von Biomasse, nachwachsenden Rohstoffen und Abfällen
RCS Reinforced Composite Solutions GmbHGeschäftsführer:
Walter Busch
Telefon: (0345) 55 59-6 64
Ingenieurleistungen auf dem Gebiet der faserverstärkten Produkte
Scanbec GmbHBioZentrum
Geschäftsführer:
Dr. Antje Breitenstein
Telefon: (0345)55 59-7 49
Elektrische Biochips zur Analyse von Lebensmitteln und Umwelthabitaten
SRT - Strahl- und Reinigungstechnik GmbHGebäude 1
Geschäftsführer:
Heidemarie von der Ohe
Dr. Jürgen von der Ohe
Telefon:(345)6 89 39 94
CO2-Trockeneisstrahltechnik, Entwicklung von strahltechnischen Verfahren
SorTech AGSorTech AG
Weinbergweg 23
06120 Halle Saale
Alternativ. Gebäude 1
Vorstand Walter Mittelbach, Walter Oblin
Tel.: 0345 279809 0
Fax: 0345 279809 98
Hersteller von Adsorptionskälteanlagen im kleinen Leistungsbereich für Anwendungen der thermischen Kälteerzeugung (z.B. solare Kühlung, Kühlung mit Fern- oder Prozesswärme)
angaris GmbH
Gebäude 2
Geschäftsführer:
Dipl.-Phys. Bernd Engers
Dipl.-Ing. Jens Schultz
Telefon: (0345)27 99-64 50
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Komponenten, Systemen und Technologien zur Herstellung funktioneller dünner Schichten für die Sensorik und Mikrosystemtechnik sowie innovative Lösungen zur Anbindung komplexer sensorischer Systeme an industrielle Feldbusse
boraglas GmbHGebäude 1
Geschäftsführer:
Dipl.-Phys. Reinhard Borek
Dr. Thomas Rainer
Telefon: (0345)55 83-9 46
Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der gezielten Änderung der optischen Eigenschaften von nanometall-partikelhaltigen Gläsern; Entwicklung von Verfahren zur Markierung, Beschriftung und Dekoration von Gläsern; Entwicklung und Produktion von Polarisationsfiltern; Entwicklung neuartiger Speichermaterialien für die optische Datenspeicherung
F.O.B. GmbH | Gesellschaft zur Fertigung Farbiger Opto- elektronischer BauelementeGebäude 1
Geschäftsführer:
Dr. Wolf-Gernod Drost
Telefon: (0345)55 83-7 16
Umsetzung der Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Modifizierung von Glasoberflächen, Entwicklung und Produktion neuartiger dichroitischer Polarisatoren auf der Basis von Flachglas als Bestandteil farbiger Anzeigesysteme
AbaMediCus - Heiko Menge und Frank Sauerbier GbRGebäude 1
Geschäftsführer:
Dipl.-Phys. Heiko Menge
Dipl.-Phys. Frank Sauerbier
Telefon: (0345)55 83-7 44
Entwicklung, Produktion und Vertrieb innovativer Medizintechnik sowie von EDV/Informationssystemen für Anwendungen im medizinischen Bereich
KWS-COMPUTERSERVICEMehrzweckgebäude
Dipl.-Inf. Jens Kowalsky
Telefon: (0345)55 83-6 78
Internetdienste – Softwareentwicklung, Administration - Netzwerkbetreuung - PV-Service, Vertrieb von Hard- und Software
Tensor Computersysteme & Softwareentwicklung Ingolf MüllerAnsprechpartner:
Ingolf Müller
Telefon: (0345)55 59-8 47
Wissenschaftliche Softwareentwicklung, EDV-Schulungen
Datenverarbeitungszentrum Halle GmbHGeschäftsführender Gesellschafter:
Dr. Werner Hannemann
Daniel-Vorländer-Straße 6
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345 6932-516
Fax: 0345 6932-501
E-Mail: whannemann@dvz-halle.de
Das Datenverarbeitungszentrum Halle GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit langjährigen Erfahrungen in der Branche der Informationstechnologie. Sie treffen auf ein unverwechselbares Unternehmens-Netzwerk, das
für die Lösung der Kundenprobleme bereithält.
mse GmbH Fischer & Madlener mse GmbH Fischer & Madlener
Niederlassung Halle
Heinrich-Damerow-Straße 2
06120 Halle
Ansprechpartner:
Frau Antje Herzer
Herr Matthias Flegel
Tel. 0345-4780110
Fax. 0345-4780113
www.mse-gruppe.de
info@mse-gruppe.de
die Immobilienwirtschaft,
für Bildungsträger und Personaldienstleister
Softwarekonzeption und -entwicklung, Customizing, Schulung, Beratung
Projektmanagement sowie IT-Support
Gebäude 1
Geschäftsführer:
Dr. Erik Niebuhr
Telefon: (0345)55 83-6 33
Hard- und Softwareentwicklung; Entwicklung, Vertrieb und Unterhaltung von 3D-Laser-Messtechnik; Entwicklung, Vertrieb und Unterhaltung von Software
HKS - Prozeßtechnik GmbHGebäude 1
Geschäftsführer:
Dipl.-Ing. Olaf Hollmann
Dipl.-Ing. Michael Kiese
Dr. Volker Schauder
Telefon: (0345)6 83 09-0
Spezialmesstechnik zur Qualitätssicherung
Ingenieurleistungen auf dem Gebiet der Mess- und Computertechnik, Automatisation der Schweißtechnik, Serviceleistungen für Schweißstromquellen
Gebäude 1
Hollmann Kiese Schauder GbR
HKS DIGITAL SYSTEMS (T I)
Geschäftsführer:
Dipl.-Ing. Olaf Hollmann
Dipl.-Ing. Michael Kiese
Dr. Volker Schauder
Telefon: (0345)6 83 09-0
Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Messtechniklösungen in rauer industrieller Umgebung Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Spezialsensoren kundenspezifische Messtechniklösungen auf Basis digitaler Signalprozessoren, Rechnersysteme und Systemlösungen
