Impressum

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Herzlich Willkommen auf dem weinberg campus - dem Netzwerk im Technologiepark Halle (Saale)



"Wir setzen Zeichen - Value Innovations"

Weinberg Campus ist ein high-tech Netzwerk aus Universität, Forschungsinstituten, Kliniken, Mittelständlern, Entrepreneurs und Experten aus den Bereichen Technologietransfer, Patentwesen, Wirtschaft, Dienstleistungen, Politik und Finanzierung.












Unser Ansatz

Verein „weinberg campus e.V.“

Gründung: 02. Februar 2004 in Halle

Eintrag ins Handelsregister: 23. März 2004

Der weinberg campus e.V. hat seinen Sitz  im Technologiepark in Halle und seinen Fokus darauf gerichtet, die Attraktivität des Netzwerkes  weinberg campus zu fördern.
Ein wesentliches Ziel des Vereins besteht darin, den weinberg campus und damit auch die Stadt Halle im In- und Ausland bekannter zu machen.
Der Verein weinberg campus e.V. hat die Aufgabe eine Plattform zu schaffen für Wissenschaft, Kunst und Kultur sowie für wirtschaftliche und soziale Kontakte und dabei insbesondere  mittels Vermarktungs- und Kommunikationsarbeit aktiv zu sein.
Weiterhin ist der Verein bestrebt die Aktivitäten zur Neuansiedlung von innovativen Unternehmen zu unterstützen und gleichzeitig  die Kooperation der ansässigen Einrichtungen und Unternehmen zu stärken.

Der weinberg campus e.V. soll einen wesentlichen Beitrag leisten zur:

Vorstandsmitglieder

Prof. Dr. Dr. Reinhard Neubert
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Fachbereich Pharmazie

Prof. Dr.-Ing. Georg Frank

Prof. Dr. Dierk Scheel
Leiter der Abteilung Stress- und Entwicklungsbiologie des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie

Mike Großmann
Bio-Zentrum Halle GmbH, Projektmanager

Vorstandsvorsitzender

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Lukas
Geschäftsführer der TGZ Halle Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH und der Bio-Zentrum Halle GmbH

Satzung des „weinberg campus e.V.“

§ 1
Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „weinberg campus e.V.“ und hat seinen Sitz in Halle/Saale. Er wird rechtsfähig durch die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Halle.


§ 2
Zweck des Vereins

Der weinberg campus e.V. soll ein Forum für wirtschaftliche und soziale Kontakte sowie für Wissenschaft, Kunst und Kultur schaffen, die Attraktivität des Netzwerkes weinberg campus fördern und dabei insbesondere über Vermarktungs- und Kommunikationsarbeit aktiv sein. Weiterhin soll der weinberg campus e.V. die Aktivitäten zur Neuansiedlung von innovativen Unternehmen unterstützen, die wissenschaftliche Kooperation der ansässigen universitären und außeruniversitären Einrichtungen und der ansässigen Unternehmen unterstützen sowie zur Verbesserung der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Randbedingungen mit beitragen. Als ein innovatives und vernetzendes Instrument des Standortmarketing soll der weinberg campus e.V. insbesondere einen wesentlichen Beitrag leisten zur

Folgende Aufgaben sollen insbesondere wahrgenommen werden:

§ 3
Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das erste Rumpfgeschäftsjahr endet am 31.12.2004.


§ 4
Mitgliedschaft

  1. Als Mitglieder können natürliche und juristische Personen, Gesellschaften und Vereinigungen aufgenommen werden.    
  2. Über den schriftlichen Antrag auf Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand. Die  Mitgliedschaft wird erworben durch Zusendung einer Beitrittsbestätigung.  
  3. Die Vertretung von juristischen Personen, Gesellschaften oder Vereinigungen erfolgt durch besondere Vereinbarungen mit dem Vorstand des Vereins.
  4. Die Mitgliedschaft erlischt durch:
    a) Betriebsaufgabe
    b) Insolvenz
    c) Tod
    d) Austritt,
    e) Ausschluss.
  5. Der Austritt steht jedem Mitglied jederzeit mit einer Kündigungsfrist von mindestens drei Monaten zum Ende eines Kalenderjahres frei. 
  6. Der Vorstand kann Mitglieder, die die Interessen des Vereins schwer schädigen, ausschließen. Vor dem Ausschluss ist das betroffene Mitglied persönlich oder schriftlich zu hören. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mit Einschreiben gegen Rückschein zuzustellen. Gegen den Ausschluss kann das betreffende Mitglied binnen eines Monats beim Vorstand schriftlich die Entscheidung der Mitgliederversammlung beantragen. Die Mitgliederversammlung entscheidet über den Antrag in ihrer nächsten Mitgliederversammlung.


§ 5
Organe des Vereins


Organe des Vereins sind

  1. der Vorstand 
  2. die Mitgliederversammlung.

§ 6
Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus mindestens 1 und höchstens 5 Mitgliedern. Die Vorstandsmitglieder wählen aus ihrer Mitte heraus einen Vorsitzenden. 
  2. Der erste Vorstand wird von der Gründerversammlung für die Dauer von einem Jahr gewählt. Im Übrigen erfolgt die Wahl des Vorstands durch die Mitgliederversammlung, jeweils für die Dauer von 3 Jahren vom Tag der Wahl an  gerechnet; er bleibt solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während einer Amtsperiode aus, kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds wählen.
  3. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er kann zur Leitung der Geschäftsstelle des Vereins einen Geschäftsführer berufen.
  4. Der Vorsitzende und die weiteren Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich auch jeder für sich allein.
  5. Der Vorsitzende führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und vollzieht die gefassten Beschlüsse. Im Falle der Verhinderung wird er durch einen der Stellvertreter des Vorsitzenden vertreten.

 

§ 7
Mitgliederversammlung

  1. Die Mitglieder des Vereins treten mindestens einmal jährlich in einer ordentlichen Mitgliederversammlung zusammen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstandsvorsitzenden unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 4 Wochen durch eine Einladung mittels Brief. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.
    Die Einladung ist zu richten an die jeweils zuletzt von dem Mitglied angegebene Anschrift.
  2. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
    a) Genehmigung des Haushaltsplans für das kommende Geschäftsjahr
    b) Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes
    c) Entlastung der Vorstandsmitglieder
    d) Wahl des Vorstands
    e) Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages
    f) Beschlüsse über Satzungsänderung und Vereinsauflösung
    g) Beschlüsse über die Berufung eines Mitglieds gegen seinen Ausschluss durch den Vorstand
    h) Ernennung von Ehrenmitgliedern
  3. Auf Verlangen von 1/5 der Mitglieder des Vereins, das unter Angabe von Grund und Zweck des Verlangens dem Vorstand zu übermitteln ist, hat dieser eine außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb von 6 Wochen mit einer Ladefrist von zwei Wochen einzuberufen. 
  4. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden und vertretenen Mitglieder, sofern das Gesetz oder diese Satzung nichts anderes bestimmt. – Für den Beschluss über Satzungsänderungen oder über die Auflösung des Vereins ist eine 3/4 –Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden und vertretenden Mitglieder erforderlich. – Vertretung in der Mitgliederversammlung kann nur durch die Mitglieder, und zwar mit schriftlicher Vollmacht, erfolgen. Ein Mitglied kann höchstens zwei Mitglieder vertreten.
  5. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen; es ist vom Vorsitzenden und von einem zu Beginn der Versammlung zu wählenden Protokollführer zu unterzeichnen.  
  6. Außerhalb der Mitgliederversammlung können Beschlüsse durch schriftliche Abstimmung der Mitglieder erfolgen. Diese Beschlussfassung ist nur wirksam, wenn alle Mitglieder zur Abgabe ihrer Stimme aufgefordert worden sind. Die unter § 7 (4) angegebenen Mehrheiten sind in diesem Fall unter Zugrundelegung der Zahl aller Mitglieder zu errechnen.

 

§ 8
Mitgliedsbeiträge

  1. Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge und jeweils am 1.Januar eines Jahres im voraus fällig.
  2. Über die Höhe der Jahresbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung.
  3. Ehrenmitglieder sind von der Beitragsbezahlung befreit.

 

§ 9
Auflösung des Vereins

Bei Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung, an welche Personen oder Einrichtungen das Vermögen des Vereins fällt.

Anmeldung / Formulare Hier finden Sie das Anmeldeformular und weitere wichtige Dokumente.

Ansprechpartner / Öffnungszeiten

Geschäftsstelle „weinberg campus e.V.“

SITZ
Heinrich-Damerow-Straße  3
06120 Halle (Saale)

POST
Weinbergweg 22
06120 Halle (Saale)

Ansprechpartner:
Susanne Dienemann Tel. (0345) 5583647
E-Mail: dienemann@tgz-halle.de

Bildungsstandort weinberg campus

Erfolg braucht Köpfe
 
Einmalig für die neuen Bundesländer konzentriert sich auf dem weinberg campus unweit der historischen Innenstadt Halles ein vielschichtiges Innovationspotenzial mit überregionaler Ausstrahlung.

Auf dem weinberg campus wachsen internationale wissenschaftliche Spitzenleistungen in der Nähe zur Wirtschaft, ziehen Forscherdrang und Freiräume junge Eliten an. Neue Lösungen für die Wirtschaft von morgen entstehen durch disziplinübergreifende Kooperationen. 

Wissenschaftsstandort weinberg campus

Erfolg braucht einen passenden Ort
 
Mehr als 5000 Menschen arbeiten und leben heute auf diesem Areal.

Als Schnittstelle zwischen Forschung und wirtschaftlicher Praxis ermöglicht der weinberg campus einzigartige Synergien: Junge technologieorientierte Firmen entwickeln zukunftsweisende Produkte auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse – vor Ort gewonnen in universitären und außeruniversitären Einrichtungen.  

weinberg campus:
Kompetenzen bündeln, Potenziale nutzen  
 
Lesen Sie auch hierzu das Interview mit Prof. Dr. Gunter Fischer, Direktor der Max-Planck-Forschungsstelle für Enzymologie der Proteinfaltung, Prof. Dr. Ulrich Gösele, Direktor am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik, Prof. Dr. Dieter Katzer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik, Dipl.-Ing. Michael Kiese, Geschäftsführer der HKS Prozeßtechnik GmbH und Prof. Dr. Dierk Scheel, Direktor des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie. 
>> Interview Wissenschaft

Wirtschaftsstandort weinberg campus

Erfolg braucht Visionen
 
Die direkte Verbindung von unternehmerischer Kreativität und Forschergeist ist zum Wachstumsmotor einer ganzen Region avanciert. Das Kompetenznetzwerk zu erweitern und damit Wettbewerbsvorteile langfristig zu sichern, entspricht der Grundphilosophie des weinberg campus. Diese Ziele sind auch in den kommenden Jahren maßgeblich für das Wirken engagierter Initiatoren und namhafter Partner.

Die räumliche Nähe der Unternehmen und Institute auf dem weinberg campus, die projektbezogene Zusammenarbeit von Menschen unterschiedlichster Fachrichtungen und die sich Schritt für Schritt entfaltende Aufenthaltsqualität: das sind Reize, die die Unternehmer auf dem weinberg campus besonders schätzen.
 
weinberg campus:
Akzente setzen, Stadt entwickeln 
 
Lesen Sie hierzu das Interview mit Rechtsanwalt Klaus-Dieter Schleier und Dr. Hans-Ulrich Demuth, Vorstand der Probiodrug AG im Gespräch über die erreichten Standortvorteile und auszubauenden weichen Faktoren am Campus.
>> Interview Wirtschaft

Lernen

Fachbereiche der Martin-Luther-Universität und wissenschaftliche Institute auf dem weinberg campus
 
Derzeit angesiedelte Fachbereiche*:

·          Fachbereich Mathematik/Informatik mit insgesamt              

·          Fachbereich Biologie mit insgesamt                                   

·          Fachbereich Chemie mit insgesamt                                    

·          Fachbereich Pharmazie mit insgesamt                                 

·          Fachbereich Biochemie/Biotechnologie mit insgesamt          

·          Fachbereich Ingenieurwissenschaften mit insgesamt

·          Fachbereich Geowissenschaften mit insgesamt 

 

Gesamtstudierende

747 Studierenden

1010 Studierenden

555 Studierenden

631 Studierenden

465 Studierenden

292 Studierenden

898 Studierenden

 

4598

(* Studierendenzahlen Stand 11.01.2008)
 
 
Außerdem befinden sich das Bio-Zentrum und das Rechenzentrum auf dem weinberg campus. Zusätzlich ist im Zusammenhang mit dem Bau des TGZ III die Unterbringung des Interdisziplinären Wissenschaftlichen Zentrums für Materialwissenschaft (Nanotechnologien) geplant.

Forschen

Der weinberg campus ist Forschungsstätte und Know-how-Pool in einem und zeichnet sich durch ein hohes Maß an Technologie-Transfer aus.
Wir bieten Ihnen hier Informationen über aktuelle Forschungsergebnisse, die Entwicklung der Unternehmen auf dem weinberg campus sowie eine Übersicht über Innovationspreise in Deutschland.

Tragen Sie Ihr Know-how und das positive Image des weinberg campus hinaus in die Welt. Viel Erfolg!

Gründen auf dem weinberg campus

Die Vorraussetzungen sind gut. Viele Unternehmungen entstanden aus dem universitären Umfeld, andere wiederum aus Innovationskraft und Pioniergeist. Der weinberg campus bietet für alle ein breites Potenzial zur Existenzgründung.

UNIVATIONS

UNIVATIONS das Hochschulgründernetzwerk an den Hochschulen in Sachsen-Anhalt dient der Verstärkung wissenschaftlicher Innovationen, der Qualifizierung, Weiterbildung und Unterstützung von akademischen Existenzgründungen sowie der Förderung des Wissens- und Technologietransfers. Ziel des Projektes ist die Verbesserung des Gründungsklimas und die Förderung innovativer und wachstumsorientierter Gründungen aus den am Netzwerk beteiligten Hochschulen – Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle, Hochschule Merseburg (FH) und Hochschule Anhalt (FH). Durch die Zusammenarbeit sollen vorhandene Leistungspotentiale und Ressourcen effizient genutzt und synergetisch miteinander verknüpft werden. 

 

Das Hochschulgründernetzwerk UNIVATIONS wird aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt und der Europäischen Union gefördert.

 

Projektleitung:             Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Neubert

Projektkoordination:   Ulf-Marten Schmieder

 

Kontakt:

 

UNIVATIONS Sachsen-Anhalt

Technologiepark weinberg campus

Weinbergweg 23

06120 Halle (Saale)

 Tel.: 0345-5522955

Fax: 0345-5522957

E-Mail: info@univations.de

Internet: www.univations.de

Scidea

Scidea ist ein Partner-Projekt von UNIVATIONS zur Unterstützung des Innovationstransfers und der Gründungsförderung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), koordiniert durch das Institut für Innovation und Entrepreneurship an der MLU.

Ziel von Scidea ist die Etablierung einer Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zur verstärkten Verwertung von Forschungsergebnissen. Durch die gezielte Unterstützung forschungsintensiver Gründungsvorhaben in Sachsen-Anhalt soll eine Stärkung der regionalen Wirtschaft erreicht werden. Forscher, Wissenschaftler und Unternehmer werden in ihren Kooperationsbestrebungen innerhalb eines Fünf-Phasen-Modells teilweise oder im gesamten Prozess von Scidea unterstützt: von der Ideenfindung und Ideenbewertung über die Erprobung und Umsetzung bis hin zur Gründung und dem Markteintritt. Dabei werden vor allem die regional starken Innovationsfelder Erneuerbare Energien, Automotive, Life Sciences, BioNano, Chemie/Neue Werkstoffe und Kreativwirtschaft anvisiert, denn diese bilden ein äquivalent zu den Forschungsexzellenzen der Hochschulen der Region.

 

Leistungen:

 

Scidea wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Förderprogramms EXIST III - Existenzgründung aus der Wissenschaft für drei Jahre gefördert und richtet sich an Professoren, Wissenschaftliche Mitarbeiter und Doktoranden.

 

Projektleitung:              Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Neubert

Projektkoordination:     Dr. Susanne Hübner

 

 

Kontakt:

 

Scidea

Technologiepark weinberg campus

Weinbergweg 23

06120 Halle (Saale)

 

Tel.: 0345-5522940

E-Mail: info@scidea.de

Internet: www.scidea.de futurego. Sachsen-Anhalt

futurego. Sachsen-Anhalt ist der Businessplanwettbewerb für Schüler zwischen 16 und 21 Jahren in Sachsen-Anhalt. Ziel des Projektes ist es, an allen Schulen des Landes den Schülern durch die Simulation einer Unternehmensgründung einen Einblick in praktisch relevante Gebiete der Betriebswirtschaft zu geben. In dem zweistufigen Wettbewerb sollen die Schüler in Teams eine eigene Geschäftsidee entwickeln und zu einem Businessplan ausarbeiten.