MIDIC GmbHGebäude 1
Geschäftsführer:
Dipl.-Ing. Thomas John
Telefon: (0345)68 48 90 10
Ingenieurvermessung, Architekturvermessung, Photogrammetrie, Karten- und Bildaufbereitung, CAD-Bearbeitung, Geoinformatik und Consulting
MSC-Technik Mess-, Sensor- und Computertechnik GmbHGebäude 1
Geschäftsführer:
Dr. Wilfried Faber
Telefon: (0345)5 40 02 76
Dynamische dreidimensionale Vermessung von Anlagen und Objekten, Prozessüberwachung und -steuerung beim Widerstandsschweißen, Software für Schweißtechnik und -ausbildung
Meridian Tek AGMeridian Tek AG
Weinbergweg 22
Geschäftsführer:
Dr.-Ing. Andreas Fischer
Telefon: (0345)55 59-9 51
Entwicklung von Sensoren und Sensorsystemen für Spezialanwendungen
Sonotec Ultraschallsensorik Halle GmbHNauendorfer Straße 2
06112 Halle
Tel. (0345) 133 170
Gebäude 1
Ansprechpartner:
Dipl.-Arch. Nadja Lorenz
Telefon: (0345)55 83-6 57
Bearbeitung von Projekten Leistungsphase 1 bis 9, Farbdesign
FAUST Technische DokumentationenGebäude 1
Ansprechpartnerin:
Dipl.-Chem. Roswitha Faust
Telefon: (0345)6 89 00 36
Erstellen technischer Dokumentationen, Gebrauchsanweisungen, Bedienungsanleitungen, Handbücher, Unterlagen für Instandhaltung/Service/Wartung, Schulungsmaterial
Ingenieurbüro SpeerGebäude 1
Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Rolf Speer
Telefon: (0345)55 83-6 83
Planung und Projektierung von Antriebstechnik, Steuerungstechnik, Beleuchtungsanlagen, Haustechnik und Blitzschutzanlagen
Institut für Bauphysik und regenerative Energie Dr. Arndt & PartnerGebäude 1
Ansprechpartner:
Dr. Holm Arndt
Telefon: (0345)55 83-6 75
Wissenschaftliche Untersuchungen,
Bauphysikalische Diagnostik, Projektentwicklung und -überwachung
Gebäude 1
Geschäftsführer:
Prof. Dr. habil. Hermann Matschiner
Markus Ruge
Steffen Wendt
Telefon: (0345)27 99 06 10
Entwicklung und Erstellung von multimedialen Lernprogrammen für genormte Arbeitsvorschriften, insbesondere genormte Analyseverfahren
Profigen ConsultingBioZentrum
Ansprechpartner:
Dr. Stefan Kiesewetter
Dr. Brigitte Koch-Pelster
Telefon: (0345)27 98 06 66
Entwicklung und Vertrieb von nukleinsäuregestützten bio-analytischen Testsystemen und EDV-Dienstleistungen in diesem Bereich
VWR International GmbHBioZentrum
Ansprechpartner:
Frank Neuking
Telefon: (0345) 55 59-8 10
Entwicklung und Planung von Laboreinrichtungen
FICHTNER-TRAEDER Medizintechnik GmbH Weinbergweg 23
06120 Halle
Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Hans-Jörg Fichtner &
Steffen Traeder
Telefon: (0345) 521 05 98
Service-, Kalibrier- und Wartungsarbeiten in der Medizintechnik, Geräteprüfung, kundenspezifisches Gerätemanagement und Betreiben der Technik in Krankenhäusern, Vertrieb von medizinischen Produkten und dazugehörige Betreuung (Dienstleistungen in der Medizintechnik).
Bio-Nanozentrum
Heinrich-Damerow-Straße 4
06120 Halle
Ansprechpartner:
Volkmar Funke
Thomas Bauer
Tel.: (0345) 4780 200
Beratung, Produkte und Entwicklung von Lösungen zum effizienten Dokumentenmanagement und zur elektronischen Archivierung.
Scanservice, Datenerfassung, Posteingangsmanagement, Geschäftsprozessoptimierung, Workflow-Lösungen, Softwareentwicklung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt
Hasselbachstraße 4
39104 Magdeburg
Tel.: 03 91 - 5 67 01
Fax: 03 91 - 6150 72
www.mw.sachsen-anhalt.de
Staatssekretär im Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt
Hasselbachstraße 4
39104 Magdeburg
Tel.: 03 91 - 5 67 42 80
Fax: 03 91 - 5 67 43 56
WISA Wirtschaftsförderungsgesellschaft für das Land Sachsen-Anhalt mbH
Kantstraße 5
39104 Magdeburg
Tel.: 03 91 - 56 89 90
Fax: 03 91 - 5 68 99 50
welcome@wisa.de
www.wisa.de
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt
Olvenstedter Straße 4
39108 Magdeburg
Tel.: 03 91 - 5 67 19 57
Fax: 03 91 5 - 67 19 64
pressestelle@mlu.sachsen anhalt.de
Bio Mitteldeutschland GmbH
Weinbergweg 22
06120 Halle
Tel: 03 45 - 5 55 98 50
Fax: 03 45 - 5 55 98 53
info@biomitteldeutschland.de
Bio-Zentrum Halle GmbH und Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH
Weinbergweg 22
06120 Halle
Tel.: 03 45 - 5 58 35
Fax: 03 45 - 5 58 36 01
info@tgz-halle.de
www.tgz-halle.de
Netzwerk für Pflanzenbiotechnologie der Region Nordharz Börde: InnoPlanta e.V. Pflanzenbiotechnologie Nordharz/Börde
Am Schwabenplan lb
06466 Gatersleben
Tel.: 03 94 82 - 7 91 70
Fax: 03 94 82 - 7 91 72
innoplanta-buero@t-online.de
www.innoplanta.com
Kompetenzen für nachwachsende Rohstoffe in Sachsen-Anhalt: IGZ NAROSSAO GmbH Berliner Chaussee 66
39114 Magdeburg
Tel.: 03 91 - 85 89 2 00
Fax: 03 91 - 85 89 2 99
igz@narossa.de
www.narossa.de
Entwicklung von Pflanzenwirkstoffen:
REPHYNA e.V.
Sandtorstraße 23
39106 Magdeburg
Tel.: 03 91 - 5 44 87 45
Fax: 03 91 - 5 44 87 46
1.lueck@rephyna.de
www.rephyna.de
Die Kompetenz bei Fördermittelanträgen in Sachsen Anhalt:
ib-Investitionsbank Sachsen-Anhalt
Domplatz 12 - 13
39104 Magdeburg
Tel.: 03 91 - 5 89 17 45
Fax: 03 91 - 5 89 17 54
info@ib-Isa.de
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau vertritt die folgenden Regionen: Dessau, Halle, Anhalt-Zerbst, Bernburg, Bitterfeld, Burgenlandkreis, Köthen, Mansfelder Land, Merseburg-Querfurt, Saalkreis, Sangerhausen, Weißenfels, Wittenberg.
Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau
Franckestraße 5
06077 Halle (Saale)
Tel.: 03 45 - 2 12 60
Fax: 03 45 - 2 02 96 49
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Die Weinberge Das Gebiet zwischen Heide und Saale war seit dem 13. Jahrhundert von zahlreichen größeren und kleineren Weinbergen und Weingärten bedeckt, die halleschen Bürgern, Pfännern und Patriziern gehörten. Die Blütezeit dieser so genannten „vornehmeren“ Weinberge Halles wird auf das 14. Jahrhundert geschätzt. Sie hatten große Bedeutung für die mittelalterliche Weinkultur. Der hallesche Chronist Dreyhauptbeschreibt den „Saalwein“ als durchaus trinkbar und betont in seinem Werk „Beschreibung des Saal-Creyses“ von 1749/1755: „Wenn diese Weine von guten warmen Jahren sind und lange liegen, pflegen sie sehr stark, ja sehr feurig, als ein alter Rheinwein immer sein kann, zu werden, nur dass sie den kalkigen Erdgeschmack nicht verlieren wollen…“.

Weinberge (Aquarell um 1820)
Quelle: Hallesches Monatsheft Nummer 7 (Oktober 1954)
| Zu gewisser Weltberühmtheit gelangte im 18. Jahrhundert der Nietlebener Weinberg des Aufklärers und Philosophen Dr. Carl Friedrich Bahrdt (1741-1792), der seit 1779 als Schankwirt seines Weinberges bei Halle lebte. Seine Schankwirtschaft soll eine ungeheure Anziehungskraft gehabt haben. Hier fanden von der Polemik über Vorlesungen auch Volksfeste statt. Nach dem Tode Bahrdts gelangte sein Weinberg samt den beiden Weinberghäusern in den Besitz der Frau von Deutekorn. Im Jahre 1805 wurde er von einem Kämmerer Schiff gekauft und gelangte 1834, nebst anderen benachbarten Weinbergen (zusammen 122 Morgen) für 13000 Taler als Bauplatz und Gelände der späteren Heilanstalt in den Besitz der Kommission der Sächsischen Provenzialstände. 1844 wurde auf dem Bahrdtschen Weinberg die Heil- und Irrenanstalt errichtet, die dort fast neunzig Jahre bestand. |
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Die Weinanbaufläche zwischen Saale und Heide betrug um 1700 noch weit über 100 Morgen und ging schon um 1750 stark zurück. Man begann die Weinberge in Äcker und Obstplantagen umzuwandeln. 1795 wurden nur noch vier bewohnte Winzerhäuser erwähnt, die eine Anbaufläche von insgesamt 12 Morgen bewirtschafteten. Um 1850 verblieben noch der Ladenbergsche und der Ebersteinsche Weinberg auf dem Gebiet des heutigen Weinberg sowie der Gansaugische Weinberg (Gelände des Feldschlösschens) südlich der Heil- und Irrenanstalt (siehe Kartenausschnitt). |
Die erste nachvollziehbare Besiedlung des Areals Weinberg erfolgte mit dem Bau der ehemaligen "Landes Heil- und Pflegeanstalt zu Nietleben". Um 1830 begann die Preußische Provinzialverwaltung mit der Suche geeigneter Grundstücke für den Bau einer Irrenanstalt. Auf der Nietlebener Hügelkette im Bereich des ehemaligen Bahrdtschen bzw. Schifferschen Weinberg wurde man schließlich fündig. Das Gelände umfasste ca. 60 Hektar, davon waren 48,5 Hektar Acker, Gärten und Wiesen. Hier entstand zwischen 1842 und 1847, im Auftrag des Provinziallandtags und der Provinzialregierung und nach der Konzeption des Psychiaters und ersten Anstaltsdirektors Heinrich Damerow, die Provenzial-Irrenanstalt. Die zunächst für ca. 400 Patienten geplante Anlage vor den Toren der Stadt Halle wurde bereits 1844 eröffnet.
Noch im 18. Jh. wurden Geisteskranke zusammen mit Straffälligen im Sinn staatlich reglementierter Ordnung in Zucht- und Tollhäusern, eingerichtet in bestehenden Klöstern oder Schlössern, weggeschlossen. Mit der Errichtung der Heil- und Pflegeanstalt sollten im Zuge der Humanisierung der Psychiatrie und der Hygienebewegung alternative Vorstellungen in einem neuen komplexen Anstaltssystem, der „Relativ verbundenen Heil- und Pflegeanstalt", verwirklicht werden. In der Landesheilanstalt Nietleben wurden fortan Geisteskranke jeglicher Art behandelt. Als Besonderheit der Anstalt finden die Behandlung geisteskranker Verbrecher, sowie die Malariabehandlung der Paralytiker statt.
Mit den Jahren stieg auch die Zahl der Patienten, 1927 waren es schon 950. Zum größten Teil trugen die Patienten selber zu ihrem Lebensunterhalt bei. Der zur Anstalt gehörende landwirtschaftliche Betrieb besaß vier Pferde, zwei Ochsen und sechs Kühe sowie 100 Schweine, die von den Kranken betreut wurden.
Mit dem Baubeginn der Kasernen der Heeres- und Luftnachrichtenschule wurde die Heilanstalt 1935 aufgelöst und ihr Gelände samt Bebauung in die entstehende Kasernenanlage integriert.
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Heilanstalt (Postkarte) |
Alte Briefverschlussmarke von 1850 |
Situationsplan Heilanstalt um 1910 |
Der alte Eckweinberg
Der verbliebene alte Weinberg nahe der Saale befand sich auf Kröllwitzer Gebiet. Auf diesem Gelände hielt sich der hallesche Weinbau am längsten. Der Eckweinberg wurde in den Ebersteinschen Weinberg (Besitz der Rauchfußschen Brauerei) und den Ladenbergschen Weinberg (Besitz des Bruckdorf-Nietlebener Bergbauvereins) unterteilt.