 

futurego. Sachsen-Anhalt wird durch die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg koordiniert und durch Mittel des Landes Sachsen-Anhalt und der Europäischen Union gefördert.

 

Projektleiter:            Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Neubert

Projektkoordinator: Ulf-Marten Schmieder

 

Kontakt:

 

futurego. Sachsen-Anhalt

Technologiepark weinberg campus

Weinbergweg 23

06120 Halle (Saale)

 

Tel.: 0345.552 29 11

Fax: 0345.552 29 10

E-Mail: info@futurego.de

Internet: www.futurego.de

 

Institut für Innovation und Entrepreneurship an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Das Institut für Innovation und Entrepreneurship an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat seinen Sitz im Technologiepark weinberg campus in Halle. Zentrales Ziel ist die verstärkte Verwertung innovativer Ideen und Forschungsergebnisse in der regionalen Wirtschaft. Die Nähe zur Universität Halle-Wittenberg, insbesondere zu den technologieorientierten und naturwissenschaftlichen Fachbereichen, zu außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Fraunhofer- und der Max-Planck-Gesellschaft, der Helmholtz- und der Leibniz-Gemeinschaft sowie zu innovativen Ausgründungen und Jungunternehmen aus dem akademischen Umfeld, bietet eine hohe Effektivität und Effizienz der Aufgabenerfüllung sowie die Einbindung in regionale Innovations-, Technologie-, Gründer- und Unternehmensnetzwerke.

 

Leistungsangebot und Geschäftsfelder

Wissenschaftlicher Direktorium:

Frau Prof. Dr. Claudia Becker

Prof. Dr. Michael Domsgen

Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Neubert

 

Geschäftsführer: Ulf-Marten Schmieder

 

Kontakt:

 

Institut für Innovation und Entrepreneurship

an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Technologiepark weinberg campus

Weinbergweg 23

06120 Halle (Saale)

 

Tel.: 0345-5559604

E-Mail:  info@iie-halle.de

Internet. www.iie-halle.de

Leben in Halle

Halle hat sich als Kulturmetropole in Sachsen-Anhalt etabliert. Zahlreiche kulturelle, sportliche und politische Veranstaltungen finden ein breites Publikum. Gerade die Universität prägt das Stadtbild: Ob Kneipenmeile oder Peißnitz - die grüne Lunge - hier werden Sie sich wohl fühlen.

In Halle verbinden sich das Alte und das Neue harmonisch miteinander. Ob Architektur, Kunst und Kultur - Halle hat für jeden etwas zu bieten. 

Der weinberg campus

Das Netzwerk für Innovationen
 
Der weinberg campus ist die Adresse in Halle, wenn es um Entwicklung und Realisierung innovativer, marktfähiger Vorhaben geht. Firmengründer mit einer interessanten Geschäftsidee, insbesondere in den Bereichen Biotechnologie, Biomedizin sowie Nanotechnologie und angrenzender Gebiete, erhalten vor Ort ein umfassendes Coaching:

Der weinberg campus und seine Geschichte Interessante und informative Abschnitte kann der weinberg campus und sein Gelände um ihn herum bereits vorweisen. Einen historischen Abriss finden Sie hier. Daten & Fakten im Überblick

Geografische Lage:
Über NN im Mittel: 100,0 m
Östliche Lage: 12,0 Grad
Nördliche Lage: 51,5 Grad

Einwohner:
Mit 238.000 Einwohnern ist Halle die bevölkerungsreichste Stadt in Sachsen-Anhalt und die viertgrößte Stadt in den neuen Bundesländern.
(Stand 12.2007)

Stadtfläche: 134,9 qkm, davon

Infrastruktur: 
Bahnhof (ICE- und IC-Haltepunkt)
Autobahnanschluss A 14 (Richtung Magdeburg, Hannover, Leipzig und Dresden) mit Zugang zur A 9 (Schkeuditzer Kreuz - Richtung München und Berlin)
Flughafen Leipzig-Halle
Sportflughafen Halle-Oppin mit Jet- und Helikopter-Landemöglichkeit ... 

Entfernungen: 
Chemnitz: 116 km
Dresden: 140 km
Erfurt: 93 km
Leipzig: 36 km
Magdeburg: 80 km
Rostock: 342 km

Berlin: 180 km
Dortmund: 397 km
Frankfurt/M.: 400 km
Hamburg: 400 km
Hannover: 200 km
München: 450 km

Brüssel: 840 km
Chicago: 7500 km
London: 1000 km
Luxemburg: 565 km
Paris: 939 km
Straßburg: 780 km 
 
(Quelle: www.halle.de

Historisches

seit dem 13. Jahrhundert: Weinberge

 

Das Areal zwischen der Heide und der Saale gehörte zum Außenbereich der Stadt Halle/Saale und bestand aus mehreren kleinen, „vornehmeren“ Weinbergen, deren Blütezeit auf das 14. Jahrhundert datiert wurde.

 

Abbildung: Weinberge um 1820 (Aquarell)
Quelle: Hallesches Monatsheft Nummer 7 (Oktober 1954)

1841: Baubeginn Heil- und Pflegeanstalt

 

Auf dem Gelände des ehemaligen „Bahrdtschen Weinberges“ zu Nietleben befand sich ca. 90 Jahre lang die „Königliche Irren Heil- und Pflegeanstalt“. Sie wurde im Juli 1935 geschlossen und in den Komplex der Heeres- und Luftnachrichtenschule einbezogen.

 

Abbildung: Heilanstalt Nietleben

Quelle: www.scheer-halle.de

1935: Indienststellung Heeres- und Luftnachrichtenschule

 

Die im Juli 1935 eröffneten Lehreinrichtungen von Luftwaffe und Heer, trennte man 1936 in eine eigene Luftnachrichtenschule und eine Heeresnachrichtenschule. Der Flugplatz Halle-Nietleben wurde ab sofort als Fliegerhorst militärisch genutzt.

 

Abbildung: Heeres- und Luftnachrichtenschule 1935 (Postkarte)

Quelle: www.scheer-halle.de

1945: Schließung der Schule und Stationierung der sowjetischen Streitkräfte

 

Kurz vor Kriegsende wird Halle von den US-Streitkräften kampflos besetzt. Die 104. Infanteriedivision „The Timber wolves“ der US-Armee wird in der Heeres- und Luftwaffennachrichtenschule stationiert. Die 27. Gardeschützendivision der Sowjetarmee übernimmt im Juli die Anlage als „Garnison Heide“. Bis zu 9000 Soldaten und Offiziere mit ihren Familien fanden hier ihre Heimat.

 

Abbildung: Heeres- und Luftnachrichtenschule 1939 (Postkarte)

Quelle: www.scheer-halle.de

1952: Baubeginn des Universitätskomplexes

 

Am Weinbergweg entstanden zahlreiche neue Universitätsgebäude der Martin-Luther-Universität und Forschungsinstitute. Bisher waren auf diesem Gelände das Königliche Gestüt Kreuz, eine Schäferei und die dazugehörigen Kabelhäuser ansässig.

 
Abbildung: Neubau Chemisches Institut 1960
Quelle: Bilderkasten Weinbergweg, Stadtarchiv Halle

1991: Abzug der GUS-Streitkräfte

 

Mit der Übernahme des Geländes durch die deutschen Behörden begann die Planung und Vorbereitung für die heutige Nutzung des Komplexes. Seit Anfang der 90er Jahre wird hier zukunftsorientierte städtebauliche und wirtschaftliche Entwicklung betrieben.

 

Abbildung: Heeres- und Luftnachrichtenschule kurz vor der Sanierung 90er Jahre

Quelle: Denkmale in Halle/Saale unter www.denkmal.de/sa/halle/

(Zur Großansicht bitte auf das entsprechende Bild klicken!)

Architektur-Guide
      

1 TGZ, Weinbergweg 23
2 Sporthalle
3 Studentenwerk Halle - Verwaltung
4 Weinbergmensa
5 Martin-Luther-Universität: Pharmazie
6 Martin-Luther-Universität: Chemie
7 Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie
8 Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik, Heideallee 19
9 Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik
10 Universitätsrechenzentrum
Martin-Luther-Universität: Ingenieurwissenschaften
11 Martin-Luther-Universität: Biochemie/Biotechnologie
12 Bio-Zentrum Halle GmbH
13 Martin-Luther-Universität: Biologicum
14 Deutsche Krebshilfe
15 Universitätsklinikum
16 GALMED GmbH
 
1 PROLOGA GmbH
2 PKH - Pharmazeutische Kontroll- und Herstellungslabor GmbH
3 BWSA - Bildungswerk der Wirtschaft Sachsen-Anhalt e. V.
4 DVZ - Datenverarbeitungszentrum Halle GmbH
5 TGZ, H.-Damerow-Str. 2
6 TGZ, H.-Damerow-Str. 4
7 TGZ, H.-Damerow-Str. 1
8 TGZ/Bio-Zentrum - Verwaltung
9 Ingenieurbüro Hesse
10 GMBU e. V.
11 ATELIERBAU GmbH
12 BioSoil GmbH
13 Klaron Holding AG
14 Haus der Dienste
15 Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik, W.-Hülse-Str. 1
 
1 Martin-Luther-Universität: Informatik, Physik
2 Martin-Luther-Universität: Sportwissenschaften
3 Martin-Luther-Universität: Geologie
4 Martin-Luther-Universität: Geographie
5 Martin-Luther-Universität: Mathematik
6 Martin-Luther-Universität: Mathematik
7 UFZ-Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH
8 Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO)

Übersichtskarte Interview „Exzellente Wissenschaft – das ist unsere Aufgabe

In unmittelbarer Nähe zu technologieorientierten Unternehmen erforschen internationale Wissenschaftler auf dem weinberg campus Neues und arbeiten mit Hilfe disziplinüberschreitender Kooperationen an Lösungen für die Wirtschaft von morgen.

Prof. Dr. Gunter Fischer, Direktor der Max-Planck-Forschungsstelle für Enzymologie der Proteinfaltung, Prof. Dr. Ulrich Gösele, Direktor am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik, Prof. Dr. Dieter Katzer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik, Dipl.-Ing. Michael Kiese, Geschäftsführer der HKS Prozeßtechnik GmbH und Prof. Dr. Dierk Scheel, Direktor des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie, im Gespräch über die derzeitige Bedeutung und die Perspektiven des weinberg campus.

International anerkannte Forschungsinstitute, naturwissenschaftliche Fachbereiche der Martin-Luther-Universität, nach 10 Jahren am Markt gefestigte High-Tech-Unternehmen und innovative Start-up-Unternehmen haben sich auf dem weinberg campus angesiedelt. Welche Chancen birgt diese räumliche Nähe?

Fischer: Der Campus birgt ein riesiges Forschungs- und Entwicklungpotenzial. Uns stehen hier die Ressourcen einer Volluniversität zur Verfügung. Die räumliche Nähe ist eine wesentliche Grundlage für die gelungene Symbiose von Wissenschaft und Wirtschaft: Ergebnisse der Grundlagenforschung werden direkt umgesetzt; daraus resultieren ca. zwei Drittel aller Innovationen.

Scheel: Gerade kleine Unternehmen profitieren von der engen Zusammenarbeit mit universitären und außeruniversitären Einrichtungen vor Ort, da sie oft selbst nicht die Kapazitäten für eigene FuE-Aktivitäten haben. Umgekehrt sichert der wissenschaftliche Austausch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten einen größeren
Praxisbezug in der Forschung.

Kiese: Der weinberg campus ist das bedeutendste Gewerbegebiet Halles. Wir sind uns dieser Stärke bewusst. Und das gemeinsam mit der Stadt, die das Areal und die räumliche Nähe angesiedelter Firmen als lohnendes Pfund in die Waagschale wirft, wenn es darum geht, Halle als Wirtschafts- und Technologiestandort zu vermarkten. Bundesweit als auch international.

Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Halle und der gesamten Region ist eng mit der des weinberg campus verknüpft. In welchen Bereichen sehen Sie verstärkt Handlungsbedarf, um Sachsen-Anhalt nach vorn zu bringen?

Gösele: Was wir vor allen Dingen brauchen, sind Ausgründungen. Leider war die Bereitschaft dazu unter meinen amerikanischen Studenten viel größer als sie es hierzulande ist. In Deutschland arbeiten viele fähige Köpfe lieber in wissenschaftlichen Einrichtungen, anstatt sich selbständig zu machen. Um Ausgründungen zu erleichtern, müssten die Wege von Seiten der Politik geebnet werden.

Katzer: Ein risikobereiteres gezieltes Finanzierungsmanagement, gekoppelt an bessere – zum Beispiel an bessere steuerliche – Rahmenbedingungen, würde das Unternehmertum generell lukrativer machen.

Die naturwissenschaftliche Ausbildung an der Martin-Luther-Universität genießt einen guten Ruf. Welche Chancen haben die Absolventen auf dem Arbeitsmarkt?

Gösele: Mehr als 90 Prozent der Nachwuchswissenschaftler in unserem Bereich bleiben nicht in Halle, nachdem sie ihr Studium abgeschlossen haben, sondern gehen entweder in die alten Bundesländer oder arbeiten im Ausland. Ursache dafür ist vor allen Dingen, dass die meisten unserer Kooperationspartner auch nicht aus der Region kommen. Noch nicht. Denn sie sind es, mit denen die Absolventen im Laufe ihrer Ausbildung Kontakt aufnehmen. Natürlich dient es auch der Reputation, wenn Studierende aus Halle von internationalen Spitzenunternehmen wie IBM in New York eingestellt werden oder an das berühmte MIT (Massachusetts Institute of Technology in Cambridge) in die USA gehen. Dennoch arbeiten wir mit unseren Möglichkeiten daran, dass ein Teil der Fachkräfte vor Ort bleibt und zum Beispiel durch eine Ausgründung zum regionalen Wirtschaftswachstum beiträgt.

Fischer: Leider haben sich in Mitteldeutschland bisher noch zu wenige große Unternehmen angesiedelt, die einerseits Absolventen beschäftigen und andererseits Forschungsergebnisse aus den Bereichen Mikro- und Biotechnologie bzw. Hightech anfordern könnten.

Wissenschaftliche Erkenntnisse und Innovationen machen nicht vor Landesgrenzen halt. Welche Rolle spielt Internationalität auf dem weinberg campus?

Katzer: Sie ist eines unserer Aushängeschilder. Ein Beispiel: vor kurzem hat sich ein afrikanischer Wissenschaftler auf dem weinberg campus im TGZ in Halle selbständig gemacht. Das ist nicht nur eine Referenz für Deutschland, sondern vor allem auch für Halle.

Kiese: In puncto Absatzmärkte gilt: Das Produkt muss gut, muss exzellent sein. Woher es kommt, ist dafür nachrangig. Doch durch die Internationalität auf dem Campus und weltweite Partnerschaften lernen wir verschiedene Kulturen, vielfältiges Zusammengehen von Wirtschaft und Wissenschaft und somit weiche Faktoren der Absatzmärkte kennen.

Scheel: Seminare und Vorlesungen werden inzwischen mehrheitlich in Englisch angeboten. Das erleichtert die internationale Zusammenarbeit wesentlich.

Hier auf dem weinberg campus entscheidet sich, ob Halle den Wandel zum Wissenschafts- und Innovationszentrum der Region bewältigt. Wie schätzen Sie vor diesem Hintergrund sowohl Entwicklungsmöglichkeiten als auch künftige Bedeutung des weinberg campus ein?

Fischer: Unsere wesentliche Aufgabe ist es nach wie vor, exzellente Wissenschaft zu betreiben. Das ist die Grundlage für das Entstehen neuer Arbeitsplätze durch Unternehmensausgründungen. Nur mit zukunftsweisenden Ideen können wir auf weltweiten Märkten bestehen.

Scheel: Unsere Arbeit entspricht internationalen Standards. Auf der Basis der Forschungsergebnisse entwickeln unsere Partner aus der Industrie innovative Verfahren bzw. Produkte. Allerdings wird der weinberg campus in der Öffentlichkeit noch nicht ausreichend wahrgenommen. Wir müssen deshalb unsere Marketingaktivitäten bündeln, um die vielseitigen Potenziale, nicht nur des Campus, sondern auch der Stadt Halle bekannter zu machen.

Katzer: Jeder Einzelne, der hier arbeitet und wohnt, sollte die Idee des weinberg campus selbst leben und stärker nach außen tragen. 

zurück zu Wissenschaftsstandort

Interview „Neue Ansatzpunkte sind gefragt

Rechtsanwalt Klaus-Dieter Schleier und Dr. Hans-Ulrich Demuth, Vorstand der Probiodrug AG im Gespräch über die erreichten Standortvorteile und auszubauenden weichen Faktoren am Campus.
 
Für die Unternehmer spielen wirtschaftliche Überlegungen genauso wie die „Nachbarn“ aus Wissenschaft und Wirtschaft eine große Rolle bei ihrer Ansiedlung auf dem weinberg campus. Werden aber auch Faktoren wie die Arbeitsatmosphäre oder die städtische Lage mit in die Waagschale zugunsten des Campus geworfen?