Der Ebersteinsche Weinberg war zeitweise mit über 500 Weinstöcken bepflanzt. Sie fielen 1901 der Rodehacke zum Opfer, als die Rauchfußsche Brauerei das Terrain erwarb. Das nahe gelegene alte Weinbergrestaurant, damals noch mit kleinem Kaffeegarten, war ein beliebtes Ausflugsziel der Hallenser. Später wurde der Garten ausgebaut und das Restaurant mit zwei großen Veranden und einer Konzerthalle ausgebaut. 1929 wurde es abermals renoviert und erfreute sich ab sofort unter dem Namen „Weinberg-Terrassen“ als Ausflugslokal größter Beliebtheit. Der alte Weinberg fiel dem Umbau zum Opfer. Das Gelände wurde in einen Park mit reizvollem Aussichtsturm verwandelt.
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Alter Weinberg |
Weinbergrestaurant |
Luftbild Weinberg |
Auf dem Gelände des Ladenbergschen Weinberges befand sich alten Überlieferungen zufolge ein "umbuschter ringförmiger Platz", das so genannte Franzosengrab. Hier sollen französische Offiziere begraben liegen, die 1806 beim Kampf der französischen Artillerie gegen das preußische Infanterieregiment ums Leben kamen. Beim Pflügen des Weinberges wurden Geldstücke napoleonischer Prägung gefunden, die den Anlass zu diesen Überlieferungen gegeben haben. Seit 1900 wurde der Weinberg von der Gärtnerei Heise bewirtschaftet
Das schöne alte Weinberghaus mit seinem Pfälzer-Doppeldach am Ladenbergschen Weinberg nahe der Wilden Saale wurde glücklicherweise bis zum heutigen Tage erhalten und kann auf eine interessante Geschichte zurückblicken.
Dem alten Weinberghaus gegenüberliegend befand sich ein kleiner Teich. Der so genannte „Weinbergteich“ war von hohen alten Bäumen umgeben und verfügte über eine beträchtliche Tiefe. Seine Entstehung ist einer Bogenbegradigung der Wilden Saale zu verdanken. Durch das Schaffen von Wegen wurde der Teich mehrfach verkleinert und letztendlich ganz zugeschüttet. An dieser Stelle wurde die Wilde Saale von einer kleinen Brücke überquert. Die alte „Schwanenbrücke“ wurde 1892 erbaut, 1945 unnötig gesprengt und anschließend wieder neu errichtet.
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Gärtnerei Weinberg um 1900 |
Schwanenbrücke am Weinberg um 1890 |
Allgemeines
Das heutige Areal Weinberg erstreckt sich vom Rande Nietlebens (Gartenstadt Nietleben), 1950 mit 536 Hektar Gesamtfläche von der Stadt Halle eingemeindet, am Südrand der Heide entlang über die Nietlebener Flur (ehemalige Landesheilanstalt und Flugplatz; heute der Stadtteil Heide-Süd) und die Heideallee (früher der Heideweg) bis hin zum heutigen Weinbergweg und Kreuzvorwerk, damals der Gemeinde Kröllwitz (frühere Schreibweise: Grellwitz bzw. Cröllwitz) zugehörig und 1900 ebenfalls von der Stadt Halle eingemeindet.
Die damalige Grenze zwischen Nietleben und Kröllwitz verlief parallel zur Heideallee und dann am Ostrand der Heide entlang. Die maximale Ausdehnung beträgt ca. 2,5 km (Ost-West) mal 1,5 km (Nord-Süd) (siehe Karte).

(Quelle: IT-Consult Halle GmbH)
Der Flugplatz Halle-NietlebenAm 31. März 1925 wurde die "Flugverkehr Halle AG" als Betreiber des Flugplatzes Halle-Nietleben gegründet. Der Magistrat und die Geschäftsführung verhandelten danach mit Behörden und Fluggesellschaften um die Einbeziehung Halles in den Linienflugverkehr. Das erwies sich als schwierig. Vor allem deshalb, weil der nah gelegene Flughafen Leipzig-Mockau als Luftfahrtzentrum Mitteldeutschlands bereits etabliert war. Verkehrsministerium und Preußisches Ministerium für Handel und Gewerbe verwiesen auf die Klärung in direkten Verhandlungen mit den Fluggesellschaften.
Seit 1923 bestanden in Deutschland nur noch zwei Fluggesellschaften, die miteinander konkurrierten: die Deutsche Aero Lloyd AG (DAL) und die Junkers-Luftverkehrs-AG (JLAG), beide mit unterschiedlichen Unternehmensstrategien. Während die DAL ein reines Verkehrsunternehmen war, diente die JLAG vornehmlich dem Absatz von Junkers-Erzeugnissen. Entsprechend sahen auch die Vertragsangebote an die Flughafenbetreiber in Halle aus, die an das Luftverkehrsnetz angeschlossen werden wollten. Die DAL verlangte für jede Linie Zuschüsse, die JLAG wollte sich zwar an der Flughafengesellschaft beteiligen, aber auch Flugzeuge verkaufen und Kilometergelder kassieren.
Die Situation für Halle verbesserte sich, als es im Zusammenhang mit der Beteiligung der Stadt Leipzig an der Junkers-dominierten „Europa-Union" zu Verstimmungen mit der DAL kam. Die DAL trat dem Gedanken näher, die Fluglinien über Halle zu führen und Zwischenlandungen in Halle vorzunehmen. So kam es zu konkreten Vertragsverhandlungen zwischen der DAL und Halle. Der Flugplatz mit seinen Einrichtungen war im Juni betriebsfähig. Am 15. Juni 1925 konnte Oberbürgermeister Dr. Richard Robert Rive das erste Verkehrsflugzeug im Liniendienst der DAL in Halle-Nietleben begrüßen.
In der Folge wurden weitere Verträge mit der DAL abgeschlossen und neue Fluglinien projektiert. So hatte sich der hallesche Flughafen zwar zu einem Konkurrenten für Leipzig entwickelt, die fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten und die mangelnden räumlichen Möglichkeiten erforderten aber 1927 bereits seine Schießung. Der Flughafen bei Schkeuditz (heutiger Flughafen Leipzig-Halle) wurde angelegt.
Zeitweise verbanden den Flugplatz, mit einer Pistenlänge von nur 600 m, 14 Fluglinien mit der übrigen Welt. Nach seiner Schließung war er nur noch für den Flugsport von Bedeutung. Ab 1949 wird der Flugplatz Halle-Nietleben für den Modellbau, 1952 dann auch für den Segelflug wieder zugelassen. Ein erneuter Ausbau des Geländes erfolgt 1955. Der Flugbetrieb musste jedoch bereits im April 1968 endgültig eingestellt werden, da das Gelände mit Teilen von Halle-Neustadt überbaut werden sollte.

Flugzeughalle 1925
Quelle: Bilderkasten Heide-Süd, Stadtarchiv Halle
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Lageplan Flugplatz 1925 |
Flugplan 1927 |
Luftpostbrief 1927 |
1934 wurde im Norden der Anstalt mit dem Bau der Kasernen der Heeres- und Luftnachrichtenschule entlang der Heideallee begonnen. Nach den Plänen des Berliner Architekten Dr. Ernst Sagebiel wurde ein monumentales Ensemble aus insgesamt etwa 160 Unterrichts-, Mannschafts-, Werkstatt- und Garagenbauten einschließlich einem Offizierskasino und der Wohnsiedlung „Am Heiderand“ geschaffen. Der ehemalige Flugplatz Halle-Nietleben wurde fortan als Fliegerhorst militärisch genutzt. Durch den Bau der Kaserne wurde auch die bis dahin mitten durch das Gelände führende Straße vom Kasernen-Haupttor an der Heideallee nach Nietleben gesperrt. Zentrum der Anlage war ein von Pergolen umfasster Exerzierplatz. Als strukturell eigenständiger Teil der Kasernenanlage reihten sich sieben in sich geschlossene Kasernenhöfe entlang der Ringallee auf. Sie bestanden aus einem straßenbegleitenden Schulungsgebäude, zwei flankierenden Unterkunftsgebäuden und einer über 100 m langen Fahrzeuggarage. Die Ringallee, die den Straßenrand säumenden Platanen und die ausgedehnten Grünflächen zwischen den Häusern lassen die in den 20er Jahren modern gewordene städtische Struktur der Gartenstadt erkennen.
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Heeresnachrichtenschule 1935 (Postkarte) |
Heeres- und Luftnachrichtenschule 1935 (Postkarte) |
Heeres- und Luftnachrichtenschule (Kameradschaftsheim) 1937 |
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Mit der Indienststellung der Heeres- und Luftnachrichtenschule 1935 wurde die Landesheilanstalt aufgelöst und durch Um- und Ausbaumaßnahmen in die entstehende General-Maerker-Kaserne integriert. Zum Stammpersonal zählten etwa 1300 Soldaten und Zivilisten, dazu kamen noch einmal etwa 2000 Lehrgangsteilnehmer pro Jahr. Die neu eröffneten Lehreinrichtungen von Luftwaffe und Heer, trennte man 1936 in eine eigene Luftnachrichtenschule und eine Heeresnachrichtenschule. |
Flugleitung Fliegerhorst Halle 1943 |
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Entsprechend den besonderen Aufgaben der Wehrmachsteile Heer und Luftwaffe, hat jeder eine eigene Nachrichtentruppe und Truppennachrichtenverbände. Richtungweisend für die Ausbildung der jeweiligen Nachrichtentruppe und der Truppennachrichtenverbände war die jeweilige Nachrichtenschule in Halle. Die Luftnachrichtenschule hatte bspw. eine entscheidende Bedeutung für den Aufbau eines für die Luftwaffe elementar wichtigen Kommunikationssystems. Weiterhin stand für die Ausbildung auf dem Fliegerhorst Halle-Nietleben eine eigene Flugstaffel zur Verfügung. |
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Nach dem Ende des 3. Reiches im April 1945 wurde das mittlerweile etwa 200 Hektar große und nahezu unzerstörte Kasernengelände zunächst von der 104. Infanteriedivision "The Timber Wolves" der US-Armee besetzt, die die Stadt Halle kampflos einnahm. Ab Juli 1945 übernahmen die sowjetischen Streitkräfte (27. Gardeschützendivision) die Kasernenanlage. Die ehemalige General-Maerker-Kaserne wurde nun zur sowjetischen Garnison „Heide“. Bis 1991 waren in der "Garnison Heide" ständig bis zu 9000 sowjetische Soldaten und Offiziere mit ihren Familien untergebracht. Das Garnisonsgelände wurde mit einer geschlossenen Mauer umgeben und war damit zur Außenwelt nahezu hermetisch abgeriegelt. Es stellte als "Stadt in der Stadt", mit jeglicher technischer Infrastruktur ausgestattet, für die Hallenser Bevölkerung ein Niemandsland dar. Der vorhandene Gebäudebestand wurde durch die sowjetische Garnison voll belegt und im Verlauf der 45 Nutzungsjahre durch mehrere Wohngebäude und eine Vielzahl von Fahrzeuggaragen, Werkstattgebäuden und Tankstellen ergänzt. Unterlassene und nicht fachgerechte Instandsetzungsarbeiten, unzweckmäßige Nutzungen, besonders Bereiche der ehemaligen Landesheilanstalt, führten bis 1990 zum weitgehenden Verschleiß der Gebäudesubstanz und Außenanlagen. Die russische Garnison Heide wurde im Juli 1991 offiziell durch den damaligen Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale), Dr. Klaus Rauen, zur Rückkehr in Ihre Heimat verabschiedet.
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Abzug der Sowjettruppen |
Abzug der Sowjettruppen |
Die Bestandsaufnahme des Kasernenareals nach dem Abzug der sowjetischen Streitkräfte ergab ein "buntes" Nutzungsbild. Die als Krankenpavillons der ehemaligen Landesheilanstalt errichteten Klinkerbauten waren als Offizierslazarett mit Röntgenstation, Apotheke und Behandlungszimmern eingerichtet. Die ehemalige Anstaltskirche hatte man als Turnhalle, das benachbarte Gesellschaftshaus als Basketballsaal umfunktioniert. Ein Gebäudeteil der ehemaligen Anstalt war als Garnisonsgefängnis zweckentfremdet. Unweit der Kirche befand sich der Wirtschaftsbereich der Garnison mit eigener Schweinemastanlage. Im gesamten Gelände verteilt fanden sich Tankstellen mit Tanklagern für Öl und Benzin. Die Lehrgebäude der ehemaligen Heeres- und Luftnachrichtenschule wurden entsprechend weitergenutzt, ebenso das Offizierskasino, Versorgungsbauten und Unterkunftsgebäude.