Schleier: Eindeutig: ja. Nicht zuletzt, weil noch viel in Bewegung ist, sprich: neue Aufenthaltsqualitäten entstehen. Denk ich an meine eigene Ansiedlung zurück, so ist die Entscheidung für den weinberg campus in erster Linie eine berufliche gewesen. Aber auch private Vorlieben spielten eine Rolle. Zwischen Wohnen und Arbeiten liegt wirklich nur ein Katzensprung. Zudem ist die Lage in keinem anderen Stadtteil mit den Vorteilen einer naturnahen, grünen Umgebung so hervorragend mit denen der städtischen Infrastruktur verbunden wie hier.

Die Standortentwicklung orientierte sich vorrangig daran, Unternehmen den Zugang zur Forschung und Wissenschaft zu ermöglichen – und umgekehrt. Worauf müsste sich die Standortentwicklung in Zukunft außerdem konzentrieren?

Demuth: In den letzten Jahren ist enorm viel in die technische Infrastruktur investiert worden, um allen Unternehmen, Instituten oder Fachbereichen der Uni möglichst optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen. Und jetzt müssen wir das Vorhandene einer neuen Arbeitswelt anpassen.

Schleier: Vor allem die weichen Standortfaktoren müssen jetzt verbessert werden, um einerseits die Attraktivität des Campus zu erhöhen und andererseits den Kreis modernen Arbeitens zu schließen.

Demuth: Während früher acht Stunden am Stück gearbeitet wurde, richtet sich heute zunehmend alles nach spezifischen Aufgaben. Schnell entstehen zwei Stunden Pause zwischen einzelnen Versuchen. Wer diese Zeit beispielsweise sportlich nutzen will, dem bieten sich zum Joggen in der nahen Heide bisher kaum Alternativen. Ein Freizeitzentrum für Sportaktivitäten wie Squash oder Tennis, für weitere Fitnessmöglichkeiten zum aktiven Erholen von Körper und Geist sind dringend nötig.

Der wissenschaftliche Nachwuchs ist am weinberg campus zahlreich vertreten. Wie prägt er die Entwicklung der Standortqualitäten?

Demuth: Die Probiodrug AG beispielsweise betreut Praktikanten, Diplomanden und jährlich bis zu fünf Doktoranden. Gerade sie, die engagierten Nachwuchswissenschaftler, sind es, die eine neue Arbeitsweise einbringen, bestehende Prozesse hinterfragen und dadurch alle anderen Mitarbeiter anregen, Verfahrensweisen zu überdenken. Die Studenten erinnern uns immer wieder daran, über den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen.

Beim Blick über den Tellerrand fällt die Aufmerksamkeit auch auf die Effekte des weinberg campus für die Stadt. Wie wirken sie auf die Vermarktung Halles als Wirtschafts- und Innovationsstandort?

Schleier: Die Stadt hat jetzt die einmalige Chance, ein Fünftel ihrer Gesamtfläche neu zu gestalten und damit Akzente zu setzen, die das Wirtschaftspotenzial Halles und der gesamten Region unterstreichen. Wir befinden uns derzeit in einem sehr interessanten Umwandlungsprozess, der viele neue Wege eröffnet – wir müssen sie nur gehen.

Demuth: In den letzten Jahren haben wir uns hier zum Flaggschiff der Technologiestadt Halle entwickelt. Eine Vielzahl innovativer und Erfolg versprechender Konzepte entstehen vor Ort.

Schleier: Ich empfehle, noch campusbezogener zu denken und durch unkonventionelles Handeln aus den täglichen Erfahrungen heraus die Entwicklung dieses einzigartigen Gebietes voranzutreiben. Und das ist eine gemeinsame Herausforderung für Unternehmer, Wirtschaftsförderer, Stadtplaner und Verwaltungsfachleute.

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Fachbereiche

Folgende Fachbereiche stehen eng in Verbindung mit den Entwicklungen auf dem weinberg campus bzw. sind dort angesiedelt:

Institute auf dem Campus Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Max-Planck-Gesellschaft, Fraunhofer Institut und andere Forschungseinrichtungen wissen vom Standortvorteil weinberg campus: Biozentrum der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg

BioZentrum; Weinbergweg 22; 06120 Halle
 
Geschäftsstellenleiter:
Dr. Reinhard Paschke
Telefon: (0345)5 52-16 01

Molekularbiologische, medizinische, pharmazeutische und biotechnologische Anwendungsforschung 

Max Planck Forschungsstelle

BioZentrum; Weinbergweg 22; 06120 Halle
 
Leiter:
Prof. Dr. Gunter Fischer
Telefon: (0345)5 52-28 01

Biochemische und molekularbiologische sowie Zellzuchtforschung

Institut für Bioverfahrens- und Reaktionstechnik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Weinbergweg 23; 06120 Halle
 
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Andreas Lübbert
Telefon: (0345)552-59 42

Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Bioverfahrenstechnik

Institut für Elektronenmikroskopie und Analytik

Weinbergweg 23; 06120 Halle
 
Ansprechpartner:
Dipl.-Phys. Horst Blumtritt
Telefon: (0345)5 48 01 01

Wissenschaftliche Dienstleistungen für 

Koordinierungszentrum für Klinische Studien Halle

Weinbergweg 23; 06120 Halle 


Ansprechpartner:
Prof. Dr. Johannes Haerting
Telefon: 0345/552-29 77

Koordinierung klinischer Studien

Zentrum für Angewandte Medizinische und Humanbiologische Forschung - ZAMED

Heinrich-Damerow-Str. 1
Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Geschäftsstellenleiter:
Dr. Ilona Wolff
Telefon: (0345)552-28 60

Förderung und Koordination der interdisziplinären angewandten medizinischen und humanbiologischen Forschung an der Universität mit den Schwerpunkten

BVCT Bildungsverbund Chemie und Technik e.V. Halle/Saale

Weinbergweg 23; 06120 Halle
 
Geschäftsführer:
Dr. Frank Schmidt
Telefon: (03 45) 69 26 90
Projektleiter:
Dipl.-Ing. Weimann
Telefon: (03 45) 55 59-6 74

Planung, Entwicklung und Musterbau von wissenschaftlichen Geräten als Lehr- und Lernmittel für verfahrens- und automatisierungstechnische Prozesse sowie Entwicklung spezieller Analysenmesstechnik für Neuansiedlungen im Wissenschaftspark Heide-Süd, für Universitäten, Fachhochschulen und Bildungsträger der Region

Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik

Weinberg 2
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345 - 55 82 50
Fax: 0345 - 55 11 223
E-Mail: hoehl@mpi-halle.mpg.de

Direktoren:
Prof. Dr. Jürgen Kirschner
Prof. Dr. Ulrich Gösele
Prof. Dr. Patrick Bruno

Forschungsschwerpunkte:

Institut für Pflanzenbiochemie (IPB)

Weinberg 3
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345 - 5 58 20
Fax: 0345 - 5 58 21 119
E-Mail: pr@ipb-halle.de

Direktoren:
Prof. Dr. Dierk Scheel 
Prof. Dr. Ludger Wessjohann
Prof. Dr. Dieter Strack

Forschungsschwerpunkte: 

Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO)

Theodor-Liesner-Straße 2
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345 - 29 28 100
Fax: 0345 - 29 28 199
E-Mail: tillack@iamo.de

Geschäftsführender Direktor:
Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Tillack

Forschungsschwerpunkte:

Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik

Institutsteil Halle
Heideallee 19
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345 - 55 89 100
Fax: 0345 - 55 89 101
E-Mail: info@iwmh.fhg.de

Leiter: Prof. Dr. Peter Gumbusch
Leiter des Institutsteils Halle: Prof. Dr. Dieter Katzer

Forschungschwerpunkte: 

UFZ - Umweltforschungszentrum Leipzig - Halle GmbH

in der Helmholtz-Gemeinschaft
 
Standort Halle:

Theodor-Lieser-Straße 4
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345 - 55 85 0
Fax: 0345 - 55 85 449
E-Mail: info@gf.ufz.de

Wissenschaftlicher Geschäftsführer:
Prof. Dr. Peter Fritz

Forschungsschwerpunkte:

Highlights in der Forschung

Erster biologischer Test zur Erkennung von Alzheimer
ACGT Progenomics AG [Link] (Bereiche -> Diagnostika)

First native DP IV-structure solved
Probiodrug AG [Link]

Innovationspreise & Wettbewerbe

Innovation braucht Förderung. Hier finden Sie eine Auswahl an Innovationspreisen und Wettbewerben, die bundes- oder landesweit ausgeschrieben werden.

Dass die jungen Unternehmen am weinberg campus sehr erfolgreich sind, zeigt die Liste der Wettbewerbssieger.

Sehr gutes Gründerklima
 
Fünf Landessieger des vom „Stern“, McKinsey und dem Sparkassenverband bisher sechsmal durchgeführten StartUp- Wettbewerbes kommen aus dem TGZ bzw. Bio-Zentrum des weinberg campus.

Die Preisträger:
Probiodrug AG • Sensobi Sensoren GmbH • novosom AG • boraglas GmbH • Scanbec GmbH

Der Innovationspreis des Landes Sachsen-Anhalt für StartUp-Unternehmen ging 2002 an die ACGT ProGenomics AG aus dem Bio-Zentrum.

» Startup-Wettbewerb
» Innovationspreis der deutschen Wirtschaft

Unternehmen + Wirtschaft

Entwicklung und Forschung gehen auf dem weinberg campus Hand in Hand.
Zwischen universitären Einrichtungen und den angesiedelten Unternehmen kommt es immer zu befruchtenden Symbiosen.

Kooperationspartner, Dienstleister, finanzielle und strukturelle Fördermöglichkeiten, Termine und Zahlen - auf diesen Internetseiten finden Sie alles, was Sie auf dem weinberg campus brauchen.

Folgende Branchen sind auf dem weinberg campus zu finden: 

Die Wirtschaft auf dem Campus in Zahlen

Die direkte Verbindung von unternehmerischer Kreativität und Forschergeist ist zum Wachstumsmotor einer ganzen Region avanciert.

Das Kompetenznetzwerk zu erweitern und damit Wettbewerbsvorteile langfristig zu sichern, entspricht der Grundphilosophie des weinberg campus. Diese Ziele sind auch in den kommenden Jahren maßgeblich für das Wirken engagierter Initiatoren und namhafter Partner. 

Beste Bedingungen für die Grundlagen- und angewandte Forschung:


Zur Verfügung stehen:

 
TGZ/Bio-Zentrum - Branchenstruktur  


 
Gründerpotenzial angesiedelt 


 
Nach erfolgreichen Gründerjahren aus dem TGZ/Bio-Zentrum ausgesiedelte Firmen: 

Fördermittel in Sachsen-Anhalt

Unternehmerinnen und Unternehmer, die in Sachsen-Anhalt investieren wollen, steht eine breite Palette von Förderprogrammen für die unterschiedlichsten Vorhaben zur Verfügung. In dieser Rubrik können Sie sich einen ersten Überblick über die wichtigsten Förderinstrumentarien von Bund, Land und Europäischer Union verschaffen. Weil diese Zusammenstellung nach Nutzergruppen geordnet ist, sind die verschiedenen Programme zum Teil mehrfach aufgeführt.

Eine ausführliche Darstellung der Förderinstrumentarien und die entsprechenden Antragsformulare finden Sie auf der Homepage der Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Dort können Sie sich selbstverständlich auch in einem persönlichen Gespräch über die vielen Möglichkeiten der staatlichen Unterstützung beraten lassen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat gemeinsam mit den Vorständen großer deutscher Banken eine Finanzierungs-Hotline eingerichtet. Unter der Telefonnummer 01888 615-8000 können sich kleinere und mittlere Unternehmen in Finanzierungs- und Förderfragen an zwölf besonders geschulte Experten des Bundeswirtschaftsministeriums, der KFW-Mittelstandsbank, der Sparkassen-Finanzgruppe und der Zentralinstitute der Genossenschaftsbanken wenden. 

Service

Hier finden Sie wichtige Informationen zum Leben, Arbeiten und Lernen in Halle (Saale) und auf dem weinberg campus.

» Ämter & Stadt  
» Von A nach B  
» Wohnungsbörsen 

Übersicht für Freizeit, Spass und Kultur in Halle und Umgebung

Haben Sie heute schon was vor? Sie wissen gar nicht, was so los ist? Wir bieten Ihnen hier eine kleine Übersicht über Veranstaltungen in Halle und Umgebung. 

Die Veranstaltungs- und Eventkalender im Überblick:
» Veranstaltungskalender Sachsen-Anhalt
» Kulturkalender der Stadt Halle (Saale)
» Zeitpunkt - Kulturmagazin
» Stadtmagazin Fritz
» Stadtmagazin Blitz

Wichtige Kontaktadressen

Nichts ist wichtiger in der Phase der Existenzgründung als gute Kontakte. Hier finden Sie eine Übersicht über Unternehmen, Institutionen und Vereine, die für Sie interessant sein könnten. 

Das Netzwerk weinberg campus
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Ziel so nah ist?
 
Ob Dienstleister oder Kooperationspartner - der weinberg campus ist ein einzigartiges Netzwerk. Schauen Sie doch mal in unsere Unternehmensübersicht, dort finden Sie bestimmt passende Partner.

Kontaktadressen Biotechnologie
Wichtige Adressen und Kontakte in Sachsen-Anhalt finden Sie hier... 

[02] - Existenzgründerzentrum TGZ I

1993
Das Spektrum der Firmen im TGZ Gebäude 1 umfasst neben der IT- Branche, den Umwelttechnologien und der Automatisierungs- und Mikroelektronik die Analytik und weitere angrenzende Gebiete.

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Technologie- und Gründerzentrum
(Gebäude 1)

[15] - Existenzgründerzentrum TGZ II

Heinrich-Damerow-Str. 1
1999 – 2000
Bolles + Wilson

Der zwischen Kasernenbauten der 1930er Jahre und der historischen Irrenanstalt des 19. Jh. gelegene Neubau des Technologie- und Gründerzentrums (TGZ) beherbergt unter anderem das “Zentrum für angewandte medizinische und humanbiologische Forschung” (ZAMED) der Universität.

Die quaderförmige Baugestalt und das im Grundriss variierte Planschema einer Dreiflügelanlage korrespondieren mit der städtebaulichen Struktur, die durch die Pavillonbauten der Irrenanstalt an dieser Stelle vorgegeben ist. Das TGZ ist gleichsam Eingangspavillon und Angelpunkt für den zentralen Platz eines am Rand der Gartenstadt Heide-Süd neu entstehenden Technologiecampus. Die kontrastive Baumassenverteilung entspricht der funktionalen Aufteilung des Gebäudes. Dem viergeschossigen Laborblock mit intern tragenden Schachtwänden und externen Fluchtbalkonen stehen im westlich anschließenden Flachbau Konferenzräume mit Oberlichtkästen und Managementbereiche gegenüber. Das Treppenhaus befindet sich an der transparent ausgeschnittenen Südwestecke des Laborblocks. Präsentiert sich der Komplex nach außen als orthogonal umrissenes, geschlossenes Volumen, so ist die Innenhofzone durch den trapezförmigen Zuschnitt des Labortraktes und die farbigen Balkonbrüstungen lebhafter gestaltet.

Die Verbindung quaderförmiger Massenkomposition im Sinne der klassischen Moderne mit irregulären, teils spielerisch und zufällig anmutenden Elementen macht das TGZ zum anschaulichen Beispiel einer Neomoderne, die Gestaltungsansätze von Postmoderne und Dekonstruktivismus integriert.

[aus: Architekturführer Halle an der Saale von Brülls und Dietzsch]

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Technologie- und Gründerzentrum
(Gebäude 2)

[01] - Universitätsklinikum Kröllwitz
Durch den Bau eines modernen Klinikums in Kröllwitz in den 70er Jahren erhielten medizinische Forschung und Lehre an der Universität Halle einen zweiten Standort und die Bevölkerung der Region ein neues Zentrum medizinisch-ärztlicher Versorgung und Betreuung.

Am 20. April 1998 erfolgte der erste Spatenstich für den weiteren Ausbau des Klinikums Kröllwitz.

Zukünftige Vorhaben - Erweiterungsbau der Universitätsklinik am Standort Halle-Kröllwitz

In den Jahren 1999 bis 2004 wird das Klinikum Halle-Kröllwitz durch die Errichtung eines Neubaus für 300 Millionen Mark wesentlich erweitert. Nach Fertigstellung dieses Vorhabens werden mit Ausnahme der Universitätsklinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Universitätsklinik und Poliklinik für Strahlentherapie, der Universitätsklinik und Poliklinik für Nuklearmedizin und der Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, alle derzeit im innerstädtischen Bereich befindlichen Kliniken am Standort Kröllwitz vereint. Neben den damit geschaffenen Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Betrieb des Universitätsklinikums werden durch den mit diesem Neubau zu errichtenden Lehr- und Forschungskomplex erstmals optimale Bedingungen für den universitären Betrieb geschaffen.

Mit der Klinikerweiterung werden u.a. ein OP-Komplex mit 23 Operationssälen, neuen Intensivstationen, eine Blutbank, eine neue Zentralsterilisation sowie poliklinische Bereiche geschaffen. Zeitlich parallel zum Neubau erfolgt die schrittweise Sanierung der bereits vorhanden Gebäude. Begonnen wurde mit der Sanierung des Bettenhauses I ab August 1999. Die Umbaumaßnahmen sollen an diesem Gebäude im Jahr 2003 abgeschlossen sein.

Am 06.04.2000 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau des Klinikums Kröllwitz. Bis Jahresende wurde der Rohbau für die ersten 4 Gebäude errichtet (Funktionsgebäude 1 bis 4 ), die künftig den Zentral-OP, Intensivstationen, Transfusionsmedizin, NTZ, Notaufnahme, Polikliniken und den Hubschrauberlandeplatz aufnehmen. Mit dem bauseitigen und betriebstechnischen Ausbau wurde begonnen.

Nach dreieinhalbjähriger Bauzeit, weihte der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt am 06. Juni 2003 den Erweiterungsneubau ein. Das Klinikum am Standort Kröllwitz das modernste Krankenhaus der Maximalversorgung in der Region.

[Quelle: Uni]

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[04] - Biologicum, Universität, FB Biologie

Weinbergweg 10
1998–99
Kister Scheithauer Gross

Seit den 1930er Jahren existieren Planungen, die naturwissenschaftlichen Fachbereiche der Universität am Weinbergweg zu konzentrieren.

Mit dem Neubau des Biologicums fand dieses Konzept, zeitgleich mit der Umnutzung von Teilen der nahegelegen Heeresluftnachrichtenschule (Nr. 191) für Universitätszwecke, seine Fortsetzung. Die beiden schon fertiggestellten biologischen Institute präsentieren sich als eng nebeneinandergestellte Kuben, die ein geschossübergreifendes Gewächshaus als Atrium einklammern. Der lichtdurchflutete Kern ist Verkehrsfläche sowie Bewegungs- und Aufenthaltsraum für die Studierenden, eine atmosphärische Synthese aus Pflanzenhaus und Glaspalast als Reminiszenz Bauformen aus der Frühzeit der technischen Moderne. Außen verbindet die gelbe Ziegelschale beide Trakte zur optischen Einheit. Die liegenden Fensterformate und die Reduktion des Architekturvokabulars auf orthogonale Strukturen im Sinne der aktuellen Neomoderne entsprechen ebenso wie das an Industriebauten erinnernde Baumaterial dem funktionalen Charakter einer modernen wissenschaftlichen Einrichtung. Die Fensterwände im Erdgeschoss erfahren durch prismatisch umbrochene Natursteingewände eine ausgesprochen monumentale, an expressionistische Architektur erinnernde Betonung.

[aus: Architekturführer Halle an der Saale von Brülls und Dietzsch]

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[05] - Universität, FB Biochemie/Biotechnologie, Institut für Biotechnologie

Kurt-Mothes-Straße 3
1996–99 (Umbau)
Jürgen Kunz


Das Biotechnikum ist ein kurz vor der Wende fertiggestellter Komplex, dessen vier Flügel um einen Innenhof gruppiert sind. Das dreigeschossige Laborgebäude bildet die Straßenfront. Im Zuge eines Umbaus wurde der langgestreckte Baublock mit Mittelkorridor neugestaltet und um ein flachkuppelartiges Dachgeschoss erhöht, das in Quer- und Längsrichtung gewölbt ist und nach der Aussage des Architekten eine Art "Walfischrücken" bildet. Durch die "organische" Dachlinie entsteht eine auffällige Architekturform von beachtlicher Fernwirkung in einem weitläufigen und städtebaulich akzentarmen Umfeld. Dazu trägt auch die Sonnenschutzanlage der straßenseitig vorgehängten Fassade bei, die als variabel verstellbares Raster aus Glasplatten eine Art Schuppenstruktur bildet. Dach- und Fassadengestaltung lösen organismische Assoziationen aus und bieten zugleich ein betont technisches Erscheinungsbild.

Der Versuch, illustrative Architektur mit einer dem Zweck entsprechenden gestaltsymbolischen Wirkung zu schaffen, führt hier allerdings zu einem formal bedenklichen Auseinandertreten des modernisierten Labortrakts und der unveränderten Altbauten.

[aus: Architekturführer Halle an der Saale von Brülls und Dietzsch]

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[06] - Studentenwohnheime des Studentenwerkes Halle

Diese aus vier Wohnheimen bestehende Anlage liegt am Weinberg in unmittelbarer Nachbarschaft zu verschiedenen Einrichtungen der Universität: die Fachbereiche Mathematik/Informatik, Chemie, Biologie, Pharmazie, Medizin, das Biotechnikum, das Biologikum und das Rechenzentrum sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Drei der vier elfgeschossigen, baugleichen Hochhäuser wurden rekonstruiert und stehen mit einer neugestalteten Raumaufteilung in Form von Wohngemeinschaften zur Verfügung. Zu jeder Wohngemeinschaft gehören 6 - 7 Einzelzimmer, 2 Bäder, 1 Gemeinschaftsküche sowie ein gemeinschaftlicher Aufenthaltsraum. Alle Zimmer sind möbliert. Alle Zimmer der Wohnheime II, III  und IV verfügen über einen Datenanschluss an das Netz der Universität.  Im unsanierten Wohnheim I sind die Sanitärbereiche und die Gemeinschaftsküchen für alle Mieter in der Etage nutzbar. In allen vier Wohnheimen findet man im Kellerbereich Räume mit Waschmaschinen und  Wäschetrockner sowie Fahrradabstellräume.

Auf dem Gelände der Wohnanlage kann man eine Station von Teilauto und eine Fahrradausleihe nutzen. Die Kindereinrichtung des Studentenwerkes und die Mensa direkt vor den Wohnheimen runden den kleinen Campus ab.

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[12] - Universität, FB Mathematik und Informatik, FB Physik, Universitäts- und Landesbibliothek...

Von-Seckendorff-Platz1–4/Von Danckelmann-Platz 1–4
1934–37
Ernst Sagebiel, Herresbauamt, Baubüro der Luftwaffenbauverwaltung (Erich Bohne, Regierungsbaumeister Reinhardt)


Da Sagebiels 1939 entworfenes Gauforum am Giebichensteiner Saaleufer nie zur Ausführung kam, blieben Herresluftnachrichtenschule und Flak-Kaseme die größte Baumassnahme der NS-Zeit in der Stadt. Sie stand in Zusammenhang mit dem Aufbau einer modernen Luftkampftruppe im Zuge der Kriegsvorbereitung und umfasste neben den Schulbauten eine Kaserne mit Offizierskasino, Magazinen, Panzerhallen und Werkstätten für die 5. Batterie der I. Abteilung des Flakregiments Nr. 33. Das Lehr- und Versuchsregiment der Luftnachrichtenschule, mithin der gesamte Flugbetrieb, war seit 1937 auf dem neuen Fliegerhorst in Köthen stationiert. Die Schulbauten wenden sich als große Dreifflügelanlagen einem Appellplatz zu, dessen Zugang zwei pavillonartige Wachhäuser flankieren. Die Innenhöfe sind durch kolonnadenartige Gänge begrenzt. Jenseits des Platzes erstreckt sich das Kasernenareal, eine ca. 1 ,5 km lange Garnisonstraße erschließt in einer ovalen Schleife den Bereich der Mannschafts- und Funktionsbauten, der Magazine und Werkstätten. Die Wohngebäude, einfache Zweigeschosser mit Satteldächern, sind als kurze Zeilen an geschwungenen Straßenzügen locker gruppiert, wobei dem Gartenstadtcharakter der Kaserne auch Tarnfunktion zukam. Die Bauten des Rakregimen1s, in den 1990er Jahren zum Großteil abgerissen, bildeten große , Appellplätze. Wie viele Bauten der NS-Luftwaffe vermeidet auch diese Anlage den archaischen Klassizismus der NS-Repräsentationsarchitektur. Sie ist einer Sachlichkeit verpflichtet, die zum Selbstbild der Luftwaffe als technisch modernster Truppengattung besser zu passen schien. Ein klassizistischer Anklang fehlt dennoch nicht, Tessenows berühmte Landesschule in Dresden-KIotzsche scheint den Architekten als Vorbild vor Augen gestanden zu haben.

[aus: Architekturführer Halle an der Saale von Brülls und Dietzsch]

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[03] - Bio-Zentrum

1998

Auf den mehrheitlich spezialisierten Flächen des Bio-Zentrums haben sich biotechnologisch bzw. biomedizinisch ausgerichtete Einrichtungen angesiedelt, so dass sich der Standort speziell in dieser Fachrichtung weiterentwickelt und internationale Anerkennung erreicht hat.

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Gewächshäuser auf dem Dach des Bio-Zenrums

[09] - Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik

Weinbergweg 2
1995–97
Richard Pentlehner


Die 1992 als erstes Max-Planck-lnstitut in den neuen Bundesländern gegründete Einnrichtung ging aus dem Institut für Festkörperphysik und Elektronenmikroskopie der Akademie der Wissenschaften der DDR hervor.

Der Neubau steht am Südzipfel des naturwissenschaftlichen Campus der Martin-Luther-Universität. Der lang gestreckte Baukörper auf dem Grundriss eines Kreissegments folgt den Hanglinien und verbirgt sich hinter einem schönen alten Baumbestand. An den Stirnseiten sind Werkstatt- und Experimentierhalle angeordnet. Ein breiter Mittelflur mit Rundstützen zieht sich über die gesamte Länge des Gebäudes. An der Südseite sind Büros mit Blick in den Garten angeordnet, an der Nordseite Labors. Aufgelockert wird das konventionelle Organisationsprinzip durch ein transparentes Foyer in der Mitte des Traktes. Hier befinden sich Treppenhaus, Bibliothek, Cafeteria und Seminarräume. Seminar- und Vortragsräume treten im Erdgeschoss als spitzwinkliges, holzverschaltes Volumen aus dem Riegel hervor, ein prismatisch gebrochener Treppenturm mit schrägen Wänden unterbricht die langen Fensterbänder.

Die farblich aparten, zum Teil aber augenfällig unsoliden Materialien (Wellblech und Sperrholz) illustrieren die Nutzung der einzelnen Bauteile: Sichtbeton und Stahl an den Werkstattbereichen, Holz und Teppichboden in den Büro- und Seminarräumen.

Zwei schräge Glasbrücken verbinden den Neubau mit den rückwärtig gelegenen Altbauten. Zum Institut gehört ein Gästehaus im nördlichen Teil des Geländes.

In unmittelbarer Nachbarschaft. zum neomodernistischen Biologicum mit seiner strengen Kastenarchitektur verrät Pentlehners moderat dekonstruktivistische Architektursprache das Vorbild Günter Behnischs.

[aus: Architekturführer Halle an der Saale von Brülls und Dietzsch]

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[23] - Eissporthalle

Die hallesche Eissporthalle wurde 1967 gebaut und 1969 überdacht. Bis 1990 war sie als Sportstätte für Wettkämpfe wie Eishockey, Boxen und Handball. Gleichzeitig wurde sie für den Schulsport genutzt.

1990 erfolgte die Schließung aufgrund technischer Mängel und zu hoher Sanierungskosten.

Erst 1998 konnte aufgrund der Übernahme der Eissporthalle durch eine Betreibergesellschaft die Sanierung erfolgen.

Seit Oktober 1998 können die Hallenser und Gäste der Stadt Halle in ihrer Freizeit nun wieder dem Eissport nachgehen.

 
Technische Daten: 
Hallengröße:   72 X 58 m
Größe der Eisfläche:   60 X 30 m
Kälteanlage:   Solekühlaggregat in Wasser gekühlter Ausführung von 480 kw

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BEC GmbH – BiotEchniC

Weinbergweg 22; 06120 Halle 
 
Geschäftsführer:
Prof. Dr. habil. Wolfgang Loettel
Dipl.-Braumeister Eyk Loettel
Telefon: (0345)55 59-7 63

Entwicklung von Verfahren und Produkten der Biotechnologie, Lebensmitteltechnik, Umwelttechnik

BIO Mitteldeutschland GmbH

BioZentrum; Weinbergweg 22; 06120 Halle 
 
Geschäftsführer:
Dr. Jens A. Katzek
Telefon: (0345)55 59-8 50 
 
Stärkung in der biotechnologischen Wirtschaft in Mitteldeutschland  
Die BIO MItteldeutschland GmbH (BMD) koordiniert die Biotechnologie-Offensive des Landes Sachsen-Anhalt. Ihr Ziel: die Biotechnologie in unserem Land bwz. in Kooperation mit Sachsen und Thüringen in ganz Mitteldeutschland zu stärken, unter anderem mit einem zu entwickelnden Marketingkonzept. Zudem soll Sachsen-Anhalt insbesondere im Bereich der Pflanzenbiotechnolgie zu einem wichtigen Zentrum in Deutschland werden. Die BMD übernimmt politische Lobby-Arbeit, um für Unternehmen entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Sie unterstützt Biotechnologiefirmen und Start-Ups bei der Ausarbeitung von Business-Plänen und bei der Suche nach Venture Capital. Außerdem koordiniert sie Netzwerk-Projekte beim Technologietransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. 

BioSolutions Halle GmbH

 Weinbergweg 22 ; 06120 Halle
 
Geschäftsführer:
Dr. Reinhard Paschke
Telefon: (0345)5 52-16 01

Servicearbeiten sowie FuE auf den Gebieten
Biologie, Biochemie und Biotechnologie, hämatologisch-onkologische Untersuchungen

ICON Genetics GmbH

BioZentrum , Weinbergweg 22; 06120 Halle
 
Geschäftsführer:
Prof. Yuri Gleba
Telefon: (0345)55 59-8 86 

Pflanzenbiotechnologie 
Die Icon Genetics GmbH hat ein Züchtungsverfahren für Planzen entwickelt, das dafür sorgt, dass neue Eigenschaften in der Pflanze bleiben, in die sie eingebracht wurden. Mit der konventionellen Züchtung ist das nur sehr eingeschränkt möglich. Das genetische Kennzeichungsverfahren LexiCON verspricht mehr Transparenz beim Einsatz transgenen Saatguts: Mit ihm sind Spuren fertiger Pflanzen nachzuweisen. Die Pflanze hat sozusagen künftig ihren Ausweis dabei. Damit könnten zum Beispiel staatliche Untersuchungsämter Spuren transgener Rohstoffe finden - ebenso wie dem Züchter, von dem das Saatgut stammt. Ein weiteres Feld für Icon Genetics sind Verfahren rund um die Pflanze als Fabrik - also etwa als Wirt für pharmazeutische Wirkstoffe oder die Züchtung von Industriepflanzen wie Kartoffeln mit extrem hohem Stärkegehalt. Hier hat Icon Genetics Verfahren entwickelt, die den Gehalt von Inhaltsstoffen erhöhen und so die pflanzliche gegenüber der chemischen Synthese wirtschaftlich machen - und entsprechende Sicherheitsbarrieren bieten. 

novosom AG BioZentrum; Weinbergweg 22; 06120 Halle
 
Vorstand:
Dr. Steffen Panzner
Telefon: (0345)55 59-8 36
Probiodrug AG

Biozentrum; Weinbergweg 23; 06120 halle

Vorstand:
Dr. Hans-Ulrich Demuth
Arnd Christ
Telefon: (0345)55 59-9 00

Forschung, Entwicklung, präklinische und klinische Testung von neuen Arzneimitteln auf Basis eines target- orientierten Wirkstoffdesigns 