Der alte WeinbergwegVon der Heideallee gelangt man in Richtung Norden über den Weinbergweg zum heutigen Kreuzvorwerk. Das Gelände dieser Gegend wurde schon im Mittelalter für landschaftliche Zwecke, insbesondere für die Schafhaltung genutzt, die die Residenz der Magdeburger Erzbischöfe auf dem Giebichenstein erforderte. Der Chronist Dreyhaupt erwähnt in seiner „Beschreibung des Saal-Creyses“, dass das Amt Giebichenstein damals vier „starke Schäfereien“ besaß. Eine alte Schäferei mit den dazugehörigen, einstöckig aneinander gereihten, Arbeiterhäusern (Kabelhäuser) befand sich in Höhe des Weinbergweges, an der Wilden Saale gelegen. Sie wurde von Gärten, neueren Scheunen und Stallungen umgeben. Die Schäferei wurde um 1630 für das ehemalige Vorwerk Gimritz auf Teilen der Wüstung Peutnitz angelegt (siehe Plan von Cröllwitz).
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Schäferei an der Wilden Saale |
Plan von Cröllwitz um 1890 |
Mitte des 18. Jahrhunders folgte eine intensive Modernisierung des Geländes. Zu den zahlreichen Neubauten dieser Zeit gehörte auch das Vorwerk Kreuz, das aus einer viereckigen Gehöftanlage bestand, dessen natürlicher Mittelpunkt ein kleines Gutshaus mit Doppelpfälzerdach war. Da der reizvolle Hofkomplex nach allen Seiten Ausgänge in die Umgebung besaß, erhielt er schließlich den Namen „Kreuz“. Zu diesem landwirtschaftlichen Vorwerk des Amtes Giebichenstein gehörten 225 Morgen Acker, 16 Morgen Wiesen und kleinere Weinberge der unmittelbaren Umgebung. Hier befand sich seit 1740 eine weitere alte Schäferei an die noch die Teiche erinnern, die in drei Stufen, mit zwei Meter Niveauunterschied angelegt wurden. Sie dienten den Schafen als Schwemme und wurden von einer kleinen Quelle gespeist.
Als im Jahre 1888 in unmittelbarer Nähe des alten Vorwerks ein Landgestüt gegründet wurde, zog man die Schäfereigebäude in die Pferdezuchtanstalt mit ein, die auch den Namen Kreuz übernahm. Das „Königliche Landgestüt Kreuz“ der Provinz Sachsen besaß 1891 zunächst 95 Hengste, 1900 schon 135 und 1922 annährend 200 Tiere. Den Kernbereich des Gestüts bildete der 1888/89 erbaute und als Dreiflügelanlage gestaltete Hengststall, welcher die Hälfte der Straßenfront zum Kreuzvorwerk einnahm. Er enthielt im Erdeschoss 88 Kastenstände und 26 Laufställe sowie zwei heizbare Sattelkammern. Weiteres wichtiges Element der Anlage ist der der unmittelbar vor dem Stallgebäude liegende, groß dimensionierte Reitplatz. Hier fanden seit 1926 die berühmt gewordenen Kreuzer Pferdeturniere statt, die die größte pferdezüchterische und pferdesportliche Veranstaltung Mitteldeutschlands waren. Man sprach von den „Glanztagen in Kreuz“: Die Elite zeigte ihre Dressurleistungen und die Züchter präsentierten ihre Erfolge. Das Gestüt brachte einen Hengst hervor, der in ganz Deutschland für seine Leistungen berühmt war. Nach ihm, einem Kaltblüter mit Namen Beaufis de Raast, wurde der Hengst an der Kröllwitzer Brücke am Giebichenstein geschaffen. Auch das Laternenfest ist den Kreuzer Tagen zu verdanken: Durch die große Anziehungskraft entschloss sich der Stadtrat, das Laternenfest fortan jährlich zu veranstalten.
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Am Vorwerk Kreuz |
Gestüt Kreuz Reitplatz |
Kreuzer Pferdetage in Halle |
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Hengst Beaufis de Raast 1940 |
Tierplastik an der Kröllwitzer Brücke |
1952 wurde das Gestüt das erste Mal aufgelöst, drei Jahre später wurde es nach völliger Verwahrlosung auf Initiative des damaligen Chefs des Tierzuchtinstitutes Halle, Professor Werner Wussow, neu aufgebaut. 1960 fanden auf dem Gelände des Gestüts Kreuzvorwerk die gesamtdeutschen Ausscheidungswettkämpfe im Springen und der Dressur für die Olympischen Spiele in Rom statt. 10000 Hallenser waren Zuschauer. Kurze Zeit später, im August 1960, wurde das Landgestüt erneut aufgelöst. Die Mechanisierung der Landwirtschaft machte nach damaliger Meinung die Pferdezucht überflüssig. Ende 1960 wurde das Gestüt geräumt. Ein Teil der Anlage wurde dann zentrale Trainingsstätte der GST, dann des Sportklubs Halle-Kreuz, der den modernen Fünfkampf pflegte. Mit der Streichung dieser Sportart wurde es erneut still um das alte Gestüt. Ein Teil der Stallanlagen diente dem VEB Tierzucht bis 1990 als Bullenverwahr- und Besamungsstation. Seit Ende 1990 stehen die Ställe leer. Heutzutage wird dieses idyllisch gelegene Areal städtebaulich wiederbelebt.