Unbemerkt und selbstverständlich setzt unser Körper in jeder Sekunde äußere Reize in innere Signale um. Zahlreiche Signalkaskaden greifen dabei ineinander und laufen ungestört ab. Doch schädliche Umwelteinflüsse und zivilisatorischer Stress stören in der modernen Gesellschaft diese Abläufe, der Mensch wird krank. Die Probiodrug AG entwickelt an ihrem Standort in Halle neuartige Medikamente, mit denen diese gesellschaftsbedingten Erkrankungen zukünftig erfolgreich behandelt werden können.
Eine der bekanntesten Zivilisationskrankheiten ist Diabetes mellitus. Weltweit leiden 135 Millionen Menschen an dieser Stoffwechselkrankheit. Tendenz steigend, denn eine immer älter werdende Bevölkerung und zunehmende Übergewichtigkeit bedingen den rapiden Anstieg. Neben Aufklärung über Sport und Ernährung versuchen Krankenkassen und Mediziner, das Fortschreiten der Krankheit mit Medikamenten zu bremsen, bevor die Anwendung von Insulin unumgänglich wird.
Probiodrug begegnet dieser Stoffwechselkrankheit mit der Entwicklung oraler Antidiabetika und entwickelte sich mit einem neuartigen Therapiekonzept, umfangreichem Patentportfolio und der Entwicklung eigener Wirkstoffkandidaten zu einem international anerkannten Technologieführer. Die Grundlage der Forschungs- und Entwicklungsarbeit beruht auf der Kenntnis grundlegender Mechanismen zahlreicher moderner Zivilisationskrankheiten. Die Experten von Probiodrug untersuchen dazu bestimmte Schlüsselreaktionen in den Signalkaskaden des Stoffwechsels sowie des Nerven- und Immunsystems. Aus dieser Arbeit resultieren bis heute 26 Patentfamilien, die eine wichtige Grundlage für neue Therapieansätze gegen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Depression oder Schuppenflechte sind. Insbesondere im Bereich Diabetes steht das Unternehmen mit zwölf Patenten für neue Wege in der Diabetesbehandlung an der Spitze des internationalen Wettbewerbs.
Der Ansatz von Probiodrug nennt sich Inhibitortechnologie. Das zugrundeliegende Prinzip beruht auf Hormonen und den sie inaktivierenden Enzymen. Hormone lassen sich als Botenstoffe in verschiedene chemische Klassen unterteilen. Zu einer dieser Stoffklassen zählen auch die Peptidhormone, die auf ihrem Weg durch die Blutbahn von bestimmten Enzymen gespalten und dadurch aktiviert oder inaktiviert werden. Probiodrug entwickelt Moleküle, die diese deaktivierende Enzyme temporär blockieren. Diese sogenannte Inhibitortechnologie verlängert die Wirkzeit aktiver Hormonspezies unter pathophysiologischen Bedingungen.
Diese Technologie mit ihren vielversprechenden Produktkandidaten, das breite Patentportfolio und die Ausrichtung auf riesige Pharmamärkte überzeugte von Anfang an Investoren. Dazu zählt vor allem die Bonner tbg Technologie-Beteilligungs-Gesellschaft mbH der Deutschen Ausgleichsbank, die den heutigen Vorständen Hans-Ulrich Demuth und Konrad Glund seit der ersten Stunde zur Seite steht. Der Erfolg zeigt sich: das als Spin-Off des Hans-Knöll-Instituts für Naturstoff-Forschung in Jena entstandene Unternehmen beschäftigt heute über vierzig Mitarbeiter, die ihre Erfahrungen aus der Chemie, Biochemie, Genetik und Molekularbiologie sowie Pharmakologie in die Forschungsarbeit einbringen.
Mit diesem Team führt Probiodrug neuartige Wirkstoffe bis in frühe klinische Testphasen. Die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse stehen für Medikamentenkandidaten, die ihre Wirksamkeit in definierten Entwicklungsphasen bereits bewiesen haben. Diese lizenziert Probiodrug an Partner aus der Pharmaindustrie zur Weiterentwicklung und Kommerzialisierung aus. Dabei sorgen die Gründer des Unternehmens gemeinsam mit ihren Mitarbeitern dafür, dass auf dem Weg zum ertragsorientierten Unternehmen der akademische Spirit in den Laboren nicht verloren geht.
(Quelle:dta)

Scil Proteins GmbH

Heinrich-Damerow-Str.1; 06120 Halle


 
Geschäftsführerin:
Frau Dr. Ulrike Fiedler
Telefon: (0345)27 99-63 30

Verfahrensentwicklung zur Herstellung rekombinanter Proteine in E. coli, Small und pilot Scale Produktion von rekombinanten Proteinen für Validierung, Strukturaufklärung und Präklinik, Produktentwicklung für Wundheilung, Knorpel- und Knochenregeneration  
 
Als Teil der SCIL-Gruppe (ca. 100 Mitarbeiter) beschäftigt sich SCIL Proteins mit der Produktion, Analyse und Reinigung so genannter rekombinater Proteine. Das sind Proteine, die in Organismen hergestellt werden, in denen sie eigentlich nicht vorkommen. SCIL Proteins hat beispielsweise die Wirkstoffe zur Produktion von neuem Knorpelgewebe, für die im Wachstumskern "Rekombinate Proteine" die Herstellungsverfahren erbrobt werden. Normalerweise ist der Körper nicht in der Lage, Knorpelgewebe neu zu bilden. Bei Verletzungen, die gerade bei modernen Hightech-Sportarten häufig vorkommen, gab es bisher nur die Möglichkeit, beschädigte Teile des Knorpels abzuschleifen. Durch das neue Verfahren werden die Stammzellen angeregt, Knorpelgewebe neu aufzubauen. Eine Behandlung wäre damit recht einfach. Das Protein müsste nur an die betroffene Stelle verpflanzt werden. Ein weiteres Hauptaugenmerk liegt auf der neuen Affilin-Technologie, der Produktion künstlicher Antikörper in Bakterien. Diese Technologie ist vor allem aus Kostengründen eine wichtige Alternative zur herkömmlichen Antikörper-Produktion. Den Affilinen, neuartigen Bindemodulen, geben die Forscher je nach Einsatz einen spezifischen "Schlüssel" mit, so dass sie an bestimmte Moleküle andocken können. Eingesetzt werden kann diese Technologie bei diagnostischen Tests, wo markierte Molek+le bestimmte Fremdkörper im Blut nachweisen. Möglich ist auch, Wasser von spezfischen Schadstoffen zu reinigen. 

Scanbec GmbH

Weinbergweg 23; 06120 Halle

Geschäftsführer:

Dr. Antje Breitenbach

Mathias Zachlod

Telefon: (0345) 5559-749

 

Elektrische Biochips zur Analyse von Lebensmitten und Umwelthabitaten

 

BEC Innovations- und Technologie GmbH

Gebäude 1
 
Geschäftsführer:
Dipl.-Ing. Mathias Zachlod
Telefon: (0345)55 59-7 80

Planungs- und Beratungsleistungen auf den Gebieten Umwelt- und Verfahrenstechnik

BioSoil Deutschland GmbH

Biosoil Deutschland GmbH

Erich-Neuß-Weg 15

06120 Halle Saale)

 

 

Geschäftsführer

Dipl. Geologe  Dipl. Geophysiker Eize Drenth

Ir.  A. van Diem

 

Tel.: 0345  550 1901

Fax: 0345  550 1902

Mikrobiologische Boden- und Grundwassersanierung

Christian Matschiner Umweltservice

Gebäude 1
 
Ansprechpartner:
Dipl.-Bw. Christian Matschiner
Telefon: (0345)55 83-6 49

Umwelt-Consulting, Projekt-Management, Projekt-Abwicklung, Vermittlung von Bauleistungen

D & K - Daber & Kriege Halle GmbH

Gebäude 1
 
Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Christian Schlattmann
Telefon: (0345) 27 98 06 72

Ingenieur- und Architektenleistungen auf dem Gebiet der Freianlagenplanung, Umweltverträglichkeitsstudien, landschaftspflegerische Begleitpläne, Grünordnungs- und Flächennutzungspläne

ECH - Elektrochemie Halle GmbH

Gebäude 1
 
Geschäftsführer:
Prof. Dr. habil. Hermann Matschiner
Telefon: (0345)55 83-7 11

Entwicklung, Erprobung und Fertigung von elektro-chemischen Analysegeräten

FÖST - Fördergemeinschaft ökologische Stoffverwertung e.V. Halle/Saale

Gebäude 1
 
Geschäftsführer:
Dr. Ute Bauermeister
Telefon: (0345)55 83-7 05

Innovationsförderung, Projektbearbeitung, Öffentlichkeitsarbeit, Förderung und Entwicklung von Technologien und Verfahren zur ökologischen Stoffverwertung in enger Kooperation mit Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Veröffentlichung der Berichte Ökologische Stoffverwertung

GNS - Gesellschaft für Nachhaltige Stoffnutzung mbH

Gebäude 1
 
Geschäftsführer:
Dr. Ute Bauermeister
Prof. Dr. habil. Herbert Spindler
Telefon: (0345)55 83-7 54

Entwicklung und Umsetzung von Verfahren zur Stoffwandlung, energetischen und stofflichen Nutzung und Verwertung von Biomasse, nachwachsenden Rohstoffen und Abfällen

RCS Reinforced Composite Solutions GmbH

Geschäftsführer:
Walter Busch
Telefon: (0345) 55 59-6 64

Ingenieurleistungen auf dem Gebiet der faserverstärkten Produkte 

Scanbec GmbH

BioZentrum

Geschäftsführer:
Dr. Antje Breitenstein
Telefon: (0345)55 59-7 49

Elektrische Biochips zur Analyse von Lebensmitteln und Umwelthabitaten

SRT - Strahl- und Reinigungstechnik GmbH

Gebäude 1
 
Geschäftsführer:
Heidemarie von der Ohe
Dr. Jürgen von der Ohe
Telefon:(345)6 89 39 94

CO2-Trockeneisstrahltechnik, Entwicklung von strahltechnischen Verfahren

SorTech AG

SorTech AG

Weinbergweg 23

06120 Halle Saale  

 

Alternativ. Gebäude 1

 

Vorstand Walter Mittelbach, Walter Oblin  

Tel.: 0345  279809 0

Fax: 0345  279809 98

 

Hersteller von Adsorptionskälteanlagen im kleinen Leistungsbereich für Anwendungen der thermischen Kälteerzeugung (z.B. solare Kühlung, Kühlung mit Fern- oder Prozesswärme)

 

www.sortech.de

angaris GmbH

Gebäude 2
 
Geschäftsführer:
Dipl.-Phys. Bernd Engers
Dipl.-Ing. Jens Schultz
Telefon: (0345)27 99-64 50

Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Komponenten, Systemen und Technologien zur Herstellung funktioneller dünner Schichten für die Sensorik und Mikrosystemtechnik sowie innovative Lösungen zur Anbindung komplexer sensorischer Systeme an industrielle Feldbusse

boraglas GmbH

Gebäude 1
 
Geschäftsführer:
Dipl.-Phys. Reinhard Borek
Dr. Thomas Rainer
Telefon: (0345)55 83-9 46

Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der gezielten Änderung der optischen Eigenschaften von nanometall-partikelhaltigen Gläsern; Entwicklung von Verfahren zur Markierung, Beschriftung und Dekoration von Gläsern; Entwicklung und Produktion von Polarisationsfiltern; Entwicklung neuartiger Speichermaterialien für die optische Datenspeicherung

F.O.B. GmbH | Gesellschaft zur Fertigung Farbiger Opto- elektronischer Bauelemente

Gebäude 1
 
Geschäftsführer:
Dr. Wolf-Gernod Drost
Telefon: (0345)55 83-7 16

Umsetzung der Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Modifizierung von Glasoberflächen, Entwicklung und Produktion neuartiger dichroitischer Polarisatoren auf der Basis von Flachglas als Bestandteil farbiger Anzeigesysteme

AbaMediCus - Heiko Menge und Frank Sauerbier GbR

Gebäude 1 
 
Geschäftsführer:
Dipl.-Phys. Heiko Menge
Dipl.-Phys. Frank Sauerbier
Telefon: (0345)55 83-7 44

Entwicklung, Produktion und Vertrieb innovativer Medizintechnik sowie von EDV/Informationssystemen für Anwendungen im medizinischen Bereich

KWS-COMPUTERSERVICE

Mehrzweckgebäude
 
Dipl.-Inf. Jens Kowalsky
Telefon: (0345)55 83-6 78

Internetdienste – Softwareentwicklung, Administration - Netzwerkbetreuung - PV-Service, Vertrieb von Hard- und Software 

Tensor Computersysteme & Softwareentwicklung Ingolf Müller

Ansprechpartner:
Ingolf Müller
Telefon: (0345)55 59-8 47

Wissenschaftliche Softwareentwicklung, EDV-Schulungen

Datenverarbeitungszentrum Halle GmbH

Geschäftsführender Gesellschafter:
Dr. Werner Hannemann

Daniel-Vorländer-Straße 6
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345 6932-516
Fax: 0345 6932-501
E-Mail: whannemann@dvz-halle.de

Das Datenverarbeitungszentrum Halle GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit langjährigen Erfahrungen in der Branche der Informationstechnologie. Sie treffen auf ein unverwechselbares Unternehmens-Netzwerk, das

für die Lösung der Kundenprobleme bereithält.

mse GmbH Fischer & Madlener

  mse GmbH Fischer & Madlener 
  Niederlassung Halle 
  Heinrich-Damerow-Straße 2
  06120 Halle

  Ansprechpartner:
  Frau Antje Herzer
  Herr Matthias Flegel

  Tel. 0345-4780110
  Fax. 0345-4780113
  www.mse-gruppe.de
  info@mse-gruppe.de

  Vertrieb von IT-Lösungen für die Entsorgungswirtschaft, 
  die Immobilienwirtschaft, 
  für Bildungsträger und Personaldienstleister
  Softwarekonzeption und -entwicklung, Customizing, Schulung, Beratung 
  Projektmanagement sowie IT-Support

CALLIDUS Precision Systems GmbH

Gebäude 1
 
Geschäftsführer:
Dr. Erik Niebuhr
Telefon: (0345)55 83-6 33

Hard- und Softwareentwicklung; Entwicklung, Vertrieb und Unterhaltung von 3D-Laser-Messtechnik; Entwicklung, Vertrieb und Unterhaltung von Software

HKS - Prozeßtechnik GmbH

Gebäude 1
 
Geschäftsführer:
Dipl.-Ing. Olaf Hollmann
Dipl.-Ing. Michael Kiese
Dr. Volker Schauder
Telefon: (0345)6 83 09-0

Spezialmesstechnik zur Qualitätssicherung
Ingenieurleistungen auf dem Gebiet der Mess- und Computertechnik, Automatisation der Schweißtechnik, Serviceleistungen für Schweißstromquellen

HKS DIGITAL SYSTEMS - Hollmann Kiese Schauder GbR

Gebäude 1
 
Hollmann Kiese Schauder GbR
HKS DIGITAL SYSTEMS (T I)

Geschäftsführer:
Dipl.-Ing. Olaf Hollmann
Dipl.-Ing. Michael Kiese
Dr. Volker Schauder
Telefon: (0345)6 83 09-0

Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Messtechniklösungen in rauer industrieller Umgebung Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Spezialsensoren kundenspezifische Messtechniklösungen auf Basis digitaler Signalprozessoren, Rechnersysteme und Systemlösungen

MIDIC GmbH

Gebäude 1
 
Geschäftsführer:
Dipl.-Ing. Thomas John
Telefon: (0345)68 48 90 10

Ingenieurvermessung, Architekturvermessung, Photogrammetrie, Karten- und Bildaufbereitung, CAD-Bearbeitung, Geoinformatik und Consulting

MSC-Technik Mess-, Sensor- und Computertechnik GmbH

Gebäude 1
 
Geschäftsführer:
Dr. Wilfried Faber
Telefon: (0345)5 40 02 76

Dynamische dreidimensionale Vermessung von Anlagen und Objekten, Prozessüberwachung und -steuerung beim Widerstandsschweißen, Software für Schweißtechnik und -ausbildung

Meridian Tek AG

Meridian Tek AG

Weinbergweg 22
 
Geschäftsführer: 
Dr.-Ing. Andreas Fischer 
Telefon: (0345)55 59-9 51

Entwicklung von Sensoren und Sensorsystemen für Spezialanwendungen

Sonotec Ultraschallsensorik Halle GmbH

Nauendorfer Straße 2

06112 Halle

Tel. (0345) 133 170

Architekturbüro Lorenz & Partner

Gebäude 1
 
Ansprechpartner:
Dipl.-Arch. Nadja Lorenz
Telefon: (0345)55 83-6 57

Bearbeitung von Projekten Leistungsphase 1 bis 9, Farbdesign 

FAUST Technische Dokumentationen

Gebäude 1
 
Ansprechpartnerin:
Dipl.-Chem. Roswitha Faust
Telefon: (0345)6 89 00 36

Erstellen technischer Dokumentationen, Gebrauchsanweisungen, Bedienungsanleitungen, Handbücher, Unterlagen für Instandhaltung/Service/Wartung, Schulungsmaterial

Ingenieurbüro Speer

Gebäude 1
 
Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Rolf Speer
Telefon: (0345)55 83-6 83

Planung und Projektierung von Antriebstechnik, Steuerungstechnik, Beleuchtungsanlagen, Haustechnik und Blitzschutzanlagen 

Institut für Bauphysik und regenerative Energie Dr. Arndt & Partner

Gebäude 1
 
Ansprechpartner:
Dr. Holm Arndt
Telefon: (0345)55 83-6 75

Wissenschaftliche Untersuchungen,
Bauphysikalische Diagnostik, Projektentwicklung und -überwachung 

MediaNorm GmbH

Gebäude 1
 
Geschäftsführer:
Prof. Dr. habil. Hermann Matschiner
Markus Ruge
Steffen Wendt

Telefon: (0345)27 99 06 10

Entwicklung und Erstellung von multimedialen Lernprogrammen für genormte Arbeitsvorschriften, insbesondere genormte Analyseverfahren

Profigen Consulting

BioZentrum
 
Ansprechpartner:
Dr. Stefan Kiesewetter
Dr. Brigitte Koch-Pelster
Telefon: (0345)27 98 06 66

Entwicklung und Vertrieb von nukleinsäuregestützten bio-analytischen Testsystemen und EDV-Dienstleistungen in diesem Bereich

VWR International GmbH

BioZentrum
 
Ansprechpartner:
Frank Neuking
Telefon: (0345) 55 59-8 10

Entwicklung und Planung von Laboreinrichtungen

FICHTNER-TRAEDER Medizintechnik GmbH

 Weinbergweg 23
06120 Halle

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Hans-Jörg Fichtner &
Steffen Traeder

Telefon: (0345) 521 05 98

Service-, Kalibrier- und Wartungsarbeiten in der Medizintechnik, Geräteprüfung, kundenspezifisches Gerätemanagement und Betreiben der Technik in Krankenhäusern, Vertrieb von medizinischen Produkten und dazugehörige Betreuung (Dienstleistungen in der Medizintechnik).