Entstehung des Universitätskomplexes bis 1990
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Westlich der Heideallee begann man in den 50er Jahren, nach Ausbau des Weinbergweges, mit dem Bau des neuen Universitätsgeländes. Begonnen mit der Errichtung des neuen Chemischen Instituts der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1952-1955, sollten am Rande der Stadt in den nächsten Jahren zahlreiche neue Universitätsgebäude entstehen. Mit der feierlichen Übergabe erfolgte auch die Enthüllung der Justus-Liebig-Büste. Zum Gedenken an einen großen deutschen Chemiker und Gründer des ersten deutschen chemischen Unterrichtsinstituts sollte das neu erbaute Institut fortan seinen Namen tragen. Typisch für die damaligen Architekturmoden der 1950er Jahre, denen sich die DDR-Architektur anschloss, ist das elegante Treppenfoyer im Chemischen Institut. Die vier- bis fünfgeschossigen, lang gestreckten Gebäude mit Flachdach und aufwendiger Fassadengliederung wurden von den Architekten W. Fraustadt und L. Pleyer geplant. |
Ausbau des Weinbergweges 1927 |
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1958 wurde von dem berühmten Pharmazeuten und Biochemiker Kurt Mothes im Auftrag der Deutschen Akademie der Wissenschaften der DDR das Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) gegründet.1964 waren die letzten Labore und Gewächshäuser fertig gestellt und es erfolgte die Eröffnung des Instituts. Neben einem Isotopenlabor standen dem Institut Laborräume, Gewächshäuser und Gartenland zur Verfügung und boten somit optimale Arbeitsbedingungen.
Weitere wichtige Stationen in der Entstehung des neuen Komplexes sind die Gründung des Instituts für Festkörperphysik und Elektronenmikroskopie der Akademie der Wissenschaften (später das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik) 1960 und der Bau des Pharmazeutischen Instituts der Martin-Luther-Universität 1963-1965.
Außerdem entstanden am Weinbergweg zwischen 1966 und 1968 vier Wohnheimhochhäuser, die fortan der Unterbringung von Studenten dienten. 1974 folgte die Übergabe der neuen Mensa. Neben dem Neubau eines Biotechnikums der Universität 1986 folgte ebenfalls der Bau außeruniversitärer Einrichtungen, wie z.B. das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik.

Mensa am Weinbergweg 1974
Quelle: LDZ Nr. 222 vom 19.09.1974
Mit dem Abzug der Sowjetarmee begann die Planung für die weitere Nutzung des Weinbergareals. 1993 wurde im Stadtrat ein Konzept beschlossen, welches Neubauten und Umnutzungen für die Universität, für den Wohnungsbau und für wissenschafts- und technologieorientiertes Gewerbe vorsieht. 1994 erwarb die Stadt 134 Hektar des ehemaligen Kasernengeländes, das Land Sachsen-Anhalt erwarb im gleichen Zeitraum ca. 19 Hektar der Konversionsfläche zur Nutzung für universitäre Zwecke. Von 1995 bis 1997 wurden umfangreiche Abrissarbeiten an den baulichen Hinterlassenschaften der Sowjettruppen durchgeführt. 1997 begannen die Arbeiten am 1. Bauabschnitt des Wohnviertels sowie die Erschließung für den „Wissenschafts- und Innovationspark“ (WIP). Neben dem Neubau von Reihenhausanlagen wurden auch die ehemaligen Mannschaftsunterkünfte aus den 1930er Jahren für die Wohnnutzung umgebaut. In den sanierten Gebäuden am Exerzierplatz und in anderen Kasernenbauten siedelte man Fachbereiche der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Im ehemaligen Offizierskasino ist heute das Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa untergebracht und daneben an der Heideallee nahm 1998 in einem Neubau ein Umweltforschungszentrum seinen Betrieb auf.
Die Entwicklung des Weinberg-Areals schreitet bis zum heutigen Tage weiter voran. Neben den Gebäuden des Technologie- und Gründerzentrums (TGZ) und des Biozentrums siedelten sich das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik, das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik und zahlreiche neue Firmen an.

Übersichtsplan Weinbergweg
Quelle: http://www.uni-halle.de/maps/weinbergweg.html
Legende:
Universitäre Einrichtungen:
12 -- Fachbereich Geowissenschaften
14 -- Fachbereich Biochemie/Biotechnologie
15 -- Fachbereich Pharmazie
16 -- Fachbereich Chemie
22 -- Mensa Weinbergweg
29 -- Universitätsrechenzentrum, FB Ingenieurwissenschaften, Zweigbibliothek Weinberg
33 -- Sporthalle Weinbergweg
36 -- FB Mathematik/Informatik - Mathematische Institute
38 -- FB Mathematik/Informatik - Institut für Informatik
39 -- FB Biologie - Institut für Genetik, Institut für Pflanzen- und Zellphysiologie
42 -- Studentenwerk
44 -- Zentrum für Angewandte Medizinische und Humanbiologische Forschung (ZAMED)
Außeruniversitäre Einrichtungen:
MPI -- Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik
FHI -- Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik
IPB -- Institut für Pflanzenbiochemie Halle
TGZ -- Technologie- und Gründerzentrum Haus 1
TGZ II -- Technologie- und Gründerzentrum Haus 2
UFZ -- Umweltforschungszentrum Leipzig/Halle
IAMO -- Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa
QuellenLiteratur:
Christian Gottlieb August Runde: Chronik der Stadt Halle (1750-1835), 1933.
Der neue Weg, diverse Ausgaben verschiedener Jahrgänge.
Freiheit, diverse Ausgaben verschiedener Jahrgänge.
Freiherr vom Hagen: Die Stadt Halle in 2 Bänden, 1867.
Hallesches Monatsheft, diverse Ausgaben verschiedener Jahrgänge.
Hallesches Tageblatt, diverse Ausgaben verschiedener Jahrgänge.
Illustrierte Hallische Nachrichten, diverse Ausgaben verschiedener Jahrgänge.
Johann Christoph von Dreyhaupt: Beschreibung des Saal-Creyses, 1749/1755.
Johann Christoph von Dreyhaupt: Dreyhaupt´sche Chronik, 1755.
Liberal-Demokratische Zeitung (LDZ), diverse Ausgaben verschiedener Jahrgänge.
Mitteldeutsche Zeitung (MZ), diverse Ausgaben verschiedener Jahrgänge.
Saale-Zeitung, diverse Ausgaben verschiedener Jahrgänge.
Siegmar Baron von Schultze-Gallera: Die Heide - der hallische Stadtwald, 1929.
Siegmar Baron von Schultze-Gallera: Die Stadt Halle. Ihre Geschichte und Kultur, 1930.
Siegmar Baron von Schultze-Gallera: Geschichte des Saalkreises, 1918.
Siegmar Baron von Schultze-Gallera: Wanderungen durch den Saalkreis, 1913.
Stadt Halle/Saale: Broschüre Ehemalige Landesheilanstalt, 2004.
Stadtarchiv Halle/Saale: Bilderkästen des Stadtarchivs.
Stadtarchiv Halle/Saale: Chronik Stadt Halle („Göttinger Sammlung“) Band 27 und 28.
Stadtarchiv Halle/Saale: diverse Akten des Bauamts, der Grundeigentumsverwaltung, der Katasterverwaltung, der Stadtplankommission und des Straßenbaus.
Stadtarchiv Halle/Saale: Häuserarchiv des Stadtarchivs.
Stadtarchiv Halle/Saale: Kartensammlung des Stadtarchivs.
Internet:
Arbeitskreis Innenstadt e.V. Halle: http://www.aki-halle.de/
Denkmale in Halle: http://www.denkmal.de/sa/halle/
Der Stadtteil Heide-Süd: http://www.heide-sued.halle.de/
Gestüt Kreuz: http://www.gestuet-kreuz.de/
Halle Baudenkmale: http://www.leerstehende-baudenkmale.de/
Initiative für Halle und den Saalkreis e.V.: http://www.ifhas.de/
Nietlebener Heimatverein e.V.: http://www.nietlebener-heimatverein.de/
Scheers Homepage: http://www.scheer-halle.de/
Verkehrsrelikte: http://home.arcor.de/h.schygulla/verkehrsrelikte/
Weinbergcampus e.V.: http://www.weinbergcampus.de/
Weinbergweg: http://www.uni-halle.de/maps/weinbergweg.html
Dr. Carl Friedrich Bahrdt
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Dr. Carl Friedrich Bahrdt (1741-1792) wurde in Bischofswerda als Sohn eines Theologieprofessors und Superintendenten geboren. 1762 war er als Katechet (geistlicher Lehrer und Begleiter) und Professor der biblischen Philologie in Leipzig tätig, 1768 als Professor der Philosophie und der hebräischen Altertümer in Erfurt und ein Jahr später erlangte er die theologische Doktorwürde in Erlangen. 1771 war er Professor und ein bedeutender Prediger in Gießen, 1775 Direktor einer Erziehungsanstalt in Graubünden, 1776 Generalsuperintendent in Dürkheim, bevor er nach einem abenteuerlichen Lebenslauf 1779 als Schankwirt seines Weinberges nach Halle kam und dort Jahre hindurch die halleschen Studenten und Professoren durch seine geistreichen Gespräche und Disputationen an sich fesselte. Er bemühte sich, den Geist und die Geselligkeit seines Jahrhunderts auf seine Weise zu vereinen, geriet dabei aber mit der staatlichen Obrigkeit in Konflikt, was ihm unter anderem 1789 eine einjährige Festungshaft in Magdeburg einbrachte. Seine Schankwirtschaft besaß eine ungeheure Anziehungskraft auf die Halloren, Studenten, Professoren und Offiziere. Scharenweise zogen sie zu seinem Weinberg, wo neben der Polemik über Vorlesungen auch Volksfeste stattfanden. Nach dem Tode seiner Frau führte seine älteste Tochter Hannchen die Wirtschaft. 1790 erkrankte sie an Schleimfieber. Der Tod seiner Tochter, an der er mit allen Fasern seines Lebens hing, war für ihn ein schwerer Schlag, von dem er sich nie richtig erholte. Zwei Jahre später starb er selbst an Entkräftung und wurde auf dem einsamen Friedhof von Granau (Nietleben) begraben. |
Dr. Carl Friedrich Bahrdt | |
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Das schönste der alten Weinberghäuser in unmittelbarer Nähe der Wilden Saale wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts komplett aus Lehm errichtet und blieb trotz intensiver Bebauung bis zum heutigen Tage erhalten. Es kann auf eine lange interessante Geschichte zurückblicken, denn es wechselte als Spekulationsobjekt für Vermögensanlagen häufig den Besitzer.
1738 verkaufte der preußische Regimentsfeldscher Mertz das Weinberggrundstück für 1850 Taler an Professor Friedrich Hoffmann, Begründer der Medizinischen Fakultät der Universität Halle. Der seiner Zeit bedeutende und durch seine überall verkauften „Hoffmannstropfen“ auch wohlhabende Mediziner ließ auf diesem Gelände das Haus mit seinem stark betonten Mitteltrakt und dem schönen Pfälzer Dach erbauen. Zur damaligen Anlage gehörten neben dem Wohnhaus noch ein Stall, eine Scheune und ein vor dem Portal gelegener Teich. Das Grundstück blieb auch nach dem Tode Hoffmanns im Besitz der Familie, ehe es 1771 für 1000 Taler an den halleschen Juristen Nettelbladt veräußert wurde. Später gehörte das Anwesen dem preußischen Staatsminister Ladenberg, der das Haus als Sommersitz bewohnte. Von etwa 1900 bis in die 60er Jahre wurde der Weinberg Sitz der Gärtnerei Heise und von dieser auch bewirtschaftet. Das Weinberghaus diente fortan landwirtschaftlichen Zwecken. Anschließend wurde es für Zwecke des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) umgebaut und als Büro und Lagerstätte genutzt. 1995 wurde es im Auftrag des Instituts saniert und zu einem Appartement-Gästehaus ausgebaut, in dem Wissenschaftler während ihres Forschungsaufenthalts am IPB wohnen können.
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Weinberghaus um 1700 |
Weinberghaus um 1900 |
Weinberghaus am Weinberg 1 um 1990 |
Heinrich-Damerow-Straße 4
06120 Halle
Wissenschaftlicher Koordinator
Privatdoz. Dr. Hartmut S. Leipner
Telefon: (0345) 55 28 471
Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der nanostrukturierten Materialien, der Mikro- und Nanoanalytik und der Realstruktur von Festkörpern.
Bearbeitung hochinteressanter Werkstoffe, wie Polymere, Keramiken, Gläser, Halbleiter und nichtkonventioneller Metalle; Pilotforschung zur Nanoimprintlithographie
SYNTATEC Chemicals GmbH
Bio-Nano-Zentrum
Heinrich-Damerow-Straße 4
06120 Halle
Dr. Andreas Richter
Telefon: (0345) 55 59 847
Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet von Spezialchemiekalien vorzugsweise für OPC (Laserdrucker, Kopierer), OLED (organische Leuchtdioden), organische Solarzellen; Kundensynthesen auf dem gesamten Gebiet der organischen Chemie im Labor und Pilotmaßstab.