MAZ-Mitteldeutsches Archivierungszentrum GmbH & Co. KG

Bio-Nanozentrum

Heinrich-Damerow-Straße 4

06120 Halle

 

Ansprechpartner:

Volkmar Funke

Thomas Bauer

Tel.: (0345) 4780 200

 

 

 

 

Beratung, Produkte und Entwicklung von Lösungen  zum effizienten Dokumentenmanagement und zur elektronischen Archivierung.

Scanservice, Datenerfassung, Posteingangsmanagement, Geschäftsprozessoptimierung, Workflow-Lösungen, Softwareentwicklung

 

Kontaktadressen Biotechnologie

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt
Hasselbachstraße 4
39104 Magdeburg
Tel.: 03 91 - 5 67 01
Fax: 03 91 - 6150 72
www.mw.sachsen-anhalt.de

Staatssekretär im Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt
Hasselbachstraße 4
39104 Magdeburg
Tel.: 03 91 - 5 67 42 80
Fax: 03 91 - 5 67 43 56

WISA Wirtschaftsförderungsgesellschaft für das Land Sachsen-Anhalt mbH
Kantstraße 5
39104 Magdeburg
Tel.: 03 91 - 56 89 90
Fax: 03 91 - 5 68 99 50
welcome@wisa.de
www.wisa.de

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt
Olvenstedter Straße 4
39108 Magdeburg
Tel.: 03 91 - 5 67 19 57
Fax: 03 91 5 - 67 19 64
pressestelle@mlu.sachsen anhalt.de

Bio Mitteldeutschland GmbH
Weinbergweg 22
06120 Halle
Tel: 03 45 - 5 55 98 50
Fax: 03 45 - 5 55 98 53
info@biomitteldeutschland.de 

Bio-Zentrum Halle GmbH und Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH
Weinbergweg 22
06120 Halle
Tel.: 03 45 - 5 58 35
Fax: 03 45 - 5 58 36 01
info@tgz-halle.de
www.tgz-halle.de

Netzwerk für Pflanzenbiotechnologie der Region Nordharz Börde: InnoPlanta e.V. Pflanzenbiotechnologie Nordharz/Börde
Am Schwabenplan lb
06466 Gatersleben
Tel.: 03 94 82 - 7 91 70
Fax: 03 94 82 - 7 91 72
innoplanta-buero@t-online.de
www.innoplanta.com

Kompetenzen für nachwachsende Rohstoffe in Sachsen-Anhalt: IGZ NAROSSAO GmbH Berliner Chaussee 66
39114 Magdeburg
Tel.: 03 91 - 85 89 2 00
Fax: 03 91 - 85 89 2 99
igz@narossa.de
www.narossa.de

Entwicklung von Pflanzenwirkstoffen:
REPHYNA e.V.

Sandtorstraße 23
39106 Magdeburg
Tel.: 03 91 - 5 44 87 45
Fax: 03 91 - 5 44 87 46
1.lueck@rephyna.de
www.rephyna.de 

Die Kompetenz bei Fördermittelanträgen in Sachsen Anhalt: 
ib-Investitionsbank Sachsen-Anhalt
Domplatz 12 - 13
39104 Magdeburg
Tel.: 03 91 - 5 89 17 45
Fax: 03 91 - 5 89 17 54
info@ib-Isa.de

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau vertritt die folgenden Regionen: Dessau, Halle, Anhalt-Zerbst, Bernburg, Bitterfeld, Burgenlandkreis, Köthen, Mansfelder Land, Merseburg-Querfurt, Saalkreis, Sangerhausen, Weißenfels, Wittenberg.

Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau
Franckestraße 5
06077 Halle (Saale)
Tel.: 03 45 - 2 12 60
Fax: 03 45 - 2 02 96 49
info@halle.ihk.de
www.halle.ihk.de

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Magdeburg vertritt die folgenden Regionen: Magdeburg, Altmarkkreis Salzwedel, Aschersleben-Staßfurt, Bördekreis, Halberstadt, Jerichower Land, Ohrekreis, Quedlinburg, Schönebeck, Stendal, Wernigerode.

Industrie- und Handelskammer Magdeburg
Alter Markt 8
39104 Magdeburg
Tel.: 03 91 - 56 93 0
Fax: 03 91 - 56 93 193
falk@magdeburg.ihk.de
www.magdeburg.ihk.de

Wirtschaftliche Verwertung wissenschaftlicher Ergebnisse der Hirnforschung:
InnoMed e.V. Zentrum für Neurowissenschaftliche Innovation und Technologie ZENIT GmbH

Leipziger Straße 44
39120 Magdeburg
Tel.: 03 91 - 6 1174 00
Fax: 03 91 - 6 1174 01
www.zenit-magdeburg.de

Vermarktung nachwachsender Rohstoffe in der Altmark: NinA Naturstoffinnovationsnetzwerk Altmark e.V.
An der Breiten Gehre 13
39638 Gardelegen
Tel.: 0 39 07 - 77 68 32
Fax: 0 39 07 - 77 68 34
buero@nina-innoregio.de
www.nina-innoregio.de

Biotech Gründerzentrurn Gatersleben GmbH
Am Schwabenplan lb
06466 Gatersleben
Tel.: 03 94 82 - 7 91 85
Fax: 03 94 82 - 7 91 86
info@startupbiotech.de
www.startupbiotech.de

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Ämter & Stadt

Eine gute Übersicht bietet www.halle.de in der Rubrik Rathaus Online. Dort findet man alle Formulare und Ämter, die man braucht. 

» Rathaus Online

Weiterhin: 
» Bürgerbüro im Rathaus 
» Bürgerbriefkasten 
» Telefonverzeichnis 
» E-Mail-Center

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Wie komme ich von A nach B

Halle zu Fuß zu erkunden - dem steht nichts im Wege. Erleben Sie eine malerische Altstadt und viel Grün - das macht Halle aus.

Aber auch per PKW und Öffentlichem Nahverkehr kann man alle zentralen und auch entfernten Punkte in Halle erreichen.

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Wohnen in Halle

Der Wohnraum in der Nähe der Innenstadt ist auch für Studierende erschwinglich. Viele Studierende wohnen in großen Altbauwohnungen in Halles Innenstadt in Wohngemeinschaften. Darüber hat das Studentenwerk 3.500 Wohnheimplätze zur Verfügung.

Informationen dazu gibt´s beim Studentenwerk Halle

Linkliste von Wohnungsbörsen 
» WG-Plätze in Halle (Saale)
» Wohnungsangebote bei immobilienscout24.de
» Wohnfinder.de
» IMMOHALdat.de
» Weisenburger Wohnbau
» GWG
» Frohe Zukunft
» Bauverein für Kleinwohnungen

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Bild1 Die Weinberge

Das Gebiet zwischen Heide und Saale war seit dem 13. Jahrhundert von zahlreichen größeren und kleineren Weinbergen und Weingärten bedeckt, die halleschen Bürgern, Pfännern und Patriziern gehörten. Die Blütezeit dieser so genannten „vornehmeren“ Weinberge Halles wird auf das 14. Jahrhundert geschätzt. Sie hatten große Bedeutung für die mittelalterliche Weinkultur. Der hallesche Chronist Dreyhauptbeschreibt den „Saalwein“ als durchaus trinkbar und betont in seinem Werk „Beschreibung des Saal-Creyses“ von 1749/1755: „Wenn diese Weine von guten warmen Jahren sind und lange liegen, pflegen sie sehr stark, ja sehr feurig, als ein alter Rheinwein immer sein kann, zu werden, nur dass sie den kalkigen Erdgeschmack nicht verlieren wollen…“.

 


Weinberge (Aquarell um 1820)

Quelle: Hallesches Monatsheft Nummer 7 (Oktober 1954)

 

Zu gewisser Weltberühmtheit gelangte im 18. Jahrhundert der Nietlebener Weinberg des Aufklärers und Philosophen Dr. Carl Friedrich Bahrdt (1741-1792), der seit 1779 als Schankwirt seines Weinberges bei Halle lebte. Seine Schankwirtschaft soll eine ungeheure Anziehungskraft gehabt haben. Hier fanden von der Polemik über Vorlesungen auch Volksfeste statt. Nach dem Tode Bahrdts gelangte sein Weinberg samt den beiden Weinberghäusern in den Besitz der Frau von Deutekorn. Im Jahre 1805 wurde er von einem Kämmerer Schiff gekauft und gelangte 1834, nebst anderen benachbarten Weinbergen (zusammen 122 Morgen) für 13000 Taler als Bauplatz und Gelände der späteren Heilanstalt in den Besitz der Kommission der Sächsischen Provenzialstände. 1844 wurde auf dem Bahrdtschen Weinberg die Heil- und Irrenanstalt errichtet, die dort fast neunzig Jahre bestand.



Blick vom Weinberg nach Cröllwitz
Quelle: Siegmar Baron von Schultze-Gallera: Wanderungen durch den Saalkreis, 1913




Karte um 1725 (Ausschnitt)
Quelle: Kartensammlung, Stadtarchiv Halle


Die Weinanbaufläche zwischen Saale und Heide betrug um 1700 noch weit über 100 Morgen und ging schon um 1750 stark zurück. Man begann die Weinberge in Äcker und Obstplantagen umzuwandeln. 1795 wurden nur noch vier bewohnte Winzerhäuser erwähnt, die eine Anbaufläche von insgesamt 12 Morgen bewirtschafteten. Um 1850 verblieben noch der Ladenbergsche und der Ebersteinsche Weinberg auf dem Gebiet des heutigen Weinberg sowie der Gansaugische Weinberg (Gelände des Feldschlösschens) südlich der Heil- und Irrenanstalt (siehe Kartenausschnitt).

Die Heil- und Pflegeanstalt

Die erste nachvollziehbare Besiedlung des Areals Weinberg erfolgte mit dem Bau der ehemaligen "Landes Heil- und Pflegeanstalt zu Nietleben". Um 1830 begann die Preußische Provinzialverwaltung mit der Suche geeigneter Grundstücke für den Bau einer Irrenanstalt. Auf der Nietlebener Hügelkette im Bereich des ehemaligen Bahrdtschen bzw. Schifferschen Weinberg wurde man schließlich fündig. Das Gelände umfasste ca. 60 Hektar, davon waren 48,5 Hektar Acker, Gärten und Wiesen. Hier entstand zwischen 1842 und 1847, im Auftrag des Provinziallandtags und der Provinzialregierung und nach der Konzeption des Psychiaters und ersten Anstaltsdirektors Heinrich Damerow, die Provenzial-Irrenanstalt. Die zunächst für ca. 400 Patienten geplante Anlage vor den Toren der Stadt Halle wurde bereits 1844 eröffnet.

 

Noch im 18. Jh. wurden Geisteskranke zusammen mit Straffälligen im Sinn staatlich reglementierter Ordnung in Zucht- und Tollhäusern, eingerichtet in bestehenden Klöstern oder Schlössern, weggeschlossen. Mit der Errichtung der Heil- und Pflegeanstalt sollten im Zuge der Humanisierung der Psychiatrie und der Hygienebewegung alternative Vorstellungen in einem neuen komplexen Anstaltssystem, der „Relativ verbundenen Heil- und Pflegeanstalt", verwirklicht werden. In der Landesheilanstalt Nietleben wurden fortan Geisteskranke jeglicher Art behandelt. Als Besonderheit der Anstalt finden die Behandlung geisteskranker Verbrecher, sowie die Malariabehandlung der Paralytiker statt.

 
Zur Anstalt gehörte seit 1864 eine kleine neuromanische Anstaltskapelle aus Ziegelmauerwerk mit flacher Holzdecke, Glockenturm und Altarnische. Zwischen 1887 und 1894 wurde die Anlage aufgrund drohender Überfüllung deutlich erweitert. Zum vorhandenem Anstaltskomplex, bestehend aus sechs miteinander verbundenen Anstaltsgebäuden, die ein klassisches Carré mit großzügigem Innenhof formten, gesellten sich zusätzliche Wohngebäude für Beamte, Ärzte und Pflegepersonal in villenartiger Bauweise. Hinzu kamen ein mehrteiliger Neubau mit schmiedeeisernen Balkonen und ein zweigeschossiger, mehrflügeliger Putzbau mit Steildach und Betondecken.




Anstaltskirche (Bleistiftzeichnung)
Quelle: Alfred Henze in: MZ vom 9.4.1999

Aufnahmevilla für Frauen (Postkarte)
Quelle: Postkartensammlung, Stadtarchiv Halle

 Außerdem entstanden während der Kaiserzeit, in der umliegenden Parklandschaft verstreut, noch einige Villen bzw. freistehende Wohnhäuser für die Ärzte und das Pflegepersonal sowie ein Gemeindehaus. Durch eine Cholera-Epidemie im Jahre 1893 wurde die Filtration des Wassers der Saale aufgegeben und es erfolgte der Anschluss an die Wasserleitung der Stadt Halle. Seit 1899 hat die Anstalt eine eigene Grundwasserversorgung (mit neuer Pumpstation, Wasserturm usw.). Die städtische Wasserleitung fungiert als Reserve. Weitere Maßnahmen waren der Bau eines Müllverbrennungsofens 1896 und die Einführung von elektrischer Beleuchtung 1906.

 

1909 ging das Feldschlösschen, ein in der Nähe der Anstalt gelegenes Gartengut mit zugehörigen Gebäuden, in den Komplex der Irrenanstalt über und diente ab 1910 als Unterkunft für die Pfleger. Das 1845 erbaute Feldschlösschen, ein zweistöckiges, stattliches Gebäude mit einem etwa 7 Morgen großen Garten, stellte bis 1858 eine beliebte Studentenkneipe und ein beliebtes Ausflugslokal der Hallenser dar, geriet danach aber zusehends in Verruch. Dirnen, Zuhälter und Gesindel hielten sich hier auf. 1863 gelang es den Halloren, die mit den Nietleber Bergleuten befreundet waren, das Gesindel samt Wirt hinauszuwerfen. 1914 erwarb der Provinzialverband das angrenzende Lüttische Ziegeleigrundstück, welches im Laufe der Jahre zu einer Gutswirtschaft mit Schweinemästerei umgestaltet wurde.

Feldschlößchen bei Nietleben
Quelle: Wessner-Collenbey in: Wanderungen durch den Saalkreis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit den Jahren stieg auch die Zahl der Patienten, 1927 waren es schon 950. Zum größten Teil trugen die Patienten selber zu ihrem Lebensunterhalt bei. Der zur Anstalt gehörende landwirtschaftliche Betrieb besaß vier Pferde, zwei Ochsen und sechs Kühe sowie 100 Schweine, die von den Kranken betreut wurden.

 

Mit dem Baubeginn der Kasernen der Heeres- und Luftnachrichtenschule wurde die Heilanstalt 1935 aufgelöst und ihr Gelände samt Bebauung in die entstehende Kasernenanlage integriert.




Heilanstalt (Postkarte)
Quelle: Postkartensammlung, Stadtarchiv Halle

Alte Briefverschlussmarke von 1850
Quelle: www.scheer-halle.de

Situationsplan Heilanstalt um 1910
Quelle: Stadtarchiv Halle

 

Der alte Eckweinberg

Der verbliebene alte Weinberg nahe der Saale befand sich auf Kröllwitzer Gebiet. Auf diesem Gelände hielt sich der hallesche Weinbau am längsten. Der Eckweinberg wurde in den Ebersteinschen Weinberg (Besitz der Rauchfußschen Brauerei) und den Ladenbergschen Weinberg (Besitz des Bruckdorf-Nietlebener Bergbauvereins) unterteilt.

Der Ebersteinsche Weinberg war zeitweise mit über 500 Weinstöcken bepflanzt. Sie fielen 1901 der Rodehacke zum Opfer, als die Rauchfußsche Brauerei das Terrain erwarb. Das nahe gelegene alte Weinbergrestaurant, damals noch mit kleinem Kaffeegarten, war ein beliebtes Ausflugsziel der Hallenser. Später wurde der Garten ausgebaut und das Restaurant mit zwei großen Veranden und einer Konzerthalle ausgebaut. 1929 wurde es abermals renoviert und erfreute sich ab sofort unter dem Namen „Weinberg-Terrassen“ als Ausflugslokal größter Beliebtheit. Der alte Weinberg fiel dem Umbau zum Opfer. Das Gelände wurde in einen Park mit reizvollem Aussichtsturm verwandelt. 




Alter Weinberg
Quelle: Bilderkasten Weinberweg, Stadtarchiv Halle

Weinbergrestaurant
Quelle: Bilderkasten Weinberweg, Stadtarchiv Halle

Luftbild Weinberg
Quelle: Bilderkasten Weinberweg, Stadtarchiv Halle

 

Auf dem Gelände des Ladenbergschen Weinberges befand sich alten Überlieferungen zufolge ein "umbuschter ringförmiger Platz", das so genannte Franzosengrab. Hier sollen französische Offiziere begraben liegen, die 1806 beim Kampf der französischen Artillerie gegen das preußische Infanterieregiment ums Leben kamen. Beim Pflügen des Weinberges wurden Geldstücke napoleonischer Prägung gefunden, die den Anlass zu diesen Überlieferungen gegeben haben. Seit 1900  wurde der Weinberg von der Gärtnerei Heise bewirtschaftet

Das schöne alte Weinberghaus mit seinem Pfälzer-Doppeldach am Ladenbergschen Weinberg nahe der Wilden Saale wurde glücklicherweise bis zum heutigen Tage erhalten und kann auf eine interessante Geschichte zurückblicken.

 

Dem alten Weinberghaus gegenüberliegend befand sich ein kleiner Teich. Der so genannte „Weinbergteich“ war von hohen alten Bäumen umgeben und verfügte über eine beträchtliche Tiefe. Seine Entstehung ist einer Bogenbegradigung der Wilden Saale zu verdanken. Durch das Schaffen von Wegen wurde der Teich mehrfach verkleinert und letztendlich ganz zugeschüttet. An dieser Stelle wurde die Wilde Saale von einer kleinen Brücke überquert. Die alte „Schwanenbrücke“ wurde 1892 erbaut, 1945 unnötig gesprengt und anschließend wieder neu errichtet. 



    



Gärtnerei Weinberg um 1900
Quelle: Bilderkasten Weinberweg, Stadtarchiv Halle

    

Schwanenbrücke am Weinberg um 1890
Quelle: Bilderkasten Weinberweg, Stadtarchiv Halle

  

Zu dieser Zeit wurde das Gebiet der Weinberge noch von einer Kohlenbahn durchzogen. Der Bau der unterirdischen Pferdeeisenbahn begann 1847. Am 25. August 1857 wurde sie in Betrieb genommen und fortan transportierte man mit ihrer Hilfe Braunkohle von der Nietlebener Braunkohlengrube („Neuglücker-Verein-Nietleben-Bruckdorf“) am Südrand der Heide entlang zur Verschiffung an die Wilde Saale. Gut 300 m der Strecke wurden unterirdisch durch einen langen Tunnel geführt. Grund hierfür war eine nicht einmal 100 m hohe Porphyrkuppe. Ein weiterer kleiner Tunnel führte unter dem alten Eckweinberg hindurch zur Wilden Saale. Dort wurde die Kohle über zwei Kipprampen in die so genannten Kohleschurren verladen und weiter transportiert. Die Ladung gelangte auf dem Wasser bis zum rechten Saaleufer vor der damaligen Kröllwitzer Brücke, um dann per Schubkarre die „Rabesche Spinnerei“ zu erreichen. Die Kohlenschleuse der Nietlebener Braunkohlengrube war noch bis 1918 in Betrieb und wurde dann abgerissen.

Nach Stilllegung des Braunkohletagebaus in Nietleben entstand dort der Heidesee mit dem „Seebad Heide“.




Kohlenschurre am Weinberg um 1900
Quelle: Bilderkasten Weinberweg, Stadtarchiv Halle 

 

Allgemeines

Das heutige Areal Weinberg erstreckt sich vom Rande Nietlebens (Gartenstadt Nietleben), 1950 mit 536 Hektar Gesamtfläche von der Stadt Halle eingemeindet, am Südrand der Heide entlang über die Nietlebener Flur (ehemalige Landesheilanstalt und Flugplatz; heute der Stadtteil Heide-Süd) und die Heideallee (früher der Heideweg) bis hin zum heutigen Weinbergweg und Kreuzvorwerk, damals der Gemeinde Kröllwitz (frühere Schreibweise: Grellwitz bzw. Cröllwitz) zugehörig und 1900 ebenfalls von der Stadt Halle eingemeindet.

Die damalige Grenze zwischen Nietleben und Kröllwitz verlief parallel zur Heideallee und dann am Ostrand der Heide entlang. Die maximale Ausdehnung beträgt ca. 2,5 km (Ost-West) mal 1,5 km (Nord-Süd) (siehe Karte).

 


(Quelle: IT-Consult Halle GmbH)

Der Flugplatz Halle-Nietleben

Am 31. März 1925 wurde die "Flugverkehr Halle AG" als Betreiber des Flugplatzes Halle-Nietleben gegründet. Der Magistrat und die Geschäftsführung verhandelten danach mit Behörden und Fluggesellschaften um die Einbeziehung Halles in den Linienflugverkehr. Das erwies sich als schwierig. Vor allem deshalb, weil der nah gelegene Flughafen Leipzig-Mockau als Luftfahrtzentrum Mitteldeutschlands bereits etabliert war. Verkehrsministerium und Preußisches Ministerium für Handel und Gewerbe verwiesen auf die Klärung in direkten Verhandlungen mit den Fluggesellschaften.

Seit 1923 bestanden in Deutschland nur noch zwei Fluggesellschaften, die miteinander konkurrierten: die Deutsche Aero Lloyd AG (DAL) und die Junkers-Luftverkehrs-AG (JLAG), beide mit unterschiedlichen Unternehmensstrategien. Während die DAL ein reines Verkehrsunternehmen war, diente die JLAG vornehmlich dem Absatz von Junkers-Erzeugnissen. Entsprechend sahen auch die Vertragsangebote an die Flughafenbetreiber in Halle aus, die an das Luftverkehrsnetz angeschlossen werden wollten. Die DAL verlangte für jede Linie Zuschüsse, die JLAG wollte sich zwar an der Flughafengesellschaft beteiligen, aber auch Flugzeuge verkaufen und Kilometergelder kassieren.

Die Situation für Halle verbesserte sich, als es im Zusammenhang mit der Beteiligung der Stadt Leipzig an der Junkers-dominierten „Europa-Union" zu Verstimmungen mit der DAL kam. Die DAL trat dem Gedanken näher, die Fluglinien über Halle zu führen und Zwischenlandungen in Halle vorzunehmen. So kam es zu konkreten Vertragsverhandlungen zwischen der DAL und Halle. Der Flugplatz mit seinen Einrichtungen war im Juni betriebsfähig. Am 15. Juni 1925 konnte Oberbürgermeister Dr. Richard Robert Rive das erste Verkehrsflugzeug im Liniendienst der DAL in Halle-Nietleben begrüßen.

In der Folge wurden weitere Verträge mit der DAL abgeschlossen und neue Fluglinien projektiert. So hatte sich der hallesche Flughafen zwar zu einem Konkurrenten für Leipzig entwickelt, die fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten und die mangelnden räumlichen Möglichkeiten erforderten aber 1927 bereits seine Schießung. Der Flughafen bei Schkeuditz (heutiger Flughafen Leipzig-Halle) wurde angelegt.

 

Zeitweise verbanden den Flugplatz, mit einer Pistenlänge von nur 600 m, 14 Fluglinien mit der übrigen Welt. Nach seiner Schließung war er nur noch für den Flugsport von Bedeutung. Ab 1949 wird der Flugplatz Halle-Nietleben für den Modellbau, 1952 dann auch für den Segelflug wieder zugelassen. Ein erneuter Ausbau des Geländes erfolgt 1955. Der Flugbetrieb musste jedoch bereits im April 1968 endgültig eingestellt werden, da das Gelände mit Teilen von Halle-Neustadt überbaut werden sollte.

Flugzeughalle 1925
Quelle: Bilderkasten Heide-Süd, Stadtarchiv Halle

Lageplan Flugplatz 1925
Quelle: Kartensammlung,
Stadtarchiv Halle

Flugplan 1927
Quelle: www.scheer-halle.de

Luftpostbrief 1927
Quelle: www.scheer-halle.de

Die Heeres- und Luftnachrichtenschule

1934 wurde im Norden der Anstalt mit dem Bau der Kasernen der Heeres- und Luftnachrichtenschule entlang der Heideallee begonnen. Nach den Plänen des Berliner Architekten Dr. Ernst Sagebiel wurde ein monumentales Ensemble aus insgesamt etwa 160 Unterrichts-, Mannschafts-, Werkstatt- und Garagenbauten einschließlich einem Offizierskasino und der Wohnsiedlung „Am Heiderand“ geschaffen. Der ehemalige Flugplatz Halle-Nietleben wurde fortan als Fliegerhorst militärisch genutzt. Durch den Bau der Kaserne wurde auch die bis dahin mitten durch das Gelände führende Straße vom Kasernen-Haupttor an der Heideallee nach Nietleben gesperrt. Zentrum der Anlage war ein von Pergolen umfasster Exerzierplatz. Als strukturell eigenständiger Teil der Kasernenanlage reihten sich sieben in sich geschlossene Kasernenhöfe entlang der Ringallee auf. Sie bestanden aus einem straßenbegleitenden Schulungsgebäude, zwei flankierenden Unterkunftsgebäuden und einer über 100 m langen Fahrzeuggarage. Die Ringallee, die den Straßenrand säumenden Platanen und die ausgedehnten Grünflächen zwischen den Häusern lassen die in den 20er Jahren modern gewordene städtische Struktur der Gartenstadt erkennen. 




Heeresnachrichtenschule 1935 (Postkarte)
Quelle: www.scheer-halle.de

Heeres- und Luftnachrichtenschule 1935 (Postkarte)
Quelle: www.scheer-halle.de

Heeres- und Luftnachrichtenschule (Kameradschaftsheim) 1937
Quelle: www.scheer-halle.de 

 

 Mit der Indienststellung der Heeres- und Luftnachrichtenschule 1935 wurde die Landesheilanstalt aufgelöst und durch Um- und Ausbaumaßnahmen in die entstehende General-Maerker-Kaserne integriert. Zum Stammpersonal zählten etwa 1300 Soldaten und Zivilisten, dazu kamen noch einmal etwa 2000 Lehrgangsteilnehmer pro Jahr. Die neu eröffneten Lehreinrichtungen von Luftwaffe und Heer, trennte man 1936 in eine eigene Luftnachrichtenschule und eine Heeresnachrichtenschule.


Flugleitung Fliegerhorst Halle 1943
Quelle: www.scheer-halle.de

 

Rückkehr vom Übungsflug
Quelle: Illustrierte Hallische Nachrichten 1938

Entsprechend den besonderen Aufgaben der Wehrmachsteile Heer und Luftwaffe, hat jeder eine eigene Nachrichtentruppe und Truppennachrichtenverbände. Richtungweisend für die Ausbildung der jeweiligen Nachrichtentruppe und der Truppennachrichtenverbände war die jeweilige Nachrichtenschule in Halle. Die Luftnachrichtenschule hatte bspw. eine entscheidende Bedeutung für den Aufbau eines für die Luftwaffe elementar wichtigen Kommunikationssystems. Weiterhin stand für die Ausbildung auf dem Fliegerhorst Halle-Nietleben eine eigene Flugstaffel zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Nach dem Ende des 3. Reiches im April 1945 wurde das mittlerweile etwa 200 Hektar große und nahezu unzerstörte Kasernengelände zunächst von der 104. Infanteriedivision "The Timber Wolves" der US-Armee besetzt, die die Stadt Halle kampflos einnahm. Ab Juli 1945 übernahmen die sowjetischen Streitkräfte (27. Gardeschützendivision) die Kasernenanlage. Die ehemalige General-Maerker-Kaserne wurde nun zur sowjetischen Garnison „Heide“. Bis 1991 waren in der "Garnison Heide" ständig bis zu 9000 sowjetische Soldaten und Offiziere mit ihren Familien untergebracht. Das Garnisonsgelände wurde mit einer geschlossenen Mauer umgeben und war damit zur Außenwelt nahezu hermetisch abgeriegelt. Es stellte als "Stadt in der Stadt", mit jeglicher technischer Infrastruktur ausgestattet, für die Hallenser Bevölkerung ein Niemandsland dar. Der vorhandene Gebäudebestand wurde durch die sowjetische Garnison voll belegt und im Verlauf der 45 Nutzungsjahre durch mehrere Wohngebäude und eine Vielzahl von Fahrzeuggaragen, Werkstattgebäuden und Tankstellen ergänzt. Unterlassene und nicht fachgerechte Instandsetzungsarbeiten, unzweckmäßige Nutzungen, besonders Bereiche der ehemaligen Landesheilanstalt, führten bis 1990 zum weitgehenden Verschleiß der Gebäudesubstanz und Außenanlagen. Die russische Garnison Heide wurde im Juli 1991 offiziell durch den damaligen Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale), Dr. Klaus Rauen, zur Rückkehr in Ihre Heimat verabschiedet.

 

     

Abzug der Sowjettruppen
Quelle: MZ vom Juli 1991

     

Abzug der Sowjettruppen
Quelle: MZ vom Juli 1991

 

Die Bestandsaufnahme des Kasernenareals nach dem Abzug der sowjetischen Streitkräfte ergab ein "buntes" Nutzungsbild. Die als Krankenpavillons der ehemaligen Landesheilanstalt errichteten Klinkerbauten waren als Offizierslazarett mit Röntgenstation, Apotheke und Behandlungszimmern eingerichtet. Die ehemalige Anstaltskirche hatte man als Turnhalle, das benachbarte Gesellschaftshaus als Basketballsaal umfunktioniert. Ein Gebäudeteil der ehemaligen Anstalt war als Garnisonsgefängnis zweckentfremdet. Unweit der Kirche befand sich der Wirtschaftsbereich der Garnison mit eigener Schweinemastanlage. Im gesamten Gelände verteilt fanden sich Tankstellen mit Tanklagern für Öl und Benzin. Die Lehrgebäude der ehemaligen Heeres- und Luftnachrichtenschule wurden entsprechend weitergenutzt, ebenso das Offizierskasino, Versorgungsbauten und Unterkunftsgebäude.

Der alte Weinbergweg

Von der Heideallee gelangt man in Richtung Norden über den Weinbergweg zum heutigen Kreuzvorwerk. Das Gelände dieser Gegend wurde schon im Mittelalter für landschaftliche Zwecke, insbesondere für die Schafhaltung genutzt, die die Residenz der Magdeburger Erzbischöfe auf dem Giebichenstein erforderte. Der Chronist Dreyhaupt erwähnt in seiner „Beschreibung des Saal-Creyses“, dass das Amt Giebichenstein damals vier „starke Schäfereien“ besaß. Eine alte Schäferei mit den dazugehörigen, einstöckig aneinander gereihten, Arbeiterhäusern (Kabelhäuser) befand sich in Höhe des Weinbergweges, an der Wilden Saale gelegen. Sie wurde von Gärten, neueren Scheunen und Stallungen umgeben. Die Schäferei wurde um 1630 für das ehemalige Vorwerk Gimritz auf Teilen der Wüstung Peutnitz angelegt (siehe Plan von Cröllwitz).

 

 


Schäferei an der Wilden Saale
Quelle: Bilderkasten Weinbergweg, Stadtarchiv Halle

Plan von Cröllwitz um 1890
   Quelle: Kartensammlung, Stadtarchiv Halle

 

Mitte des 18. Jahrhunders folgte eine intensive Modernisierung des Geländes. Zu den zahlreichen Neubauten dieser Zeit gehörte auch das Vorwerk Kreuz, das aus einer viereckigen Gehöftanlage bestand, dessen natürlicher Mittelpunkt ein kleines Gutshaus mit Doppelpfälzerdach war. Da der reizvolle Hofkomplex nach allen Seiten Ausgänge in die Umgebung besaß, erhielt er schließlich den Namen „Kreuz“. Zu diesem landwirtschaftlichen Vorwerk des Amtes Giebichenstein gehörten 225 Morgen Acker, 16 Morgen Wiesen und kleinere Weinberge der unmittelbaren Umgebung. Hier befand sich seit 1740 eine weitere alte Schäferei an die noch die Teiche erinnern, die in drei Stufen, mit zwei Meter Niveauunterschied angelegt wurden. Sie dienten den Schafen als Schwemme und wurden von einer kleinen Quelle gespeist.

 

Als im Jahre 1888 in unmittelbarer Nähe des alten Vorwerks ein Landgestüt gegründet wurde, zog man die Schäfereigebäude in die Pferdezuchtanstalt mit ein, die auch den Namen Kreuz übernahm. Das „Königliche Landgestüt Kreuz“ der Provinz Sachsen besaß 1891 zunächst 95 Hengste, 1900 schon 135 und 1922 annährend 200 Tiere. Den Kernbereich des Gestüts bildete der 1888/89 erbaute und als Dreiflügelanlage gestaltete Hengststall, welcher die Hälfte der Straßenfront zum Kreuzvorwerk einnahm. Er enthielt im Erdeschoss 88 Kastenstände und 26 Laufställe sowie zwei heizbare Sattelkammern. Weiteres wichtiges Element der Anlage ist der der unmittelbar vor dem Stallgebäude liegende, groß dimensionierte Reitplatz. Hier fanden seit 1926 die berühmt gewordenen Kreuzer Pferdeturniere statt, die die größte pferdezüchterische und pferdesportliche Veranstaltung Mitteldeutschlands waren. Man sprach von den „Glanztagen in Kreuz“: Die Elite zeigte ihre Dressurleistungen und die Züchter präsentierten ihre Erfolge. Das Gestüt brachte einen Hengst hervor, der in ganz Deutschland für seine Leistungen berühmt war. Nach ihm, einem Kaltblüter mit Namen Beaufis de Raast, wurde der Hengst an der Kröllwitzer Brücke am Giebichenstein geschaffen. Auch das Laternenfest ist den Kreuzer Tagen zu verdanken: Durch die große Anziehungskraft entschloss sich der Stadtrat, das Laternenfest fortan jährlich zu veranstalten. 




Am Vorwerk Kreuz
Quelle: Bilderkasten Kreuzvorwerk, Stadtarchiv Halle

Gestüt Kreuz Reitplatz
Quelle: Illustrierte Hallische Nachrichten 1938 

Kreuzer Pferdetage in Halle
Quelle: Illustrierte Hallische Nachrichten 1939

Hengst Beaufis de Raast 1940
Quelle: Saale-Zeitung Nr. 260 1940

Tierplastik an der Kröllwitzer Brücke
Quelle: Saale-Zeitung Nr. 260 1940

 

1952 wurde das Gestüt das erste Mal aufgelöst, drei Jahre später wurde es nach völliger Verwahrlosung auf Initiative des damaligen Chefs des Tierzuchtinstitutes Halle, Professor Werner Wussow, neu aufgebaut. 1960 fanden auf dem Gelände des Gestüts Kreuzvorwerk die gesamtdeutschen Ausscheidungswettkämpfe im Springen und der Dressur für die Olympischen Spiele in Rom statt. 10000 Hallenser waren Zuschauer. Kurze Zeit später, im August 1960, wurde das Landgestüt erneut aufgelöst. Die Mechanisierung der Landwirtschaft machte nach damaliger Meinung die Pferdezucht überflüssig. Ende 1960 wurde das Gestüt geräumt.  Ein Teil der Anlage wurde dann zentrale Trainingsstätte der GST, dann des Sportklubs Halle-Kreuz, der den modernen Fünfkampf pflegte. Mit der Streichung dieser Sportart wurde es erneut still um das alte Gestüt. Ein Teil der Stallanlagen diente dem VEB Tierzucht bis 1990 als Bullenverwahr- und Besamungsstation. Seit Ende 1990 stehen die Ställe leer. Heutzutage wird dieses idyllisch gelegene Areal städtebaulich wiederbelebt.

Entstehung des Universitätskomplexes bis 1990

 Westlich der Heideallee begann man in den 50er Jahren, nach Ausbau des Weinbergweges, mit dem Bau des neuen Universitätsgeländes. Begonnen mit der Errichtung des neuen Chemischen Instituts der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1952-1955, sollten am Rande der Stadt in den nächsten Jahren zahlreiche neue Universitätsgebäude entstehen. Mit der feierlichen Übergabe erfolgte auch die Enthüllung der Justus-Liebig-Büste. Zum Gedenken an einen großen deutschen Chemiker und Gründer des ersten deutschen chemischen Unterrichtsinstituts sollte das neu erbaute Institut fortan seinen Namen tragen. Typisch für die damaligen Architekturmoden der 1950er Jahre, denen sich die DDR-Architektur anschloss, ist das elegante Treppenfoyer im Chemischen Institut. Die vier- bis fünfgeschossigen, lang gestreckten Gebäude mit Flachdach und aufwendiger Fassadengliederung wurden von den Architekten W. Fraustadt und L. Pleyer geplant.

Ausbau des Weinbergweges 1927
Quelle: Bilderkasten Weinbergweg, Stadtarchiv Halle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1958 wurde von dem berühmten Pharmazeuten und Biochemiker Kurt Mothes im Auftrag der Deutschen Akademie der Wissenschaften der DDR das Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) gegründet.1964 waren die letzten Labore und Gewächshäuser fertig gestellt und es erfolgte die Eröffnung des Instituts. Neben einem Isotopenlabor standen dem Institut Laborräume, Gewächshäuser und Gartenland zur Verfügung und boten somit optimale Arbeitsbedingungen.

Weitere wichtige Stationen in der Entstehung des neuen Komplexes sind die Gründung des Instituts für Festkörperphysik und Elektronenmikroskopie der Akademie der Wissenschaften (später das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik) 1960 und der Bau des Pharmazeutischen Instituts der Martin-Luther-Universität 1963-1965.

Außerdem entstanden am Weinbergweg zwischen 1966 und 1968 vier Wohnheimhochhäuser, die fortan der Unterbringung von Studenten dienten. 1974 folgte die Übergabe der neuen Mensa. Neben dem Neubau eines Biotechnikums der Universität 1986 folgte ebenfalls der Bau außeruniversitärer Einrichtungen, wie z.B. das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik.

 

Neubau Chemisches Institut 1960
Quelle: Bilderkasten Weinbergweg, Stadtarchiv Halle

 

Neubau Unirechenzentrum 1970
Quelle: http://museum.urz.uni-halle.de/weinbergweg

  

Wohnheimhochhäuser 1968
Quelle: Bilderkasten Weinbergweg, Stadtarchiv Halle

 

 

 


Mensa am Weinbergweg 1974 

Quelle: LDZ Nr. 222 vom 19.09.1974

 

Das Weinbergareal ab 1990

Mit dem Abzug der Sowjetarmee begann die Planung für die weitere Nutzung des Weinbergareals. 1993 wurde im Stadtrat ein Konzept beschlossen, welches Neubauten und Umnutzungen für die Universität, für den Wohnungsbau und für wissenschafts- und technologieorientiertes Gewerbe vorsieht. 1994 erwarb die Stadt 134 Hektar des ehemaligen Kasernengeländes, das Land Sachsen-Anhalt erwarb im gleichen Zeitraum ca. 19 Hektar der Konversionsfläche zur Nutzung für universitäre Zwecke. Von 1995 bis 1997 wurden umfangreiche Abrissarbeiten an den baulichen Hinterlassenschaften der Sowjettruppen durchgeführt. 1997 begannen die Arbeiten am 1. Bauabschnitt des Wohnviertels sowie die Erschließung für den „Wissenschafts- und Innovationspark“ (WIP). Neben dem Neubau von Reihenhausanlagen wurden auch die ehemaligen Mannschaftsunterkünfte aus den 1930er Jahren für die Wohnnutzung umgebaut. In den sanierten Gebäuden am Exerzierplatz und in anderen Kasernenbauten siedelte man Fachbereiche der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Im ehemaligen Offizierskasino ist heute das Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa untergebracht und daneben an der Heideallee nahm 1998 in einem Neubau ein Umweltforschungszentrum seinen Betrieb auf.

Die Entwicklung des Weinberg-Areals schreitet bis zum heutigen Tage weiter voran. Neben den Gebäuden des Technologie- und Gründerzentrums (TGZ) und des Biozentrums siedelten sich das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik,  das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik und zahlreiche neue Firmen an. 
 


Übersichtsplan Weinbergweg

Quelle: http://www.uni-halle.de/maps/weinbergweg.html

 

Legende:

 

Universitäre Einrichtungen:

 

12 -- Fachbereich Geowissenschaften

14 -- Fachbereich Biochemie/Biotechnologie

15 -- Fachbereich Pharmazie

16 -- Fachbereich Chemie

22 -- Mensa Weinbergweg

29 -- Universitätsrechenzentrum, FB Ingenieurwissenschaften, Zweigbibliothek Weinberg

33 -- Sporthalle Weinbergweg

36 -- FB Mathematik/Informatik - Mathematische Institute

38 -- FB Mathematik/Informatik - Institut für Informatik

39 -- FB Biologie - Institut für Genetik, Institut für Pflanzen- und Zellphysiologie

42 -- Studentenwerk

44 -- Zentrum für Angewandte Medizinische und Humanbiologische Forschung (ZAMED)

 

Außeruniversitäre Einrichtungen:

 

MPI -- Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik

FHI -- Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik

IPB -- Institut für Pflanzenbiochemie Halle

TGZ -- Technologie- und Gründerzentrum Haus 1

TGZ II -- Technologie- und Gründerzentrum Haus 2

UFZ -- Umweltforschungszentrum Leipzig/Halle

IAMO -- Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa

Quellen

Literatur:

 

Christian Gottlieb August Runde: Chronik der Stadt Halle (1750-1835), 1933.

Der neue Weg, diverse Ausgaben verschiedener Jahrgänge.

Freiheit, diverse Ausgaben verschiedener Jahrgänge.

Freiherr vom Hagen: Die Stadt Halle in 2 Bänden, 1867.

Hallesches Monatsheft, diverse Ausgaben verschiedener Jahrgänge.

Hallesches Tageblatt, diverse Ausgaben verschiedener Jahrgänge.

Illustrierte Hallische Nachrichten, diverse Ausgaben verschiedener Jahrgänge.

Johann Christoph von Dreyhaupt: Beschreibung des Saal-Creyses, 1749/1755.

Johann Christoph von Dreyhaupt: Dreyhaupt´sche Chronik, 1755.

Liberal-Demokratische Zeitung (LDZ), diverse Ausgaben verschiedener Jahrgänge.

Mitteldeutsche Zeitung (MZ), diverse Ausgaben verschiedener Jahrgänge.

Saale-Zeitung, diverse Ausgaben verschiedener Jahrgänge.

Siegmar Baron von Schultze-Gallera: Die Heide - der hallische Stadtwald, 1929.

Siegmar Baron von Schultze-Gallera: Die Stadt Halle. Ihre Geschichte und Kultur, 1930.

Siegmar Baron von Schultze-Gallera: Geschichte des Saalkreises, 1918.

Siegmar Baron von Schultze-Gallera: Wanderungen durch den Saalkreis, 1913.

Stadt Halle/Saale: Broschüre Ehemalige Landesheilanstalt, 2004.

Stadtarchiv Halle/Saale: Bilderkästen des Stadtarchivs.

Stadtarchiv Halle/Saale: Chronik Stadt Halle („Göttinger Sammlung“) Band 27 und 28.

Stadtarchiv Halle/Saale: diverse Akten des Bauamts, der Grundeigentumsverwaltung, der Katasterverwaltung, der Stadtplankommission und des Straßenbaus.

Stadtarchiv Halle/Saale: Häuserarchiv des Stadtarchivs.

Stadtarchiv Halle/Saale: Kartensammlung des Stadtarchivs.

 

 

Internet:

 

Arbeitskreis Innenstadt e.V. Halle: http://www.aki-halle.de/

Denkmale in Halle: http://www.denkmal.de/sa/halle/

Der Stadtteil Heide-Süd: http://www.heide-sued.halle.de/

Gestüt Kreuz: http://www.gestuet-kreuz.de/

Halle Baudenkmale: http://www.leerstehende-baudenkmale.de/

Initiative für Halle und den Saalkreis e.V.: http://www.ifhas.de/

Nietlebener Heimatverein e.V.: http://www.nietlebener-heimatverein.de/

Scheers Homepage: http://www.scheer-halle.de/

Verkehrsrelikte: http://home.arcor.de/h.schygulla/verkehrsrelikte/

Weinbergcampus e.V.: http://www.weinbergcampus.de/

Weinbergweg: http://www.uni-halle.de/maps/weinbergweg.html

Dr. Carl Friedrich Bahrdt

Dr. Carl Friedrich Bahrdt (1741-1792) wurde in Bischofswerda als Sohn eines Theologieprofessors und Superintendenten geboren. 1762 war er als Katechet (geistlicher Lehrer und Begleiter) und Professor der biblischen Philologie in Leipzig tätig, 1768 als Professor der Philosophie und der hebräischen Altertümer in Erfurt und ein Jahr später erlangte er die theologische Doktorwürde in Erlangen. 1771 war er Professor und ein bedeutender Prediger in Gießen, 1775 Direktor einer Erziehungsanstalt in Graubünden, 1776 Generalsuperintendent in Dürkheim, bevor er nach einem abenteuerlichen Lebenslauf 1779 als Schankwirt seines Weinberges nach Halle kam und dort Jahre hindurch die halleschen Studenten und Professoren durch seine geistreichen Gespräche und Disputationen an sich fesselte. Er bemühte sich, den Geist und die Geselligkeit seines Jahrhunderts auf seine Weise zu vereinen, geriet dabei aber mit der staatlichen Obrigkeit in Konflikt, was ihm unter anderem 1789 eine einjährige Festungshaft in Magdeburg einbrachte.

Seine Schankwirtschaft besaß eine ungeheure Anziehungskraft auf die Halloren, Studenten, Professoren und Offiziere. Scharenweise zogen sie zu seinem Weinberg, wo neben der Polemik über Vorlesungen auch Volksfeste stattfanden. Nach dem Tode seiner Frau führte seine älteste Tochter Hannchen die Wirtschaft. 1790 erkrankte sie an Schleimfieber. Der Tod seiner Tochter, an der er mit allen Fasern seines Lebens hing, war für ihn ein schwerer Schlag, von dem er sich nie richtig erholte. Zwei Jahre später starb er selbst an Entkräftung und wurde auf dem einsamen Friedhof von Granau (Nietleben) begraben.

   

Dr. Carl Friedrich Bahrdt
Quelle: Die Heide - der hallische Stadtwald von
Siegmar Baron von Schultze-Gallera, 1929

 

   

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Das alte Weinberghaus

Das schönste der alten Weinberghäuser in unmittelbarer Nähe der Wilden Saale wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts komplett aus Lehm errichtet und blieb trotz intensiver Bebauung bis zum heutigen Tage erhalten. Es kann auf eine lange interessante Geschichte zurückblicken, denn es wechselte als Spekulationsobjekt für Vermögensanlagen häufig den Besitzer.

1738 verkaufte der preußische Regimentsfeldscher Mertz das Weinberggrundstück für 1850 Taler an Professor Friedrich Hoffmann, Begründer der Medizinischen Fakultät der Universität Halle. Der seiner Zeit bedeutende und durch seine überall verkauften „Hoffmannstropfen“ auch wohlhabende Mediziner ließ auf diesem Gelände das Haus mit seinem stark betonten Mitteltrakt und dem schönen Pfälzer Dach erbauen. Zur damaligen Anlage gehörten neben dem Wohnhaus noch ein Stall, eine Scheune und ein vor dem Portal gelegener Teich. Das Grundstück blieb auch nach dem Tode Hoffmanns im Besitz der Familie, ehe es 1771  für 1000 Taler an den halleschen Juristen Nettelbladt veräußert wurde. Später gehörte das Anwesen dem preußischen Staatsminister Ladenberg, der das Haus als Sommersitz bewohnte. Von etwa 1900  bis in die 60er Jahre wurde der Weinberg Sitz der Gärtnerei Heise und von dieser auch bewirtschaftet. Das Weinberghaus diente fortan landwirtschaftlichen Zwecken. Anschließend wurde es für Zwecke des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) umgebaut und als Büro und Lagerstätte genutzt. 1995 wurde es im Auftrag des Instituts saniert und zu einem Appartement-Gästehaus ausgebaut, in dem Wissenschaftler während ihres Forschungsaufenthalts am IPB wohnen können.

 





Weinberghaus um 1700
Quelle: Bilderkasten, Stadtarchiv Halle 

Weinberghaus um 1900
Quelle: Bilderkasten, Stadtarchiv Halle 

Weinberghaus am Weinberg 1 um 1990
Quelle: Denkmale in Halle/Saale
www.denkmal.de/sa/halle/

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Interdisziplinäres Zentrum für Materilawissenschaften(IZM)

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Privatdoz. Dr. Hartmut S. Leipner

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Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der nanostrukturierten Materialien, der Mikro- und Nanoanalytik und der Realstruktur von  Festkörpern.

Bearbeitung hochinteressanter Werkstoffe, wie Polymere, Keramiken, Gläser, Halbleiter und nichtkonventioneller Metalle; Pilotforschung zur Nanoimprintlithographie

 

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Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet von Spezialchemiekalien vorzugsweise für OPC (Laserdrucker, Kopierer), OLED (organische Leuchtdioden), organische Solarzellen; Kundensynthesen auf dem gesamten Gebiet der organischen Chemie im Labor und Pilotmaßstab.